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Wildcamping in Deutschland

Alles, was du wissen musst

Wildcampen – das klingt nach Freiheit, Abenteuer und Ausbrechen aus dem Alltag. Außerdem ist das Übernachten in der freien Natur meist eine günstige und abenteuerliche sowie romantische Alternative zu Campingplätzen. Denn Campingplätze gleichen in der Ausstattung oft luxuriösen Hotelanlagen und bieten Animation, Pool, WLAN und Versorgungsmöglichkeiten. Der naturnahe Charakter geht dabei häufig etwas verloren. Während das nordische Jedermannsrecht den Reisenden in Skandinavien erlaubt, wild zu campen und in der freien Natur im Auto zu übernachten, sieht die gesetzliche Lage in Deutschland etwas anders aus und ist nicht immer übersichtlich. Wir haben für dich Regeln und Tipps zusammengefasst.

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Campingbus bei Nacht

© roadsurfer GmbH / Daniel Reuber


Was ist Wildcamping?

Mit Wildcampen ist das Übernachten in der freien Natur oder an öffentlichen Plätzen in Zelten, Autos, Vans oder Wohnmobilen abseits von ausgewiesenen Campingeinrichtungen im touristischen Rahmen gemeint. Das Nächtigen im Freien ohne Zelt oder Camper wird Biwakieren genannt und ist vor allem unter Wanderern und Radfahrern eine beliebte Übernachtungsart auf längeren Touren. Vor dem gesetzlichen Hintergrund ist das Wildcampen vom Lagern zu unterscheiden. Lagern meint das kurzfristige Pausieren. Es ist weitgehend erlaubt, an Orten im Grünen anzuhalten, zu verweilen und sich vor Wind und Wetter zu schützen. Die Übergänge zum Wildcampen sind allerdings fließend und erschweren häufig eine rechtliche Einschätzung der Lage, da oft nicht eindeutig erkennbar ist, ob ein Auto in den frühen Morgenstunden einen kleinen Halt eingelegt hat oder zur Übernachtung genutzt wurde.

Camper in der Abenddämmerung

© roadsurfer GmbH / Lins Yas

Ist Wildcampen in Deutschland erlaubt?

Generell ist das Wildcampen bzw. wild zelten in Deutschland nicht gestattet. Natur- und Waldschutzgesetze gestatten meist das Betreten und Verweilen in der freien Natur, geben aber keine ausdrückliche Erlaubnis zum Übernachten. Absolute No-Go-Zonen sind hierbei Naturschutzgebiete und Privatgelände. Wird man hier erwischt, drohen einem saftige Strafen und Anzeigen. Es besteht allerdings jederzeit die Möglichkeit, sich eine Übernachtungserlaubnis bei der zuständigen Behörde, dem Förster oder Eigentümer eines Grundstücks einzuholen. Wenn du dabei freundlich und umsichtig bist, hast du gute Chancen, dass ein Landwirt dir erlaubt, eine Nacht auf seinem Hof zu nächtigen. In der Praxis gibt es viele kleine Ausnahmen, bei denen Wildcamping toleriert wird. Beispielsweise gibt es ausgeschriebene Parkbuchten, in denen das Campen zwar verboten ist, eine Übernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit aber geduldet wird. Es lohnt sich also zu suchen. Auch die App Park4Night kann hier eine Hilfe sein, denn diese zeigt neben öffentlichen Wald- und Naturcampingplätzen auch Parkplätze, auf denen du zum Beispiel gegen eine kleine Gebühr eine Nacht mit deinem Camper stehen bleiben kannst. Wenn du dir unsicher bist ob du an einem bestimmten Ort campen darfst: Nachfragen, Schilder lesen und gesunden Menschenverstand einsetzen.

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Parkbucht für Campingbusse

© roadsurfer GmbH / Daniel Reuber

Welche Regelungen gibt es je Bundesland?

