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Allgemeine GeschÀftsbedingungen (Miete)

1. Anzuwendendes Recht, Vertragsinhalt, Stellung des Kunden

Gegenstand des Vertrages ist ausschließlich die mietweise Überlassung eines Campingbusses mit standardmĂ€ĂŸigem oder individuellem Innenausbau sowie ggf. von Zubehör hierzu durch die roadsurfer GmbH als Vermieterin an den Mieter.

Auf den Vertrag findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, wenn die Anmietung an einem Standort der Vermieterin in Deutschland erfolgt. Die Geltung des UN-Kaufrechts und des deutschen Internationalen Privatrechts ist ausgeschlossen. Bei einer Anmietung an einem Standort außerhalb Deutschlands und sofern der Mieter ein Verbraucher ist, d.h. eine natĂŒrliche Person, die ein RechtsgeschĂ€ft zu Zwecken abschließt, die ĂŒberwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstĂ€ndigen beruflichen TĂ€tigkeit zugerechnet werden können (vgl. § 13 BGB), sind darĂŒber hinaus die zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen anwendbar, die in dem Staat gelten, in dem der Mieter seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, soweit diese dem Mieter einen weitergehenden Schutz gewĂ€hren.

FĂŒr das VertragsverhĂ€ltnis maßgebliche Dokumente sind:

  1. der Mietvertrag mit den jeweils vereinbarten Konditionen,
  2. die BuchungsbestÀtigung per Email,
  3. das von den Vertragsparteien vollstĂ€ndig auszufĂŒllende und zu unterschreibende Übergabe- und RĂŒckgabeprotokoll,
  4. diese allgemeinen GeschÀftsbedingungen.

Der Mieter setzt das Mietfahrzeug eigenverantwortlich ein und gestaltet seine Fahrt selbst. Die Vermieterin schuldet keine Reiseleistungen. Die gesetzlichen Bestimmungen ĂŒber den Pauschalreisevertrag, insbesondere die §§ 651 a-m BGB, finden auf das VertragsverhĂ€ltnis weder unmittelbar noch entsprechend Anwendung. Das Mietfahrzeug darf nur innerhalb der Staaten der EuropĂ€ischen Union sowie Großbritannien, Norwegen, Island, Kroatien, Andorra, Albanien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina und der Schweiz benutzt werden. Das Reiseziel und die zu bereisenden LĂ€nder sind der Vermieterin vor Abfahrt schriftlich mitzuteilen. Ausgeschlossen sind insbesondere Reisen in die TĂŒrkei, Russland, Marokko, Tunesien und alle anderen nicht EU-LĂ€nder. Die Campingbusse werden ausschließlich fĂŒr private Zwecke, wie z.B. Urlaubsreisen, fĂŒr die Teilnahme an Sportevents o.Ă€. vermietet. Jegliche gewerbliche Nutzung, unĂŒbliches Fahrverhalten (beispielsweise gleiche Wegstrecke mehrfach hin und zurĂŒck, Taxi- oder Shuttlefahrten) oder die Nutzung fĂŒr WohnungsumzĂŒge ist untersagt. Eine Zuwiderhandlung berechtigt die Vermieterin zur fristlosen KĂŒndigung des Mietvertrages aus wichtigem Grund und gegebenenfalls zu SchadensersatzansprĂŒchen.

Es ist dem Mieter untersagt, das Mietfahrzeug zur Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests, zur Beförderung von explosiven, leicht entzĂŒndlichen, giftigen, radioaktiven oder sonst gefĂ€hrlichen Stoffen zu verwenden. Auch zur Begehung von Zoll- oder sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind, zur Weitervermietung oder Verleihung oder fĂŒr sonstige gewerbliche Zwecke – außer zu ausdrĂŒcklich vertraglich vereinbarten – oder fĂŒr sonstige Nutzungen, die ĂŒber den vertraglichen Gebrauch hinausgehen, ist die Nutzung untersagt. Bestehen Zweifel an der Nutzung des Mietfahrzeuges behĂ€lt sich die Vermieterin vor, dieses nicht auszuhĂ€ndigen. Die Überklebung der Roadsurfer Werbezeichen auf den Fahrzeugen ist grundsĂ€tzlich untersagt. Eine ErgĂ€nzende Beklebung (Co-Branding) kann im Einzelfall und nach Absprache gestattet sein.

Die Anmietung eines Campingbusses zur Nutzung als Home-Office-Space fĂŒr BĂŒrotĂ€tigkeiten des Mieters bzw. dessen Mitarbeitern (bei der Anmietung durch Firmenkunden) stellt keine Benutzung zu einem gewerblichen Zweck dar.

2. Fahrzeug-FĂŒhrungsberechtigte

GrundsĂ€tzlich FĂŒhrungsberechtigte der Campingbusse sind alle volljĂ€hrigen natĂŒrlichen Personen, die zum Zeitpunkt der Miete seit mindestens einem Jahr im Besitz einer gĂŒltigen Fahrerlaubnis der Klasse 3 oder B sind.

Mieter und alle Fahrer werden im Mietvertrag schriftlich eingetragen und mĂŒssen ihren FĂŒhrerschein bei FahrzeugĂŒbergabe der Vermieterin im Original vorzeigen. Kopien werden nicht akzeptiert. Halter des Mietfahrzeugs ist fĂŒr den vereinbarten Mietzeitraum der Mieter.

Der Mieter hat Handeln des Fahrers wie eigenes zu vertreten. Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner.

Alle mitreisenden Personen im Mietzeitraum sind der Vermieterin zu nennen. Gibt es Zweifel an der wahrheitsgemĂ€ĂŸen Angabe des Zwecks und der Anzahl der Mitreisenden, behĂ€lt sich die Vermieterin vor, das Mietfahrzeug nicht auszuhĂ€ndigen.

