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Deine Camper-Vermietung

Camping in Kroatien

Die Inseln Krk, Cres, Losinj locken!

Ein Camping-Urlaub vom Feinsten: GlĂ€nzende Kieselsteine, schroffe FelsenkĂŒsten im azurblauen Wasser, dazu duftende KiefernwĂ€lder in mediterraner Sommerhitze: Kroatien bietet herrliche Naturerlebnisse, attraktive Sportmöglichkeiten und einige der besten CampingplĂ€tze Europas.  Zwei roadsurfer-Kollegen waren mit ihren Kindern auf den Inseln Krk, Cres und Losinj in der Kvarner Bucht – ein Bulli-Urlaub im Norden Kroatiens, der richtig Spaß gemacht hat. Camping in Kroatien macht Spaß: Also los gehts mit dem Roadtrip!

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Camping auf Inseln Kroatien roadsurfer Campingplatz

Camping auf kroatischen Inseln


Campen in der Kvarner Bucht

Camping auf Inseln Kroatien Wald Meer

Ihr plant einen Campingurlaub auf Krk, Cres oder Losinj mit Campervan? Dann haben wir jede Menge nĂŒtzliche Tipps – mit einigen Top-CampingplĂ€tzen in der Kvarner Bucht, tollen AusflĂŒgen und Tipps zur Reiseroute von Deutschland ĂŒber Österreich und Slowenien nach Kroatien.

Von MĂŒnchen ĂŒber Slowenien auf die Insel Krk

Wir starten gegen 19 Uhr in MĂŒnchen und fahren ĂŒber die A8 Richtung Salzburg. An diesem bayerischen Sommerferien-Wochenende rechnen wir verkehrsmĂ€ĂŸig mit dem schlimmsten, kommen aber zunĂ€chst ohne Probleme durch.

Am berĂŒchtigten Irschenberg kaufen wir die österreichische 10-Tages-Vignette fĂŒr die obligatorischen 10 Euro. Praktisch: Die Vignette fĂŒr Slowenien wird hier gleich mit angeboten. Eine 7-Tages-Vignette reicht uns zeitlich nicht – also brauchen wir eine Monats-Vignette. Hier sagt man uns, dass der Campervan, der sonst immer wie ein PKW behandelt wird, seit diesem Jahr doppelt zahlen muss: 60 Euro! „Schoad!“ wĂŒrde der Österreicher sagen, aber eine Alternative haben wir nicht – denken wir. Denn tatsĂ€chlich wurden wir fĂ€lschlicherweise als Transporter eingeordnet und wĂ€ren als Wohnmobil gĂŒnstiger weggekommen. Eigentlich hĂ€tten wir nur 30 Euro zahlen mĂŒssen. Dumm gelaufen. Aber weiter geht‘s: Beide Dinger an die Windschutzscheibe geklebt undÂ ĂŒber die Tauern-Autobahn Richtung KĂ€rnten.


Wir umfahren den Karawankentunnel und passieren den steilen Wurzenpass

Mit Google Maps verfolgen wir das kommende Verkehrsgeschehen: Vollsperrung im einspurigen Karawankentunnel wegen eines Unfalls. Da wollen wir natĂŒrlich auf gar keinen Fall durch. Der Plan: Wir umfahren den Tunnel. Im Dunkeln haben wir auf dem Wurzenpass das GefĂŒhl, eine ehemalige Schmugglerstrecke entlang zu fahren. Durch tiefe WĂ€lder mit enormen Steigungen winden wir uns durch steile Kurven von Österreich ĂŒber die Grenze nach Slowenien. Die Steigungen sind so enorm, dass die Luft nicht nach edlem Nadelduft, sondern ĂŒberforderten Bremsen riecht. Nicht auszudenken, wenn wir jetzt mit einem großen und breiten Wohnmobil unterwegs wĂ€ren – ein Hoch auf unseren kleinen und wendigen VW T6!

Leider sind wir nicht cool genug 


Unsere ursprĂŒngliche Planung, die ca. 550 Kilometer in 6 Stunden hinter uns zu bringen, kommt nun leider nicht mehr so ganz hin. Die Fahrt auf der Landstraße ist natĂŒrlich etwas anstrengender und so suchen wir uns um ein Uhr nachts im slowenischen Hinterland einen Platz zum Übernachten. Leider sind wir nicht cool genug fĂŒr Wildcamping im Irgendwo und entscheiden uns fĂŒr eine abgerockte Tankstelle – dort hat es wenigstens ein bisschen Licht. NĂ€chstes Mal wĂ€ren wir dann gerne etwas mutiger und stellen uns an einen schöneren Platz. Bestimmt! Aber jetzt erstmal Dach hochfahren, Schlafsack aus dem Schrank friemeln und Äuglein schließen.