Die speziellen Regeln und Gesetze zum Wildcamping in Deutschland gleichen einem Fleckenteppich. Generell sieht es für Camper und Wohnmobile eher Mau aus. Wanderer, die nur mit einem Schlafsack oder Zelt unterwegs sind, haben in manchen Bundesländern bessere Chancen. Nichtsdestotrotz findest du hier eine Übersicht über den Regel-Dschungel und erfährst, wo du unter welcher Voraussetzungen wildcampen darfst.

  • Bayern: Es wäre so schön – Wildcampen in den Alpen… leider ist Bayern eines der striktesten Bundesländer, was Wildcamping betrifft. Das Bayerische Naturschutzgesetz erlaubt zwar das Betreten der freien Natur, schließt aber das Zelten und Abstellen des Wohnmobils oder Campers aus. Auch das Grillen und Feuermachen ist generell verboten. Besonders teuer wird es, wenn du in speziell geschützten Gebieten campierst, dazu zählen Nationalparks, Natur- Wasser- und Wildschutzgebiete. Hier sieht der Bußgeldkatalog eine Strafe von bis zu 2.500€ vor. Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich vorab eine ausdrückliche Erlaubnis der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde oder des Grundstückeigentümers einzuholen und auf deren guten Willen zu hoffen. Ein paar Ausnahmen, wie du bei deinem Urlaub in Bayern doch noch wildcampen kannst, gibt es allerdings: Im Norden Bayerns, im Spessart, gibt es Wildcamping-Spots, die für 10€ pro Nacht genutzt werden können. Auch im Franken- und im Steigerwald sowie im Altmühltal gibt es ausgeschriebene Naturlagerplätze, auf denen man ein bis zwei Nächte legal in der Wildnis nächtigen darf.

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  • Baden-Württemberg: Wildcampen in Baden-Württemberg ist nicht gestattet, so legt es das Naturschutzgesetz fest. Auch das Betreten landwirtschaftlicher Flächen ist während der Nutzzeit nicht erlaubt. Allerdings gibt es im Schwarzwald von Mai bis Oktober sechs Übernachtungsplätze, auf denen ihr legal nächtigen könnt.
  • Berlin: In Berlin sieht die Gesetzlage ähnlich aus. Du darfst dich gerne in der freien Natur aufhalten, Übernachten oder Feuer machen ist allerdings verboten. Nichtsdestotrotz kannst du dein Glück versuchen, und Grundstückseigentümer oder Behörden um Erlaubnis fragen.

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  • Brandenburg: In Brandenburg haben Wildcamping-Fans etwas mehr Glück – zumindest diejenigen, die mit einem Zelt unterwegs sind. Hier ist es Wanderern, Reitern und Bootsfahrern nämlich gestattet, für eine Nacht ihr Zelt in der freien Natur aufzuschlagen. Achtung: Auf Privatgrundstücken ist auch das verboten. Auch die Bußgelder fallen hier nicht so drastisch wie in Bayern aus: Bei einer illegalen Übernachtung droht ein Bußgeld bis zu 100€.
  • Bremen: In Deutschlands kleinstem Bundesland stellt sich weniger die Frage nach der Erlaubnis, als nach den Möglichkeiten. Da Bremen ein Stadt-Staat ist, gibt es hier nicht all zu viele Naturflächen. Einhergehend gibt es hier auch keine speziellen Gesetze, die sich mit Wildcamping befassen.
  • Hamburg: In Hamburg besagt das hamburgische Landeswaldgesetz, dass für das Zelten und Parken in Wäldern oder auf freien Landschaftsflächen die Erlaubnis des jeweiligen Waldbesitzers und der Behörde einzuholen ist. Selbst wenn ein Waldbesitzer zustimmt, kann dir die Behörde dennoch einen Strich durch die Rechnung machen. Bei Verstoßen legt der Bußgeldkatalog Strafen von 25 bis 2.500€ fest.