Das Mietfahrzeug darf nur vom Mieter selbst und den im Mietvertrag angegebenen Fahrern gelenkt werden. Gestattet der Mieter einem nicht berechtigten Fahrer, das Mietfahrzeug zu fĂŒhren, stellt dies eine Verletzung der Vermietungsbedingungen dar. Der Mieter ist fĂŒr alle SchĂ€den haftbar, die durch einen nicht berechtigten Fahrer verursacht werden. Der nicht berechtigte Fahrer genießt keinen Versicherungsschutz durch von der Vermieterin angebotene Zusatzleistungen (Sorglos-Pakete etc.). Deckungsschutz besteht in diesen FĂ€llen ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Haftpflichtversicherung.

Eine Vermietung des Mietfahrzeugs an Firmenkunden ist nur fĂŒr erlaubte private Zwecke nach Ziff. 1 des Mieters oder dessen Mitarbeitern zulĂ€ssig. Sofern aufgrund der vertraglichen Regelung im Mietvertrag der Mieter als Firmenkunde das Mietfahrzeug seinen Mitarbeitern ĂŒberlassen darf, ist der Mieter verpflichtet, dafĂŒr Sorge zu tragen, dass das Mietfahrzeug nur an Mitarbeiter ĂŒberlassen wird, die fĂŒhrungsberechtigt im Sinne dieser Ziff. 2 sind.

Der Mieter bzw. die Fahrer dĂŒrfen das Mietfahrzeug nicht fĂŒhren, wenn ihre FahrtĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigt ist, insbesondere unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder bei Krankheit.

3. Preise

Im Mietpreis enthalten ist die FahrzeugĂŒberlassung fĂŒr den im Mietvertrag festgelegten Mietzeitraum. Ebenfalls abgegolten sind die Kosten fĂŒr Wartung und Verschleißreparaturen sowie der vereinbarte Versicherungsschutz. Die zur Zeit des Vertragsabschlusses auf https://roadsurfer.com veröffentlichten Preise gelten inkl. jeweils geschuldetem Umsatzsteuersatz. Der jeweilige Mietpreis ist aus der PreisĂŒbersicht auf https://roadsurfer.com/de/preise/ zu entnehmen. Im Mietpreis nicht enthalten sind insbesondere Mautkosten, Kraftstoffkosten, ParkgebĂŒhren, CampingplatzgebĂŒhren sowie andere Stellplatzkosten oder TransportgebĂŒhren wie beispielsweise FĂ€hrkosten.

Auch StrafgebĂŒhren oder Bußgelder gehen zu Lasten des Mieters. Die Vermieterin erhebt fĂŒr die Bearbeitung der Strafmandate, Blitzer und Parktickets eine GebĂŒhr von 19€ pro Mandat. Der Mieter autorisiert hiermit die Vermieterin, die aus dem VertragsverhĂ€ltnis geschuldeten Mietwagenkosten und alle mit dem Mietvertrag zusammenhĂ€ngenden sonstigen AnsprĂŒche von der bei Abschluss des Mietvertrages oder nachtrĂ€glich vorgelegten oder im Mietvertrag bezeichneten Kreditkarte abzubuchen. Insbesondere autorisiert der Mieter die Vermieterin, die vereinbarte GebĂŒhr nach dieser Ziff. 3 der AGB fĂŒr Strafmandate, Blitzer und Parktickets, die BearbeitungsgebĂŒhren fĂŒr SchĂ€den nach Ziffer 11 und die BearbeitungsgebĂŒhr fĂŒr MautgebĂŒhren nach Ziffer 14 ĂŒber die Kreditkarte abzubuchen. Alle Kilometer, die der Mieter mit dem Mietfahrzeug zurĂŒcklegt, sind im Tagesmietpreis inkludiert, soweit nicht anders schriftlich vereinbart und kein unĂŒbliches Fahrverhalten erkennbar ist. Ist im Nachhinein eine Zweckentfremdung erkennbar, ist der Mieter zu Schadensersatz verpflichtet.

Sonderrabatte (Aktionen, Mitarbeiterangebote oder Messeaktionen) sind grundsĂ€tzlich weder untereinander noch mit anderen Rabatten wie Langzeit- oder FrĂŒhbucherrabatten kombinierbar.

4. Buchung

Mit dem Absenden des ausgefĂŒllten Buchungsformulars sendet der Mieter ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Mietvertrages ab und erkennt die Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen der Vermieterin durch ein „Opt in“-Verfahren im Buchungsprozess an.

Zu Informationszwecken erhĂ€lt der Mieter eine Meldung auf der Buchungsseite sowie eine automatische Direkt-Email (Instant Mail) von der Vermieterin ĂŒber den Erhalt der Buchungsanfrage. Erst nach dem Erhalt der schriftlichen und aktiv von der Vermieterin ausgelösten BuchungsbestĂ€tigung (per Email) ĂŒber das Buchungsportal von https://booking.roadsurfer.com/rent ist die Mietbuchung fĂŒr den Vermieter verbindlich angenommen (=Vertragsschluss zustande gekommen) und das Mietfahrzeug gilt als fest gebucht.

Die Vermieterin ist im Rahmen ihrer eigener Dispositionsfreiheit berechtigt, den Abschluss eines Mietvertrages abzulehnen.

Der Anzahlungsbetrag einer Buchung betrĂ€gt 50 % des gesamten Mietpreises (inklusive Extras und Mietpauschale) und ist binnen 7 Tagen nach Buchung (also nach Erhalt der BuchungsbestĂ€tigung) fĂ€llig. Die Restzahlung von weiteren 50% der Gesamtsumme muss bis 30 Tage vor Reiseantritt bei der Vermieterin eingehen. Bei einer Buchung weniger als 7 Tage vor dem Reiseantritt ist der gesamte Mietpreis sofort fĂ€llig. Wird die Anzahlung oder Restzahlung nicht fristgerecht geleistet, liegt es im Ermessen der Vermieterin, wann die Buchung endgĂŒltig storniert wird.

5. Stornierung

Alle Mieten mit Reisezeitraum bis Ende 2021 können bis 48h vor Reiseantritt kostenfrei umgebucht oder storniert werden. Im Falle einer Stornierung wird sofort jeweils der Anzahlungsbetrag bzw. der volle Betrag in Form eines Gutscheins fĂŒr eine weitere Miete gutgeschrieben.