Ganz ohne FĂ€hre: Über Rijeka und die BrĂŒcke auf die nĂ€chstgelegene Insel Krk

Am nĂ€chsten Morgen sind wir durch den TankstellenlĂ€rm frĂŒh wach und dĂŒsen gestĂ€rkt mit Kaffee und Croissant Richtung Rijeka – die grĂ¶ĂŸte Stadt in der KĂŒsten-Region nahe Krk. Fasziniert von gigantischen Plakaten, die auf Wechselstuben (wann haben wir dieses Wort eigentlich zum letzten Mal gehört?!) hinweisen – natĂŒrlich alle ohne Provision (!) – passieren wir die Grenze ohne einen einzigen kroatischen Kuna in der Tasche. Die kleinen Kabuffs erscheinen uns irgendwie seltsam. Wir wollen erst einmal auf den vermeintlich allseits beliebten Euro vertrauen. Nicht unbedingt die beste Idee, denn schon auf Krk haben wir hier und da Probleme, mit Euro zu bezahlen. War ja auch irgendwie klar.


Ein echtes UrlaubsgefĂŒhl

Camping auf Inseln Kroatien Krk Sonnenuntergang

Die Fahrt ĂŒber die BrĂŒcke nach Krk ist wirklich herrlich, der Ausblick auf die vor uns liegende Kvarner Bucht bei strahlendem, sommerlichen Sonnenschein einfach nur wunderschön! Auf den ersten Blick prĂ€sentiert sich die Urlaubsinsel dennoch irgendwie ein bisschen karg. Und auch der Blick auf die teils rostig anmutende Industrie schmĂ€lert die Idylle ein wenig. Aber kaum sind wir auf der Insel angekommen, schalten wir die Klimaanlage aus und lassen den mediterranen Macchia-Duft in unseren Camper strömen. So stellt sich unmittelbar UrlaubsgefĂŒhl ein.

Camping auf Krk: schöne Kiesbuchten, kristallklares Wasser

Wir steuern auf unseren ersten Campingplatz zu: Camping Nivijce im Nordosten der Insel Krk. Dieser Campingplatz besticht durch einen wunderschönen breiten und großen Kiesstrand und die NĂ€he zu dem kleinen Örtchen Nivijce mit einer pittoresken Marina und netten Lokalen zum Abendessen. Es gibt nur wenige StellplĂ€tze direkt am Wasser, aber viele Parzellen bieten Meerblick und sind nur einige Meter fußlĂ€ufig vom Strand und der kleinen Promenade mit Beachbar entfernt. FĂŒr Kinder bietet sich schon an der neu gebauten, modernen Rezeption das erste Highlight: WĂ€hrend die Eltern einchecken, hopsen die Kids nach der langen Fahrt ins BĂ€llebad. Nur mit der Aussicht auf eine Fahrt mit dem kleinen Elektroauto ĂŒber den Campingplatz sind sie dort wieder rauszulotsen – schließlich brauchen wir ja jetzt noch einen schönen Stellplatz!


In der NĂ€he der Beachbar werden wir fĂŒndig

Wir haben nicht vorab reserviert und mĂŒssen die Erfahrung machen, dass es im August kaum möglich ist, einen schönen Stellplatz in der NĂ€he vom Strand fĂŒr lĂ€nger als fĂŒr eine Nacht zu bekommen. Da wir aber auch nicht ins hinterste Eck wollen, nehmen wir den in der NĂ€he der Beachbar (abends gute Live-Musik!). Markise raus, Tisch und StĂŒhle aufgestellt und dann gleich ab ins Wasser! Bei 34 Grad im Schatten bewegen wir uns hier eigentlich den ganzen Tag nicht wieder heraus.

Camping auf Inseln Kroatien Restaurant

Unsere Top 3-CampingplÀtze auf Krk

  1. Camping Nivijce – schöner breiter Kiesstrand, nette Beachbar, NĂ€he zu HafenstĂ€dtchen, toll fĂŒr Familien mit Kindern.
  2. Camping Glavotok – wunderschön gelegen neben dem historischen Örtchen Glovotok, aber sehr felsiger Strand, der uns mit Kindern nicht so geeignet erschien.
  3. Camping Jezevac – schöner breiter Kiesstrand! PlĂ€tze vorne in der ersten Reihe in jedem Fall vorab reservieren.