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  • Hessen: Auch in Hessen das Wildcampen verboten, es sei denn du holst dir die ausdrückliche Zustimmung des Wald- oder Grundstückbesitzers ein.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Wildcampen in Mecklenburg-Vorpommern ist zumindest für die nicht-motorisierten Abenteurer etwas einfacher. Denn laut Naturschutzausführungsgesetz dürfen Wanderer (ausdrücklich keine Camper mit Bus oder Wohnmobil) für eine Nacht ihr Zelt in der freien Landschaft aufschlagen. Ausgenommen sind Nationalparks, Naturschutzgebiete sowie Privatgrundstücke. In Wäldern gilt allerdings ein generelles Zelt- und Parkverbot, solange du keine Zustimmung des Waldbesitzers hast. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld bis zu 100€.

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  • Niedersachsen: Auch in Niedersachsen ist Wildcamping laut dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung nicht erlaubt, soweit keine Genehmigung des Waldbesitzers vorliegt. Bei Verstoß drohen Geldbußen von 10 bis 250€.
  • Nordrhein-Westfalen: Das Landessforstgesetz verbietet das Wildcampen in NRW und droht mit Bußgeldern von 5 bis 80€ pro Tag. Allerdings kannst du zumindest ohne Camper oder Wohnmobil in der Eifel ganz legal in der Natur unterm Sternenhimmel nächtigen – und zwar im Naturpark Hohes Venn-Eifel. Für 10€ die Nacht kannst du hier als Wanderer dein Nachtlager aufschlagen.
  • Rheinland-Pfalz: Wildcampen in Rheinland-Pfalz ist, wie in den meisten anderen Bundesländern, nur mit einer Zustimmung des jeweiligen Waldbesitzers erlaubt, Verstöße werden mit 8 bis 103€ pro Tag geahndet. Für Wanderer und nicht-motorisierte Camper gibt es die Möglichkeit im Hunsrück (entlang des Soonwaldsteiges) oder im Pfälzerwald (rund um Kaiserslautern und Landau) für 10€ pro Nacht in einem der Trekkingcamps in der Natur zu übernachten. Du kannst also deinen Camper regelkonform außerhalb der Wälder parken und dann die Gegend zu Fuß erkunden.
  • Saarland: Das Wildcampen im Saarland ohne Erlaubnis des Waldbesitzers ist untersagt. Dies ist im Waldgesetz und im Naturschutzgesetz festgelegt.
  • Sachsen: Fürs Wildcampen in Sachsen gilt das Gleiche. Allerdings gibt es auch hier wieder einen kleinen Lichtschimmer für Alle, die schon immer vom Wildcampen in der Sächsischen Schweiz oder im Elbsandsteingebirge geträumt haben: Ihr könnt euren Camper außerhalb des Naturschutzgebiets parken und als Wanderer ganz romantisch unter den Sternen schlafen. Und zwar im Elbsandsteingebirge für 5€ im Zelt; in der Sächsischen Schweiz in sogenannten Boofen. Das sind Felsüberhänge, in denen du es dir mit Isomatte und Schlafsack gemütlich machen kannst!
  • Sachsen-Anhalt: Auch in Sachsen-Anhalt brauchst du eine ausdrückliche Erlaubnis für’s Wildcampen.
  • Schleswig-Holstein: Während Campern und Wohnmobilen das Übernachten in der freien Natur ohne zuvor eingeholte Erlaubnis untersagt ist, bietet die Initiative „Wildes Schleswig-Holstein“ in verschiedenen Gegenden des Landes einige kostenfreie Übernachtungsplätze für Wanderer und Radfahrer. Wie gut, dass du bei deinem roadsurfer einen Fahrradträger dazu buchen kannst und damit flexibel die Natur Schleswig-Holsteins erkunden kannst!

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  • Thüringen: Ohne eine Erlaubnis des Besitzers oder der Behörde ist leider auch das Wildcampen in Thüringen verboten. Strafen bei Verstößen liegen bei 10 bis 100€ pro Nacht.
    Wildcamping unter einem Baum

    © roadsurfer GmbH / Stefanie Amm

Was muss ich beim Wildcampen beachten?