59-15 Tage vor Mietbeginn sind 50 % des gesamten Mietpreises fÀllig. Bei Stornierungen 14-0 Tage vor dem 1. Miettag muss der volle Mietpreis inkl. Extras zu 100 % an roadsurfer bezahlt werden, es sei denn, der Mieter weist nach, dass roadsurfer keine oder niedrigere Kosten durch den Nichtantritt der Miete entstanden sind.

Bereits gebuchtes Equipment ist nicht separat von einer Buchung stornierbar. Kosten fĂŒr Equipment wie FahrradtrĂ€ger oder Campingtoilette, werden bei Abbestellung nicht rĂŒckerstattetes sei denn, der Mieter weist nach, dass roadsurfer keine oder niedrigere Kosten durch den Nichtantritt der Miete entstanden sind.“

6. Zahlungsart und Kaution

Bei Mietantritt muss zur Sicherheit fĂŒr die RĂŒckgabe des Fahrzeugs in unbeschĂ€digtem und gereinigtem Zustand eine Kaution in Höhe von 800€ ĂŒber eine Kreditkarte hinterlegt werden. Die Kaution wird dem Mieter auf dem Mietvertragsformular quittiert. Ohne die Hinterlegung der Kaution wird das Mietfahrzeug nicht ausgehĂ€ndigt. Eine nicht rechtzeitige Anzahlung, Vollzahlung oder Kautionszahlung berechtigt die Vermieterin zur fristlosen KĂŒndigung des Mietvertrages aus wichtigem Grund, vorbehaltlich etwaiger SchadensersatzansprĂŒche.

Bei der Fahrzeug-Übergabe zu Beginn der Mietzeit werden die bereits vorhandenen BeschĂ€digungen am Mietfahrzeug schriftlich festgehalten und dem Mieter ein Zustandsbericht ausgehĂ€ndigt. Bei ordnungsgemĂ€ĂŸer RĂŒckgabe des Fahrzeugs in unbeschĂ€digtem Zustand, abgesehen von den im Zustandsbericht aufgefĂŒhrten SchĂ€den, erfolgt die RĂŒckzahlung der Kaution innerhalb von 8 Wochen nach Beendigung des MietverhĂ€ltnisses, sofern die Kaution mittels EC-Karte bezahlt wurde. Eine Blockierung der Kaution mittels Kreditkarte wird nach Ablauf der gesetzlichen Frist automatisch wieder freigegeben. Dies befreit den Mieter aber nicht von der Haftung fĂŒr verdeckte oder versteckte MĂ€ngel oder BeschĂ€digungen, die im Nachgang von der Vermieterin festgestellt werden. Bei einem Unfall mit Unfallgegner wird die Kaution inkl. fĂ€lligem Selbstbehalt des Mieters so lange von der Vermieterin einbehalten bzw. eingefordert, bis die Schuldfrage eindeutig gerichtlich oder außergerichtlich geklĂ€rt ist.

ZusĂ€tzliche GebĂŒhren oder Kosten (beispielsweise Sonderreinigungspauschalen) werden dem Mieter bei FahrzeugrĂŒckgabe in Rechnung gestellt, sofern diese zu diesem Zeitpunkt berechnet werden können. Falls zusĂ€tzliche Kosten entstehen, z. B. durch ein Bußgeld, oder wenn SchĂ€den am Mietfahrzeug verursacht wurden, die bei RĂŒckgabe festgestellt wurden, wird die Vermieterin dem Mieter in diesem Fall diese und weitere administrative Kosten (z. B. Kosten fĂŒr die Schadenbearbeitung, Bearbeitungspauschale fĂŒr Bußgelder) zu einem spĂ€teren Zeitpunkt berechnen, wenn die Vermieterin von diesen Kosten Kenntnis erlangt hat.

Die Vermieterin ist berechtigt, die entsprechenden zusĂ€tzlichen GebĂŒhren oder Kosten unmittelbar von der Kaution einzubehalten.

Einwendungen gegen diese Berechnung kann der Mieter innerhalb einer Frist von 14 Tagen, beginnend ab Zugang des Schreibens, per E-Mail oder per Post vorbringen; dies gilt auch fĂŒr den Beweis, dass der Mieter nicht der Verursacher sind. Falls der Mieter nicht innerhalb dieser Frist reagiert, werden ihm die Kosten in Rechnung gestellt.

7. Mietzeitraum

Der Mietzeitraum erstreckt sich von der vereinbarten Übernahme des Fahrzeugs bis zur endgĂŒltigen RĂŒckgabe. Die Mindestmietdauer betrĂ€gt ganzjĂ€hrig 3 NĂ€chte.

Die RĂŒckgabe des Fahrzeugs hat bis zu der im Mietvertrag festgehaltenen Uhrzeit zu erfolgen.

Wird die Mietzeit ĂŒberzogen, werden je angefangener Stunde 50€ berechnet, außer der Mieter hat die verspĂ€tete RĂŒckgabe nicht zu vertreten, wofĂŒr der Mieter die Beweislast trĂ€gt. Die MaximalgebĂŒhr je 24 Stunden verspĂ€teter RĂŒckgabe betrĂ€gt 500€. Entsteht der Vermieterin aufgrund einer verspĂ€teten RĂŒckgabe des Fahrzeugs ein Schaden (z.B. entgangener Gewinn, SchadenersatzansprĂŒche des nachfolgenden Mieters, Organisationsaufwand etc.), so behĂ€lt sich die Vermieterin vor, diese SchadensersatzansprĂŒche gegen den Mieter geltend zu machen.

Wird das Mietfahrzeug vorzeitig vor dem vereinbarten RĂŒckgabetermin zurĂŒckgegeben, ist dennoch der volle im Mietvertrag vereinbarte Mietpreis zu bezahlen. Generell besteht kein EinverstĂ€ndnis der Vermieterin, das MietverhĂ€ltnis automatisch in ein auf unbestimmte Zeit fortgesetztes MietverhĂ€ltnis umzuwandeln.