Krk: SehenswĂŒrdigkeiten und Naturschönheiten

Krk ist eine der schönsten Inseln der nördlichen Adria – anders als Cres oder Losinj mit einer BrĂŒcke verbunden – und hat sowohl landschaftlich als auch kulturell viel zu bieten. Neben schier unendlicher hĂŒgeliger Inselweite besticht die „goldene Insel“ mit romantischen WasserfĂ€llen im Landesinneren, mittelalterlichen StĂ€dtchen wie Krk und kleinen pittoresken Marinas wie im Örtchen Nivijce.

Der VW Camper findet immer einen Platz

Vom Campingplatz Nivijce fahren wir mit unserem roadsufer Camper ca. 30 Minuten in die Hauptstadt der Insel mit dem gleichen Namen Krk. An den Toren der Altstadt finden wir auf einem der vorgelagerten kostenpflichtigen ParkplÀtze recht schnell einen Platz. Wohnmobile sind hier nicht erlaubt, der VW Camper geht hier aber wie eigentlich immer als normaler PKW durch und ist dank des Klappdachs nicht als Womo erkennbar. Check.

Die Spieluhren machen uns riesigen Spaß

In Krk lohnt sich ein Bummel durch die engen Gassen zur Kathedrale aus dem 5. Jahrhundert mit einem Marmoraltar, korinthischen SteinsĂ€ulen und christlichen Symbolen. Auf unserem Weg durch Krk sind Kinder und Erwachsene gleichermaßen fasziniert von den kleinen Spieluhren am Wegesrand, aus denen SpaziergĂ€nger selbst verschiedene bekannte Melodien hervorzaubern können – sie werden hier ĂŒbrigens handgefertigt.

Jeder Schuss ein Treffer – nicht!

NatĂŒrlich besichtigen wir auch die kleine „Ritterburg“ am Hafen und genießen den schönen Ausblick auf die KĂŒste Kroatiens. Das Kastell Frankopan verfĂŒgt ĂŒber jahrhundertealte SteingĂ€nge und einen Glockenturm, RitterrĂŒstungen und eine alte Getreidewaage. Der Clou unseres Besuchs: Wir versuchen uns an der Außenmauer der Burg erstmals an einer Armbrust und schießen fĂŒr 15 Kuna 3 Pfeile auf oder wahlweise auch neben die Zielscheibe. Gut, ein Versuch war es wert. Wir belohnen uns mit einem leckeren Miesmuschel-Essen und einem Abendspaziergang – mit Eis bewaffnet, versteht sich – am Yachthafen.

In einer kleinen Bucht östlich der Stadt Krk befindet sich ĂŒbrigens noch die kleine Insel KoĆĄljun mit einem Franziskanerkloster – diesen Ausflug haben wir uns allerdings fĂŒr unseren nĂ€chsten Besucht aufgehoben.

Unser roadsurfer Tipp: Wer von Krk aus einen kleinen Ausflug machen möchte, sollte eine Fahrt mit einem der kleinen Halb-U-Boote machen: Sie vermitteln Groß und Klein mit Fenstern unter Wasser einen guten Eindruck von der Unterwasserwelt der Adria an der kroatischen Insel-KĂŒste und legen quasi jede Stunde aufs Neue vom Hafen ab. Wer es rasanter braucht, kann auf einer Adrenalin-Tour mit dem 900 PS starken Speedboat die Kvarner Bucht erkunden.

Cres: die nÀchste Insel erkunden

Camping auf Inseln Kroatien Krk

Eigentlich gefĂ€llt es uns auf Krk so gut, dass wir auch sehr gut einfach hierbleiben könnten – aber die Neugier auf die kroatische Inselwelt treibt uns dann doch weiter. Nach 3 Tagen Camping auf Krk entscheiden wir uns fĂŒr die die Nachbarinsel Cres als nĂ€chste Station. Hierzu fahren wir ungefĂ€hr 30 Minuten die Insel gen SĂŒden Richtung FĂ€hranleger Valsbiska und mĂŒssen feststellen: Wir sind hier nicht die einzigen. Die Schlange reicht einige Kilometer die Straße rauf und wir lernen von anderen erfahreneren Kroatien-Urlaubern, dass wir nun aussteigen, die Straße runterstampfen und uns unten am Anleger vorab schon ein Ticket kaufen mĂŒssen. Wer das nicht macht, lĂ€uft Gefahr im nĂ€chsten „Rutsch“ nicht mit auf die FĂ€hre zu kommen. Das Ticket fĂŒr die Überfahrt nach Cres kostet fĂŒr den VW Bus mit zwei Erwachsenen (Kinder unter 6 Jahre zahlen nicht) ca. 25 Euro pro Strecke.