Unabhängig von der gesetzlichen Lage, gibt es einige Regeln, die jeder Naturcamper und Abenteuer in der Wildnis beachten sollte. Denn während ein Campingplatz mit zahlreichen Vorschriften die Gäste an richtiges Benehmen erinnert, muss man beim Aufenthalt in der wilden Natur darauf vertrauen können, dass Camper behutsam mit ihr umgehen und sie schützen. Wenn du dich an folgende Regeln hältst, verringerst du die Gefahr, dass es in Zukunft noch mehr Einschränkungen für Wildcamper geben wird und unterstützt den nachhaltigen Erhalt der Natur:

  • Die Natur nicht gefährden: Also keine Abfälle, Glasflaschen oder Zigarettenstummel liegen lassen. Essensreste können ebenfalls problematisch sein, auch wenn es sich um „Bio“-Abfall handelt. Diese bitte auch nicht in der freien Natur entsorgen und auch kein Abwasser in der freien Natur entleeren.  Ultimativer Camper-Karma-Booster: Wenn du noch Kapazitäten hast, nimm gerne auch den Müll von Fremden mit. Denn verschmutzte Lagerplätze sind nicht nur respektlos und unverantwortlich der Natur gegenüber, sie sind auch der Grund, warum Wildcamping in Deutschland verboten ist. Sei außerdem vorsichtig, dass du mit deinem Camper auf Wegen bleibst, wo du die Natur nicht zerstörst.
  • Die Natur nicht stören: Durch Lärm, laute Musik oder Feuer bringst du die Natur aus dem Gleichgewicht und verschreckst oder vertreibst ansässige Tiere. Dies wiederum kann das ganze Ökosystem durcheinander bringen.
  • Spuren verwischen: Dein Campingspot sollte beim Verlassen aussehen, als wärst du nie da gewesen. Das tut nicht nur der Natur gut, sondern freut auch den Naturliebhaber nach dir.
  • Kein Feuer machen: Neben der enormen Waldbrandgefahr, die von außer Kontrolle geratenen Lagerfeuern ausgeht, kann Feuer schnell den Boden schädigen und durch die Rauchausbreitung die Tierwelt stören. Außerdem hinterlässt ein Feuer meist sichtbare Spuren, die nur schwer zu verwischen sind. Eine Alternative zum Kochen ist hier ein Camping-Kocher.
  • Geschützte Gebiete meiden: Es hat schon einen Sinn, dass in Nationalparks und Naturschutzgebieten meist strengere Regeln gelten. Denn bei diesen Regionen handelt es sich nicht selten und besonders empfindliche Ökosysteme, die gesondert geschützt werden müssen.
  • Nutzgebiete meiden: Bitte vermeide es auf landwirtschaftlichen Nutzflächen, wie Äcker oder Felder, zu campieren. Damit zerstörst du möglicherweise die Ernte eines Bauern. Noch dazu handelt es sich dabei meist um Privatgrundstücke. Außerdem solltest du Jagdgebieten fernbleiben. Zum einen könnte es für dich selbst gefährlich werden, zum anderen vertreibst du sonst die Waldtiere.
  • Keine zu großen Gruppen: Breche nicht mit deinen 20 besten Freunden zum Wildcamping auf. Denn ab einer gewissen Größe, ist es sehr schwer, sich im Einklang mit der Natur zu verhalten und gemäß den oben genannten Regeln zu agieren.

Was muss auf meine Packliste beim Wildcampen?

Abseits der Zivilisation und kilometerweit vom nächsten Dorf entfernt sein ist ein tolles Gefühl. Allerdings solltest du vor einem Wildcampingtrip vorausschauend packen. Diese Dinge sollten unbedingt auf deiner Packliste stehen:

