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4 L├Ąnder, eine Kamera und ein VW Bulli ÔÇô Unser Traum vom Roadtrip

F├╝r die Jagd nach Sonnenunterg├Ąngen und besonderen Pl├Ątzen braucht es ganz viel Freiheit und Flexibilit├Ąt. Deshalb machten wir uns mit unserem VW Bulli von roadsurfer auf die Reise ins Ungewisse ÔÇô die Kamera immer griffbereit

Autorin: Romy V. Reichert

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Mit dem VW Bulli die Welt erkunden

Startschuss in M├╝nchen

Es war schon immer mein pers├Ânlicher Traum, mir einen VW-Bulli zu schnappen und damit eine Reise zu starten. Dank roadsurfer hat sich dieser Traum mit einem Maximum an Komfort erf├╝llt. Wir starteten unser Abenteuer ohne einen richtigen Plan. Nur der erste Stopp war geplant, den Rest der Reise wollten wir spontan sein. Als erstes ging es f├╝r uns dann an den wundersch├Ânen Plansee in Tirol. Die gr├╝ne Landschaft und die sprudelnden Fl├╝sse hielten uns ein bisschen vom eigentlichen Ziel ab. Wir verbrachten viel Zeit damit, die sch├Âne Natur zu fotografieren, sodass wir eineinhalb Stunden sp├Ąter als geplant am Plansee ankamen. Wir konnten zum Gl├╝ck direkt am Wasser anhalten und den Sonnenuntergang gerade noch rechtzeitig miterleben. F├╝r die erste Nacht haben wir uns auf einen Parkplatz gestellt, da der Bulli super ausgestattet war und wir es nicht f├╝r n├Âtig hielten, einen Campingplatz aufzusuchen. Mit vielen Kissen und Decken im Gep├Ąck verbrachten wir unsere erste Nacht im Dachbett und es f├╝hlte sich fast ein bisschen wie zu Hause an.

Der Weg ist das Ziel

Aufstehen, Dachzelt schlie├čen und erstmal eine Tasse Kaffee trinken. Unser Morgen war sehr entspannt und wir entschlossen uns dazu, weiterzufahren. Wir hielten spontan am W├Ârthersee an, k├╝hlten uns ab und fuhren ohne Zeitdruck einfach der Stra├če nach. Der Weg ist schlie├člich das Ziel. Als wir in Slowenien ankamen, sahen wir einen Flugplatz. Direkt vom Bus aus durften wir eine sehr alte Maschine bestaunen. Auf der Reise mit unserem VW-Bulli haben wir gelernt, dass es sch├Ân ist, sich an den Kleinigkeiten im Leben zu erfreuen.

Aufwachen bei Meeresrauschen in Kroatien

Die zweite Nacht verbrachten wir auf einem Stellplatz direkt am Meer in Rijeka in Kroatien. Wir waren schon weit gekommen und f├╝hlten uns zunehmend freier. Unsere innere Uhr stellte sich auch sehr schnell nach der Sonne um. Wir waren zu den Sonnenaufg├Ąngen wach und das Meeresrauschen im Hintergrund machte die Momente an der Natur zu einem einzigartigen Erlebnis!

Der K├╝ste entlang

Die folgenden Tage ging es mit unserem liebgewonnenen VW-Bulli die K├╝ste Kroatiens entlang. Wir schlugen unser Lager f├╝r die Nacht in der N├Ąhe des Bunica Autocamps auf. Netterweise durften wir im Autocamp im Meer schwimmen und zur Abwechslung haben wir hier auch extern geduscht. Um die Duschen zu benutzen, mussten wir im dazugeh├Ârigen Restaurant essen. Im Endeffekt haben wir dort den absolut besten Fisch gegessen. Es war wohl Schicksal. ?

Unser K├╝hlschrank und unsere Vorratsschr├Ąnke waren die ganze Reise ├╝ber immer gut gef├╝llt. Darunter befand sich gerne mal das typisch kroatische Grapefruit-Radler. Die K├╝che bot gen├╝gend Kochutensilien, um ein Drei-G├Ąnge-Men├╝ zu kochen. Kein Wunder also, dass wir schon fr├╝h damit begonnen haben, den VW-Bulli ÔÇ×unser ZuhauseÔÇť zu nennen. Liebe geht bekanntlich ja durch den Magen.

Rijeka 2.0

Notfall: Das Handy war ins Wasser gefallen. Wir fuhren also zur├╝ck in die Stadt Rijeka, um es reparieren zu lassen. F├╝r Fr├╝hst├╝ck war erst Zeit, als das Handy bei der Reparatur war. Wir hatten uns einen sch├Ânen Stellplatz gesucht, Tisch und St├╝hle ausgepackt und unsere erste Mahlzeit am Tag genossen. Im ├ťbrigen haben wir auch t├Ąglich einen Mittagschlaf gemacht und der lief immer gleich ab: Parkplatz suchen, Dachzelt hochfahren und Kraft tanken. Im Alltag w├Ąre das manchmal auch nicht schlecht.

Vom Winde verweht

Am f├╝nften Tag war Sturm angesagt, aber unser Hochdach stand wie eine 1. Nach einem kurzen Fotoshooting an der K├╝ste fuhren wir tiefer ins Festland. Im Krka Nationalpark wollten wir die gro├čartige Natur und die Wasserf├Ąlle bestaunen. Die Spontanit├Ąt und die Mobilit├Ąt, die wir mit dem roadsurfer hatten, brachte uns auch mit anderen Leuten in Kontakt. Ein sehr freundlicher Ungar lie├č uns in seinem Garten in der N├Ąhe des Nationalparks ├╝bernachten. Zu unserem Gl├╝ck konnten wir die Wasserf├Ąlle ohne Touristenmassen erleben und waren ins unserem Bulli ganz f├╝r uns.

Romantik am Kozica Beach

Trotz st├╝rmischen Wetters hatten wir Lust auf Meer, deshalb sollte unser letzter Stopp an den Kozica Beach f├╝hren. Bei dem geringen Treibstoffverbrauch des Bullis schaden die langen Strecken dem Geldbeutel nicht allzu sehr. Der Zufall brachte uns dann an den wundersch├Ânen Kozica Beach. Der farbenpr├Ąchtige Sonnenuntergang verlieh unserem Abend eine besonders romantische Atmosph├Ąre. Das spannende und befreiende am Reisen im Bulli ist, dass wir selbst entscheiden k├Ânnen, wo und wie lange wir bleiben. Kroatien hatte es uns angetan und so sind wir einfach l├Ąnger geblieben. So flexibel und frei ist man nur mit dem roadsurfer.

F├╝r uns steht fest: Ganz bald soll die Reise mit unserem VW Bulli weitergehen, denn es gibt noch so viele tolle zu Orte entdecken.


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