roadsurfer Tipp: Die FĂ€hre von Krk nach Cres vorab zu buchen lohnt nicht. Einfach das FĂ€hrticket nach Cres direkt am Anleger kaufen, die Autoschlange kann man ohnehin nicht umfahren.

Suche nach einem Campingplatz

Camping auf Inseln Kroatien Rezeption

Wir warten ca. 1 Stunde, dann sind wir auch schon auf dem Schiff und genießen die FĂ€hrfahrt durch die Kvarner Bucht. Leider fahren wir nur etwa 40 Minuten bei herrlichem Wetter und sind schon viel zur frĂŒh wieder in Merag auf Cres an Land. Und dann geht es in der Kolonne auch schon wieder ganz fix vom Schiff runter und wir brausen unversehens ĂŒber die Insel, die sich landschaftlich auf den ersten Blick kaum von Krk unterscheidet. Wir haben auch hier keinen Campingplatz im Voraus gebucht, da wir uns erstmal selbst ein Bild machen wollen. Diese drei CampingplĂ€tze haben wir aber durch Empfehlungen von Freunden im Blick:

Top 3-CampingplÀtze auf Cres

  1. Camping Kovacine – großer Campingplatz in der NĂ€he vom FĂ€hranleger, Kiesstrand, teils schöne PlĂ€tze im Kiefernwald, viel Wassersportangebot
  2. Camping Baldarin – sehr abgelegener, romantischer Campingplatz, sehr ruhige Bucht, hauptsĂ€chlich FKK
  3. Camping Slatina – besonders geeignet fĂŒr Hundebesitzer

ZunĂ€chst einmal werden wir nicht fĂŒndig

Wir entscheiden uns, bei allen 3 Halt zu machen und sie zu besichtigen und arbeiten uns von Norden nach SĂŒden durch. Der Campingplatz Kovacine auf Cres ist der erste auf unserem Plan, da er sich in der NĂ€he des FĂ€hranlegers befindet. In großen Plakaten wird er auch schon an der Hauptstraße der Insel beworben. Wir ahnen, dass dies kein Geheimtipp wird.

Die riesige Dimension dieses kroatischen Campingplatzes begreifen wir aber erst, als wir uns zu Fuß bei 38 Grad in der Mittagshitze einen Platz suchen sollen. Ausgestattet mit einer Karte des Platzes und einer Flasche Wasser ziehen wir los und sind von den ersten gefĂŒhlten 3.000 StellplĂ€tzen im oberen Bereich nicht sehr angetan. Nach 15 Minuten Marsch erreichen wir den schönen Kiesstrand in der Bucht mit dem nahegelegenen Kiefernwald. Hier wĂŒrden wir gerne bleiben, auch aufgrund des Wassersportangebots – aber in direkter NĂ€he schreckt uns die Beton-Badeplattform wieder ziemlich ab. Nach einer Stunde suchen geben wir auf. Unser Fazit: Hier finden wir fĂŒr uns keinen passenden Platz!

Cres bietet viele Möglichkeiten

Der nĂ€chste Platz ist Camping Slatina. Dieser wird ĂŒberall als Campingplatz fĂŒr Hundebesitzer angepriesen – da wir selbst keinen Hund dabei haben, winken wir von weitem und dĂŒsen Richtung SĂŒden der Insel Cres zum FKK Campingplatz Baldarin.

Nun aber weiter zu FKK Camping Baldarin. Ein Campingurlaub im FKK-Bereich ist fĂŒr uns absolute Weltpremiere und bei der Vorstellung, unsere Stellplatz-Nachbarn nackt zu begrĂŒĂŸen, ist uns doch ein bisschen mulmig.