8. Übernahme und RĂŒckgabe des Mietfahrzeugs

Die Übernahme und RĂŒckgabe des Fahrzeugs erfolgt an den Standorten. Das Mietfahrzeug muss zum vereinbarten Termin pĂŒnktlich an dem im Mietvertrag definierten Standort vom Mieter ĂŒbernommen werden. In einigen FĂ€llen kann es vorkommen, dass FahrradtrĂ€ger auf dem gemieteten Mietfahrzeug montiert sind – obwohl sie vom Mieter nicht ausdrĂŒcklich gebucht wurden; dies vor allem deshalb, um den reibungslosen Fortgang des VermietgeschĂ€fts aufrechterhalten zu können. Die Vermieterin ist nicht verpflichtet, den FahrradtrĂ€ger abzumontieren. FĂŒr FĂ€hrbuchungen gelten die auf der Website kommunizierten LĂ€ngenangaben des Fahrzeugs (jeweils bis 6 Meter LĂ€nge).

Der Mieter ist verpflichtet, das Mietfahrzeug nach Ablauf der Mietzeit an dem im Mietvertrag definierten Ort und zum vereinbarten Zeitpunkt zurĂŒckzugeben. Falls das Mietfahrzeug nicht an dem im Mietvertrag vereinbarten Tag zurĂŒckgegeben wird und falls auch nicht unverzĂŒglich eine Meldung seitens des Mieters zum Grund der verspĂ€teten RĂŒckgabe vorliegt, muss die Vermieterin davon ausgehen, dass der Mieter das Mietfahrzeug widerrechtlich nutzt. Die Vermieterin ist dann berechtigt, bei der zustĂ€ndigen Behörde Anzeige zu erstatten.

Bei RĂŒckgabe des Campingbusses ist der Mieter verpflichtet, das Mietfahrzeug gemeinsam mit einem Vertreter der Vermieterin zu besichtigen und diesen auf, wĂ€hrend des Mietzeitraums entstandenen SchĂ€den, hinzuweisen. Eine abschließende FahrzeugrĂŒcknahme behĂ€lt sich die Vermieterin vor, nachdem das Fahrzeug komplett gereinigt wurde. Die gemeinsame Besichtigung fĂŒhrt nicht zum Ausschluss von AnsprĂŒchen der Vermieterin hinsichtlich nicht aufgefĂŒhrter SchĂ€den (insbesondere nicht hinsichtlich versteckter SchĂ€den), es handelt sich nicht um ein negatives Schuldanerkenntnis.

Das Mietfahrzeug muss vollgetankt zurĂŒckgegeben werden. Ein nur teilweise gefĂŒllter Tank wird unter Berechnung der konkreten Benzinkosten zur AuffĂŒllung des Tankes und einer Bearbeitungspauschale i.H.v. 19€ von der Vermieterin aufgefĂŒllt. Der Betrag darf direkt von der Kaution abgezogen werden.

Das Mietfahrzeug muss innen gereinigt (gefegt, gesaugt und gewischt) vom Mieter an die Vermieterin ĂŒbergeben werden. Die weitergehende Innen- und Außenreinigung ĂŒbernimmt die Vermieterin.

Entstandene Reinigungskosten fĂŒr starke Verunreinigungen, z.B. auf den Polstern, an der Innendecke oder InnenwĂ€nden werden von der Kaution einbehalten und mindestens mit einer Sonderreinigungspauschale von 200€ berechnet, wobei dem Mieter der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ĂŒberhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Sonderreinigungspauschale ist. Ebenso hat der Mieter die Kosten einer Außenreinigung bei sehr starker Verschmutzung (z.B. Schlamm) zu tragen.

Wird das Mietfahrzeug nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ innen gereinigt (gefegt, gesaugt und gewischt) ĂŒbergeben, wird eine Sonderreinigungspauschale von 100€ berechnet, wobei dem Mieter der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ĂŒberhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Sonderreinigungspauschale ist.

9. Obhuts- und Sorgfaltspflicht

Der Mieter hat das Mietfahrzeug sorgsam zu behandeln und alle fĂŒr die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten sowie das Mietfahrzeug immer ordnungsgemĂ€ĂŸ zu verschließen und gegen Diebstahl zu schĂŒtzen. Die Betriebsanleitungen des Mietfahrzeugs sowie aller eingebauten GerĂ€te etc. sind genauestens zu beachten. Insbesondere verpflichtet sich der Mieter, die bestehenden Verkehrsvorschriften in den jeweiligen LĂ€ndern zu beachten. Das Fahren ist nur mit gesicherter bzw. verriegelter Gasflasche gestattet.

FĂŒr die Einhaltung der Devisen-, Gesundheits-, Maut-, Pass-, Visa-, Verkehrs-, und Zollbestimmungen sind der Mieter und Mitreisende selbst verantwortlich. Alle eventuellen Kosten und Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Bestimmungen entstehen können, gehen zu Lasten dieser Personen.

Das Rauchen ist in den Mietfahrzeugen nicht gestattet. Wird das Rauchverbot im Mietfahrzeug missachtet, werden 500€ von der Kaution einbehalten, um den Wertverlust zu kompensieren und eine professionelle RauchrĂŒckstĂ€ndebeseitigung durchfĂŒhren zu lassen. Dem Mieter ist der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ĂŒberhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Sonderreinigungspauschale ist.

Die Mitnahme von Haustieren, insbesondere Hunden, ist nur in speziellen fĂŒr Kleintierbesitzer vorgesehenen und markierten Bussen gestattet. Diese sind gegen Sonder-GebĂŒhr buchbar. In allen anderen – nicht als „Dogbus“ markierten – Bussen sind keine Tiere erlaubt. FĂ€llt der Vermieterin eine Zuwiderhandlung auf, muss der Mieter sĂ€mtliche gesondert Reinigungskosten ĂŒbernehmen (Tierhaarentfernung, Ozonbehandlung etc.) sowie einen Betrag in Höhe von 500€ fĂŒr den Wertverlust des Fahrzeugs entrichten. Sollte ein „Dogbus“ durch die Mitnahme eines Kleintiers zerkratzt oder besonders verschmutzt sein, behĂ€lt sich die Vermieterin ebenfalls vor, dem Mieter den entsprechenden Wertverlust am Mietfahrzeug sowie Reinigungskosten nachtrĂ€glich in Rechnung zu stellen.