  • Stirnlampe: Entfernt man sich einmal von allen Lichtquellen wie Straßenlaternen, Werbetafeln, Straßenverkehr oder Gebäuden, wartet ein atemberaubend klarer Sternenhimmel auf dich. Es wird dich allerdings auch überraschen WIE dunkel die Umgebung um dich herum auf einmal ist. Daher solltest du abends und nachts immer eine Stirnlampe griffbereit haben. Die hilft beim Kochen, Orientieren oder Aufräumen.
  • Powerbank: Beim Wildcamping gibt es zwar viele Dinge, die interessanter sind, als das Smartphone, nichtsdestotrotz ist ein funktionsfähiges Handy von Vorteil. Sei es im Falle einer Autopanne, für den Gute Nacht Gruß an deine*n Liebste*n, oder weil man es eben nicht lassen kann, ein kleines Angeber-Foto auf Instagram zu posten. Während man auf dem Campingplatz schnell zur Rezeption laufen kann, um sein Mobiltelefon zu laden, gestaltet sich das in der freien Natur etwas schwerer. Es ist daher empfehlenswert, eine Powerbank dabei zu haben, damit das Handy wieder Saft hat. Alle roadsurfer haben Glück, denn in allen roadsurfer Campervan-Modellen finden sich 12v Steckdosen.
  • Mülltüten: Eine Abfalltüte ist das wohl wichtigste Utensil beim Campen. Leider wird diese oft vergessen und viele unterschätzen, wie viel Abfall selbst bei vermeintlich sparsamen Kochen anfällt. Achte darauf, dass nach deinem Aufenthalt in der Natur jeglicher Müll eingesammelt und in deinem Van verstaut ist.
  • Warme Sachen: Es ist faszinieren, wie schnell die Luft und die Erde außerhalb von Städten abkühlt. Vor allem an Gewässern und in Wäldern werden Besucher oft von der Kälte überrascht, die sich nach Einbruch der Dunkelheit über die Natur legt. Nimm daher ausreichend warme Klamotten mit, vor allem auch Wechselklamotten, damit du nicht in klammen Anziehsachen frieren musst. Noch ein roadsurfer Bonus: Die Campervans verfügen über eine Standheizung und Wärmeschutzverglasung. So hast du’s auch beim Camping im Herbst noch wohlig warm in der Nacht.
  • Genug Essen und Trinkwasser: Pack für jeden Ausflug ins Grüne stehts genug zu essen und zu trinken ein. Aufenthalte in der Natur machen Appetit und nicht immer verweilt man in einer von Himbeersträuchern umsäumten Waldlichtung.
  • Karten/Offlinemaps: Grün soweit das Auge reicht. Das ist schön. Führt aber auch schnell zur Orientierungslosigkeit. Noch dazu kommt es nicht gerade selten vor, dass man außerhalb von Ortschaften (danke Deutschland!) keinerlei Handyempfang mehr hat. Daher lohnt es sich, entweder analoge Karten einzupacken, oder sich vor der Reise die relevanten Karten auf dem Handy herrunter zu laden, sodass diese auch ohne Internetempfang verfügbar sind.
roadsurfer Routenplanung

© roadsurfer GmbH / Aldo Heubel

Welche Alternativen gibt es?

Du hast keine Lust auf die stundenlange Stellplatzsuche im Grünen, Durchfragen im Ort und die kleine Angst, doch ein Schild übersehen zu haben? Don’t worry, es gibt auch angenehme Mittelwege. Es muss nicht immer der Klischee-Campingplatz sein, auf dem Dauercamper ihr Equipment zur Schau stellen, welches die Ausstattung deiner eigenen Wohnung bei Weitem übertrifft. Viele kleine, naturbelassene Campingplätze vereinen Abenteuerfeeling mit angenehm minimalistischer Ausstattung, wie Toiletten oder Mülleimer. Auf solchen Plätzen findest du häufig auch Feuerstellen und kannst Abends eine kleine Runde im Naturteich schwimmen.

Alle, denen das immer noch zu groß ist, können sich über roadsurfer spots freuen. Auf dieser Plattform können Privatpersonen, die ein besonders schönes Fleckchen Natur besitzen, dies gegen einen kleinen Unkostenbeitrag für Camper zur Verfügung stellen. Das heißt, du bis alleine unter freiem Himmel, abseits von Wohnmobilmassen, und musst dir trotzdem keine Sorgen um Legalität, mögliche Verbote oder Rechtslagen machen.

…Happy roadsurfing!

roadsurfer Campingbus am See

© roadsurfer GmbH / Lins Yas