Die kleine Straße durch Olivenhaine an die SĂŒdspitze der Insel Cres ist aber allein schon die Fahrt wert. Als wir ankommen, dĂŒrfen wir zumindest mit dem Bus den Campingplatz erkunden und mĂŒssen nicht zu Fuß die Inselspitze umrunden. Das Meer hier wirkt ehrlich gesagt eher wie ein DorftĂŒmpel, so ruhig sieht es aus, und damit auch trotz der Idylle irgendwie nicht sehr verlockend – zumindest nicht fĂŒr Windsurfer. Stand-Up-Paddle-Fans kommen hier aber sicher auf ihre Kosten.

FKK? Na, schauen wir mal 


Und dann kommt der Schock (fĂŒr uns!): Als wir den Textilbereich, der nicht so besonders attraktiv ist, durch eine Schranke verlassen, sind tatsĂ€chlich alle nackt! Wir staunen Bauklötze und setzten uns sicherheitshalber erstmal die Sonnenbrille auf. Unsere Blicke könnten ja unsere FKK-JungfrĂ€ulichkeit verraten.

Sicher scheiden sich bei dem Thema Nackt-Campen die Geister und auch wir finden, dass FKK-Camping in Kroatien die beste Wahl darstellen könnte: Keine Klamotten waschen, nicht immer die nassen Badesachen trocknen mĂŒssen, ohne GepĂ€ck zum WaschhĂ€uschen wandern, und und und. ABER wir stellen fest: Wir können es einfach nicht! Nein, wir können nicht nackt im Restaurant sitzen, nackt unsere Kinder auf dem Spielplatz anschubsen, nackt unsere Nachbarn nach einem Feuerzeug fragen.

Das FKK-Projekt findet ein vorzeitiges Ende

Doch ein traumhafter Stellplatz in der ersten Reihe auf dem FFK Campingplatz Cres mit Blick aufs Meer lĂ€dt uns dennoch sehr ein! Das ist der bisher schönste Platz, den wir hier in Kroatien ĂŒberhaupt gesehen haben und eigentlich hĂ€tten wir dort auch genĂŒgend Privatraum fĂŒr uns und wĂŒrden nicht auf dem PrĂ€sentierteller stehen. Nur leider ist dieser Stellplatz reserviert und wir beschließen, unser FKK-Projekt an dieser Stelle zu beenden. Von einem Freund haben wir eine ungefĂ€hr 45 Minuten entfernte Empfehlung, die wir nun ansteuern. Das schaffen wir jetzt auch noch!

Camping auf Inseln Kroatien Losinji

Camping Mali Losinj: Wunderschön mit dem Camper!

Malerisch schön liegt das kleine mittelalterliche StĂ€dtchen Osor – genau zwischen Cres und Losinj, wo die Inseln durch ein kleines, schmales StĂŒck Land miteinander verbunden sind. Über eine schmale Straße – links und rechts Wasser – setzen wir quasi mit dem roadsurfer auf die sĂŒdlichste der drei Inseln ĂŒber und genießen die Fahrt entlang der KĂŒste.

Schon von der Straße sehen wir viele kleine Buchten, die man am besten mit dem Boot erkundet. Bunte, farbenfrohe HĂ€user und mediterraner Flair machen diese kleine Adria-Insel zu einem perfekten Urlaubsort mit leckerem Eis, Cevapcici und MeeresfrĂŒchten.

Essen in Kroatien: SpezialitÀten aus der Kvarner Bucht

Die Kvarner Bucht ist vor allem bekannt fĂŒr KĂ€se von den Inseln oder aus den Bergen (KnarrkĂ€se), Rohschinken („prsut“), grĂŒne und schwarze Oliven. Diese Zusammenstellung erinnert uns an spanische Tapas. Auch sehr beliebt sind Lammfleisch am Spieß gebraten („na raznju“) oder im Ofen traditionell gebacken („janjetina ispod peke“), Tintenfischsalat, Scampi, Drachenkopf, Rehfleisch, Hefekuchen und Frittellen. Und natĂŒrlich die Spanferkel, die gerne mal am Straßenrand oder auch direkt auf dem Campingplatz angeboten werden! Wir beschrĂ€nken uns ehrlich gesagt meistens auf Spaghetti Scolgio, die es ĂŒberall gibt oder eben das allseits beliebte Cevapcici – am liebsten auf unserem Camping-Grill auf dem Campingplatz in Mali Losinj.