10. Reparatur und Wartung

WĂ€hrend des Mietzeitraums ist der Mieter verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um den Campingbus in dem Zustand zu erhalten, in dem er sich bei Anmietung befand. Der Mieter hat auf die Warnlampen im Fahrzeugdisplay zu achten und alle erforderlichen Maßnahmen gemĂ€ĂŸ der Bedienungsanleitung zu ergreifen.

Insbesondere ist der Mieter verpflichtet, vor und wĂ€hrend der Fahrt den Ölstand, den KĂŒhlwasserstand sowie den Reifendruck und die Reifenbeschaffenheit zu ĂŒberprĂŒfen.

Der Mieter ĂŒbernimmt einen vollen Adblue-Tank bei Reiseantritt. Der Mieter ist verpflichtet, den Adblue-Tank regelmĂ€ĂŸig zu kontrollieren und bei aufleuchtenden Warnsignalen unverzĂŒglich fĂŒr das ordnungsgemĂ€ĂŸe AuffĂŒllen des Adblue-Tanks auf eigene Kosten zu sorgen

Der Mieter haftet fĂŒr alle Folgen, die sich aus der Verletzung dieser Instandhaltungsverpflichtungen ergeben.

Laufende Unterhaltskosten, wie z.B. Betriebsstoffe des Mietfahrzeugs, trĂ€gt im vereinbarten Mietzeitraum der Mieter. Die Kosten fĂŒr die vorgeschriebenen Wartungsdienste und notwendigen Verschleißreparaturen trĂ€gt die Vermieterin.

Jede Änderung und jeder mechanische Eingriff am Campingbus sind ohne die vorherige schriftliche Genehmigung durch die Vermieterin untersagt. Sollte diese Regel verletzt werden, ist der Mieter verpflichtet, die Kosten zu tragen, die erforderlich sind, um den Fahrzeugzustand wiederherzustellen, der bei Anmietung bestand.

Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- oder Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewĂ€hrleisten, dĂŒrfen vom Mieter nur mit Einwilligung der Vermieterin im Mietzeitraum in Auftrag gegeben werden. Die Reparaturkosten trĂ€gt die Vermieterin gegen Vorlage der entsprechenden Belege, sofern der Mieter nicht fĂŒr den Schaden haftet.

11. Haftung des Mieters und Versicherung

Bei UnfĂ€llen, Verlust, Diebstahl oder unsachgemĂ€ĂŸer Bedienung des Mietfahrzeugs oder Verletzung vertraglicher Obliegenheiten gemĂ€ĂŸ Ziffern 2, 8, 9 und 10 dieser AGB haftet der Mieter fĂŒr die hierdurch entstandenen Reparaturkosten, bei Totalschaden fĂŒr den Wiederbeschaffungswert des Mietfahrzeugs abzĂŒglich Restwert, es sei denn,

der Mieter hat den Eintritt des Schadens nicht zu vertreten. Daneben haftet der Mieter auch fĂŒr etwaige anfallende FolgeschĂ€den, insbesondere Wertminderung, Abschleppkosten und SachverstĂ€ndigengebĂŒhren. Die Haftung des Mieters entfĂ€llt, sofern weder er noch der Fahrer den Schaden zu vertreten hat.

Das Mietfahrzeug ist haftpflicht- und vollkaskoversichert. Die Deckungssumme der Haftpflicht-Versicherung betrĂ€gt 100 Mio €.

Die Vermieterin ist bevollmĂ€chtigt, gegen den Mieter geltend gemachte SchadenersatzansprĂŒche in dessen Namen zu erfĂŒllen oder abzuwehren und alle dafĂŒr zweckmĂ€ĂŸig erscheinenden ErklĂ€rungen im Rahmen pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessens abzugeben.

Werden gegen den Mieter AnsprĂŒche außergerichtlich oder gerichtlich geltend gemacht, ist der Mieter verpflichtet dies unverzĂŒglich nach Erhebung des Anspruchs anzuzeigen. Bei gerichtlich geltend gemachten AnsprĂŒchen wird der Vermieterin die FĂŒhrung des Rechtsstreits ĂŒberlassen. Die Vermieterin ist berechtigt, im Namen des Mieters einen Rechtsanwalt zu beauftragen, dem durch den Mieter Vollmacht sowie alle erforderlichen AuskĂŒnfte zu erteilen und angeforderte Unterlagen zur VerfĂŒgung gestellt werden mĂŒssen.

Die Vermieterin stellt den Mieter nach den GrundsĂ€tzen einer Vollkaskoversicherung auf Basis der jeweils gĂŒltigen Musterbedingungen der AKB (Allgemeinen Bedingungen fĂŒr die Kfz-Versicherung) mit Selbstbeteiligung zuzĂŒglich einer Kostenpauschale fĂŒr SchĂ€den pro Schadenfall von 49€ am Mietfahrzeug frei. Dem Mieter wird der Nachweis gestattet, dass der Vermieterin kein Schaden oder ein wesentlich niedriger Schaden als die Kostenpauschale entstanden ist.

Die Haftungsbefreiung erfasst die BeschĂ€digung durch Unfall, d. h. durch ein unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis; Betriebs- und reine BruchschĂ€den sind keine UnfallschĂ€den. Ebenfalls gelten SchĂ€den zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug oder AnhĂ€nger ohne Einwirkung von außen nicht als UnfallschĂ€den.

Von der Haftungsbefreiung sind daher insbesondere SchÀden nicht erfasst, die durch einen Schaltfehler oder eine Falschbetankung (Wassertank oder Dieselkraftstofftank) oder durch das Ladegut entstanden sind.

Ebenfalls nicht von der Haftungsbefreiung umfasst sind durch Bedienungsfehler verursachte SchÀden an der Markise, im Innenraum des Mietfahrzeugs oder am Aufstelldach samt Dachzelt.

Hierzu noch folgende Hinweise:

  • Die Markise darf niemals bei starkem Wind oder Regen ausgefahren werden und im ausgefahrenen Zustand nie unbeaufsichtigt gelassen lassen. Die Kosten fĂŒr eine neue Markise mit Montage muss bei Zuwiderhandlung der Mieter tragen. Diese können den Kautionsbetrag ĂŒbersteigen
  • Das Wassersystem kann, wenn unsachgemĂ€ĂŸ Dieselkraftstoff in den Tank gefĂŒllt wurde, nicht gereinigt werden. Es muss komplett ausgetauscht werden. Dies betrifft Tanks, Boiler, Pumpe, WasserhĂ€hne und Leitungen. Die Kosten sind vom Mieter in ganzer Summe zu tragen. Ebenso haftet der Mieter fĂŒr alle daraus resultierenden SchĂ€den am Mietfahrzeug und dem Zubehör. Gleiches gilt bei Falschbetankung des Dieselkraftstofftanks.

Der Mieter haftet voll – und unabhĂ€ngig von seinem Verschulden – fĂŒr die folgenden SchĂ€den, wobei die Haftung teilweise ĂŒber entsprechende Sorglos-Pakete (Ziff. 13) begrenzt oder ausgeschlossen werden kann:

  • ReifenschĂ€den: Entstehende Kosten fĂŒr den Abschleppdienst, die Reifen selbst oder die Montage der Reifen mĂŒssen ebenfalls vom Mieter ĂŒbernommen werden. Das Reserverad am Mietfahrzeug darf nicht selbst, sondern nur durch einen Abschlepp- oder Pannendienst montiert werden;
  • SteinschlĂ€ge in Scheiben: SteinschlĂ€ge in Scheiben werden je nach GrĂ¶ĂŸe und Ort repariert oder getauscht;
  • SchĂ€den im Innenraum des Fahrzeugs.

Es besteht kein Versicherungsschutz fĂŒr SchĂ€den am Fahrzeug, die bei der Benutzung von FĂ€hren oder AutozĂŒgen entstanden sind. SĂ€mtliche Kosten fĂŒr SchĂ€den, die auf dem jeweiligen Verkehrsmittel entstanden sind, sind durch den Mieter zu tragen. Der Mieter ist in der Pflicht, FĂ€hr- und andere TransportschĂ€den der Vermieterin anzuzeigen.

Jungfahrer unter 23 Jahre haben eine Selbstbeteiligung im Schadensfall von 2500€ pro Schaden. Im Übrigen betrĂ€gt der Selbstbehalt grundsĂ€tzlich 1500€. Der Mieter hat die Möglichkeit, die Selbstbehalt-BetrĂ€ge in verschiedenen – von der Vermieterin auf ihrer Website im Bereich Service angebotenen Sorglos-Paketen – zu reduzieren, genaueres hierzu ist unter Ziff. 13 ausgefĂŒhrt.

Der Mieter haftet voll bei vorsĂ€tzlicher Verletzung der vertraglichen Obliegenheiten, insbesondere fĂŒr SchĂ€den, die bei Benutzung durch einen nicht berechtigten Fahrer oder bei der Nutzung des Mietfahrzeugs zu verbotenen Zwecken entstehen. Hat der Mieter vorsĂ€tzlich Unfallflucht begangen oder seine Obliegenheiten gemĂ€ĂŸ Ziffer 12 verletzt, haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hat keinen Einfluss auf die Feststellung des Schadensfalls. Bei grob fahrlĂ€ssiger Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit haftet der Mieter voll, wenn er den Schaden vorsĂ€tzlich verursacht. Verursacht er den Schaden grob fahrlĂ€ssig, haftet er in einem der Schwere seines Verschuldens entsprechenden VerhĂ€ltnis; die Beweislast fĂŒr das Nichtvorliegen einer groben FahrlĂ€ssigkeit trĂ€gt der Mieter.

Im Übrigen haftet der Mieter nach den gesetzlichen Regelungen.

Die Vermieterin beziffert und reguliert SchĂ€den auf Grundlage von KostenvoranschlĂ€gen einer deutschen Vertragswerkstatt oder durch eigenes Fachpersonal mit Standardsoftware fĂŒr die Kalkulation von SchĂ€den (SilverDAT) und auf Basis der Kostenstruktur einer Vertragswerkstatt am Sitz der Vermieterin.

FĂŒr die Abwicklung eines im Mietzeitraum entstandenen Schadens jeglicher Art, der von der Vermieterin bearbeitet werden muss, wird eine BearbeitungsgebĂŒhr von 49€ erhoben.

Das vorzeitige Abstellen der Mietfahrzeuge am Standort oder in der NĂ€he des Standorts (egal ob öffentliches oder PrivatgelĂ€nde) erfolgt auf eigene Gefahr! Die Vermieterin ĂŒbernimmt keine Haftung fĂŒr SchĂ€den, die bis zum offiziellen Mietende entstehen.

Bei Verlust des KFZ-Scheins stellt die Vermieterin eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 200€ in Rechnung. Bei Verlust des SchlĂŒssels stellt die Vermieterin eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 1.000€ in Rechnung.

12. UnfÀlle und SchÀden

Im Falle einer Panne oder einer Fehlfunktion des Mietfahrzeugs (z.B. Motorlampe leuchtet, Reifenpanne) ist die ist die Hotline des Vermieters zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen abzuklĂ€ren. Bei jeglicher BeschĂ€digung des Mietfahrzeugs wĂ€hrend der Mietzeit ist der Mieter verpflichtet, die Vermieterin unverzĂŒglich ĂŒber alle Einzelheiten des Ereignisses, das zur BeschĂ€digung des Mietfahrzeugs gefĂŒhrt hat, schriftlich zu unterrichten. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen und Versicherungsdaten der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Der Mieter soll zu diesem Zweck den bei den Fahrzeugpapieren im Handschuhfach befindlichen Vordruck fĂŒr einen Unfallbericht in allen Punkten sorgfĂ€ltig und wahrheitsgemĂ€ĂŸ ausfĂŒllen. Dieser Vordruck kann auch jederzeit bei der Vermieterin telefonisch angefordert oder auf der Webseite des Vermieters abgerufen werden. Der Mieter hat den Vordruck elektronisch als Scan unverzĂŒglich an damage@roadsrufer.com zu schicken.

Sofern der Mieter dieser Verpflichtung nicht nachkommt, behĂ€lt sich die Vermieterin die Berechnung einer Vertragsstrafe von 1.000 € vor. Hinzu kommt eine etwaige Haftung nach Ziff. 11. Nach einem Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden hat der Mieter zusĂ€tzlich unverzĂŒglich die Polizei vor Ort zu verstĂ€ndigen. Dies gilt auch bei selbstverschuldeten UnfĂ€llen ohne Mitwirkung Dritter. UnterlĂ€sst der Mieter, den Schaden polizeilich aufnehmen zu lassen, haftet er voll fĂŒr jegliche daraus erwachsenden wirtschaftlichen Nachteile der Vermieterin. Gegnerische AnsprĂŒche dĂŒrfen nicht anerkannt werden.

Außer dem genormten EuropĂ€ischen Unfallbericht dĂŒrfen keine Dokumente bezĂŒglich des Unfalls unterschrieben werden.

Werden unterwegs SchĂ€den festgestellt, so ist die Vermieterin per Mail unverzĂŒglich zu unterrichten. Sollte eine Reparatur notwendig sein, ist das Mietfahrzeug, noch bevor weitere SchĂ€den eintreten können, unverzĂŒglich abzustellen. Die Weiterfahrt, auch bis zur nĂ€chsten Werkstatt, ist nur nach der vorherigen Zustimmung der Vermieterin zulĂ€ssig. Dies gilt nicht, wenn nach der Art des Schadens ein Folgeschaden auszuschließen ist.

Sollte der Mieter das Mietfahrzeug in eine Werkstatt bringen oder bringen lassen, so ist die Vermieterin unverzĂŒglich zu deren GeschĂ€ftszeiten und vor Erteilung des Reparaturauftrages ĂŒber die Werkstatt, Dauer und Kosten der Reparatur zu informieren. Die Genehmigung der Reparatur ist abzuwarten. Reparaturkosten ĂŒbernimmt die Vermieterin nur, wenn die Reparatur vorher durch sie genehmigt wurde und nur gegen Vorlage entsprechender Belege. Die genaue Kontaktadresse der Werkstatt ist der Vermieterin unverzĂŒglich mitzuteilen.

13. Sorglos-Paket

Der Mieter hat die Möglichkeit durch die Buchung von Sorglos-Paketen seine Haftung nach Maßgabe von Ziff. 11 zu reduzieren. Bei jeder Buchung ist automatisch das Basic-Sorglos-Paket eingeschlossen. Dieses umfasst die folgenden Komponenten:

  • Selbstbehalt von € 1500 bzw. €2500 (junge Fahrer unter 23 Jahren)
  • Unbegrenzte Kilometeranzahl
  • Ein Zusatzfahrer ohne Aufpreis
  • MobilitĂ€tsservice: Bei Pannen im In- und Ausland bemĂŒht sich die Vermieterin, einen Ersatzwagen zu stellen beziehungsweise eine Reparatur möglichst schnell durchfĂŒhren zu lassen
  • Pannenhilfe: Alle Leistungen sind nur durch die Vermieterin und nach deren Ermessen zu veranlassen und unter Inanspruchnahme der 24h Vermieter-Hotline abzustimmen

Bei Hinzubuchung des Advanced-Sorglos-Paket stehen dem Mieter zusÀtzlich folgende Leistungen zu:

  • Zwei Zusatzfahrer ohne Aufpreis
  • Der Selbstbehalt (siehe Ziff. 11) verringert sich auf €800 bzw. €1.500 fĂŒr Jungfahrer (unter 23 Jahren)
  • Scheibenversicherung klein: Keine Mieter-Haftung fĂŒr ScheibenschĂ€den durch Steinschlag außerhalb des Sichtfelds mit Rissen bis maximal 2 cm

Bei Hinzubuchung des Complete-Sorglos-Paket stehen dem Mieter zusÀtzlich folgende Leistungen zu:

  • Unbegrenzte Anzahl an Zusatzfahrern
  • Der Selbstbehalt (siehe Ziff. 11) entfĂ€llt bzw. verringert sich auf €500 fĂŒr Jungfahrer (unter 23 Jahren)
  • Scheibenversicherung groß: Keine Mieter-Haftung fĂŒr ScheibenschĂ€den durch Steinschlag
  • Reifenversicherung: Keine Mieter-Haftung fĂŒr ReifenschĂ€den
  • Innenraumversicherung: Keine Mieter-Haftung fĂŒr SchĂ€den im Innenraum (ausgenommen Markise bzw. Aufstelldach)

Auch bei einer Reduktion der Haftung durch Buchung des Advanced-Sorglos-Paket bzw. des Complete-Sorglos-Paket gelten die allgemeinen Haftungsregeln nach Ziff. 11 fĂŒr den Fall, dass der Mieter die SchĂ€den zu vertreten hat. Insbesondere haftet der Mieter voll bei grob fahrlĂ€ssiger Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit, wenn er den Schaden vorsĂ€tzlich verursacht. Verursacht er den Schaden grob fahrlĂ€ssig, haftet er in einem der Schwere seines Verschuldens entsprechenden VerhĂ€ltnis; die Beweislast fĂŒr das Nichtvorliegen einer groben FahrlĂ€ssigkeit trĂ€gt der Mieter.

14. Haftung der Vermieterin

Jegliche Haftung der Vermieterin wegen Verletzung ihrer vertraglich geregelten Pflichten ist auf Vorsatz und grobe FahrlĂ€ssigkeit, einschließlich Vorsatz und grobe FahrlĂ€ssigkeit ihrer Vertreter und ErfĂŒllungsgehilfen beschrĂ€nkt. Die Vermieterin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern die Verletzung einer wesentlichen

Vertragspflicht (Kardinalspflicht) vorliegt. In diesem Fall ist die Haftung dem Umfang nach auf den Ersatz des vertragstypisch vorhersehbaren Schadens begrenzt. Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt davon unberĂŒhrt.

Die Vermieterin stellt das Mietfahrzeug zum angemieteten Zeitpunkt bereit. Sollte das angemietete Mietfahrzeug aus irgendeinem Grund zum Reisebeginn nicht verfĂŒgbar sein, stellt die Vermieterin ein entsprechendes Ersatzfahrzeug. Sollte dies ebenfalls nicht möglich sein, werden dem Mieter die geleisteten Zahlungen von der Vermieterin erstattet. Im Rahmen der Möglichkeiten versucht die Vermieterin dem Mieter im Schadens- oder Werkstattfall wĂ€hrend einer laufenden Miete ein Ersatzfahrzeug zu stellen, sofern dieses verfĂŒgbar ist. Außer bei SchĂ€den aufgrund anfĂ€nglicher MĂ€ngel ist die Miete auch wĂ€hrend eines Schadens- oder Werkstattfalls weiterzubezahlen, eine Minderung nach § 536 BGB ist insoweit ausgeschlossen. Erforderliche Werkstatttage bzw. entgangene Urlaubstage aufgrund von SchĂ€den, die wĂ€hrend einer Miete auftreten, werden dem Mieter nicht erstattet.

LĂ€sst der Mieter bei RĂŒckgabe des Mietfahrzeugs GegenstĂ€nde zurĂŒck, ist die Vermieterin nur zur Verwahrung dieser GegenstĂ€nde verpflichtet, wenn dies zumutbar ist und unter Kostentragungspflicht des Mieters.

Sofern Privatfahrzeuge im Einzelfall auf dem GelĂ€nde der Vermieterin abgestellt werden, ĂŒbernimmt die Vermieterin keine Haftung fĂŒr SchĂ€den oder Diebstahl.

15. MautgebĂŒhren

FĂŒr alle anfallenden Maut- und oder Registierungs-GebĂŒhren hat der Mieter vor Ort, vorab per Überweisung oder per Kreditkarte aufzukommen. Der Mieter verpflichtet sich vor Einreise in das Urlaubsland ĂŒber eventuelle Maut und Umweltzonen zu informieren und gegebenenfalls vorab zu registrieren. FĂŒr Reisen nach Norwegen muss der Mieter sich vorher auf www.autopass.no ĂŒber die ZahlungsmodalitĂ€ten informieren. Des Weiteren ist der Mieter verpflichtet sich vor Einreise auf www.epcplc.com/rental zu registrieren. FĂŒr Reisen nach Schweden muss sich der Mieter bei www.epass24.com vorab registrieren. Das Fahrzeug-Kennzeichen kann nach AushĂ€ndigung des Mietfahrzeugs der Registrierung nachtrĂ€glich hinzugefĂŒgt werden.

Startet der Mieter von einem französischen Standort, ist das Fahrzeug bereits mit einer Umweltplakette (Crit‘ Air) ausgestattet. Möchte der Mieter mit einem Fahrzeug, das an einem Standort außerhalb Frankreichs angemietet wurde, nach Frankreich, ist er verpflichtet sich bis spĂ€testens zwei Wochen vor Mietbeginn bei der Vermieterin zur melden, um die notwendigen Fahrzeuginformationen zu erhalten. In Portugal ist eine Registrierung oder der Kauf einer Toll Card www.portugaltolls.com nur dann notwendig, wenn der Mieter eine Mautstrecke befĂ€hrt, auf der die Maut elektronisch erhoben wird. Die Strecken sind besonders gekennzeichnet.

Bei Nichteinhaltung erhebt die Vermieterin fĂŒr jede Zahlungsaufforderung eine BearbeitungsgebĂŒhr in Höhe von 19€ zusĂ€tzlich zu den MautgebĂŒhren und etwaigen StrafgebĂŒhren.

16. Speicherung von Personaldaten

Im Rahmen der DurchfĂŒhrung bzw. ErfĂŒllung des Vertrags mit dem Mieter ist es erforderlich, dass die Vermieterin personenbezogene Daten des Mieters verarbeitet. Der Umfang der Datenverarbeitung ergibt sich ebenso wie die einschlĂ€gige Rechtsgrundlage und weitere Informationen nach Artikel 13 DSGVO aus der DatenschutzerklĂ€rung der Vermieterin. Diese ist verfĂŒgbar unter: https://roadsurfer.com/de/datenschutz/.

Eine Übermittlung von Daten an Dritte erfolgt grundsĂ€tzlich nicht.

Wir können jedoch aufgrund von Aufforderungen staatlicher Stellen oder privater Dienstleister (z.B. Parkplatzbetreiber, Maut) zur Herausgabe dieser Daten im Einzelfall aufgefordert werden.

Infolge der Nutzung eines NavigationsgerĂ€ts können die wĂ€hrend der Mietdauer eingegebenen Navigationsdaten ggf. im Mietfahrzeug gespeichert werden. Bei Kopplung von Mobilfunk- oder anderen GerĂ€ten mit dem Mietfahrzeug können Daten von diesen GerĂ€ten ggf. ebenfalls im Mietfahrzeug gespeichert werden. Sofern der Mieter wĂŒnscht, dass die vorgenannten Daten nach RĂŒckgabe des Fahrzeugs nicht mehr im Mietfahrzeug gespeichert sind, hat er vor RĂŒckgabe des Fahrzeugs fĂŒr eine Löschung Sorge zu tragen. Eine Löschung kann durch ZurĂŒcksetzen der Navigations- und Kommunikationssysteme des Fahrzeugs auf die Werkseinstellung erfolgen. Eine Anleitung dazu kann der Bedienungsanleitung entnommen werden, die sich im Handschuhfach befindet. Die Vermieterin ist zu einer Löschung der vorgenannten Daten nicht verpflichtet.

17. Abtretungsverbot

Die Abtretung von AnsprĂŒchen aus dem Mietvertrag an Dritte, wie z.B. Ehepartner oder weitere Mitreisende, ist ausgeschlossen. Genauso die Geltendmachung sonstiger AnsprĂŒche im eigenen Namen.

18. Gerichtsstand und VerjÀhrung

Der Gerichtsstand fĂŒr alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist MĂŒnchen.

Sofern der Unfall polizeilich aufgenommen wurde, werden SchadensersatzansprĂŒche von der Vermieterin gegen den Mieter erst fĂ€llig, wenn die Vermieterin Gelegenheit hatte, die Ermittlungsakte einzusehen. Die VerjĂ€hrungsfrist beginnt spĂ€testens sechs Monate nach RĂŒckgabe des Campingbusses.