Mali Losinj und Camping Cikat

Camping auf Inseln Kroatien Kinder Meer

Vorbei am Camping Lopari und Camping Poljana, die uns beide nicht so zusagen, steuern wir mit unserem Camper auf Empfehlung Camping Cikat an. Einmal entlang der so genannten Delfinbucht, wo es durchaus ab und zu TĂŒmmler zu sehen gibt (wir haben sie verpasst!), und dem StĂ€dtchen Mali Losinj, das in 15 Minuten Fußweg vom Campingplatz erreichbar ist, gelangen wir zum großen Kiefernwald, in dem der Campingplatz Camping Cikat mit zahlreichen Meerblick-StellplĂ€tzen gelegen ist.

Großer Aquapark mit Salzwasser inklusive

Der Schatten der großen BĂ€ume bei mittlerweile 38 Grad Außentemperatur tut gut und wir stĂŒrzen uns direkt in den Aquapark Cikat (Achtung Salzwasser!) und rutschen um die Wette. Wer den Trubel mit Aqua-Gym und Rutschenparadies fĂŒr die Kinder mag, ist hier genau richtig! Uns reicht dann der eine Besuch aber.

Endlich am Ziel: Am Abend genießen wir einen traumhaft schönen Sonnenuntergang mit unserem Wegbierchen und setzen uns auf die Landspitze, von wo aus die Sonne ins Meer zu tauchen scheint. In der Tat haben wir selten einen so rosafarbenen Himmel gesehen! Und es war wirklich nur EIN Bierchen!

In den folgenden Tagen erkunden wir mit unseren FahrrĂ€dern (die haben sich echt bewĂ€hrt!) die Nachbarbuchten mit viel Wassersportangebot und kleinen Restaurants. Die Nobel-Bucht direkt neben Cikat mit dem 5-Sterne-Hotel „Bellevue“ zieht Urlauber aus ganz Europa an, die im tĂŒrkisblauen Wasser rund um die Insel Losinj ihre Erholung suchen.

Bootstrip: Losinj, Susak und Ilovik

Camping auf Inseln Kroatien

Kroatien ist das Paradies fĂŒr Bootsfahrer schlechthin – das hat sich wohl mittlerweile herumgesprochen. Aufgrund einer sehr ruhigen See, vielen kleinen Inselbuchten und attraktiven Anlegemöglichkeiten sollte hier jeder aufs Wasser, der nicht schon auf dem Kanu seekrank wird.

Unsere Tipps:

  • In der Nachbarbucht von Cikat ein Kanu mieten und von Bucht zu Bucht paddeln
  • Am Camping Cikat ein Stand-Up-Paddle (SUP) mieten und auch bei leichtem Wellengang Standfestigkeit beweisen
  • Total angesagt sind Riesenschwimmtiere! Ob Flamingo, Einhorn, Schwan, Ananas oder PizzastĂŒck – hier hat JEDER ein noch grĂ¶ĂŸeres Schwimmtier dabei!
  • Bootsausflug vom Hafen Mali Losinj: Du springst von Felsen, gehst in einer Grotte schnorcheln und fĂ€hrst bis zur Insel Ilovik – Essen und Trinken wird an Bord zubereitet.
  • Du hast einen BootsfĂŒhrerschein? Am Camping Cikat gibt es am Strand einen kleinen Stand, wo du ein Boot fĂŒr 150 Euro pro Tag mieten kannst. Im Vergleich zu anderen sĂŒdeuropĂ€ischen LĂ€ndern ist das geschenkt.

Wir haben das GlĂŒck, beide im Besitz eines BootsfĂŒhrerscheins zu sein. So umrunden wir an einem Tag die Insel, schwimmen und schnorcheln in den Buchten von Losinj. Wir machen Stop auf Ilovik (hier gibt es sogar eine Sandbucht mit Karibikflair!) und in der Stadt Veli Losinj. Kaum eine so herrliche Urlaubsregion bietet wohl neben dem touristischen Angebot so viel Ruhe, Entspannung und ja, auch ein bisschen Verschlafenheit. Hier reduzierst du garantiert dein Stresslevel!

Alles in allem gefÀllt uns Mali Losinj von allen drei Inseln in der Kvarner Bucht am besten. Wenn du also Krk, Cres oder Losinj mit dem Camper erkunden willst, dann nimm dir dort am meisten Zeit. Die Fahrt dorthin lohnt sich!


Camping auf Losinj, Krk, Cres

Das Campingplatz-Angebot auf den Inseln der Kvarner Bucht ist enorm groß und vielfĂ€ltig. Alle CampingplĂ€tze auf Krk, Cres oder Losinj sind recht groß, liegen schön am Meer und haben durch die KiefernwĂ€lder viel Schatten. Falsch machen kannst du hier also eigentlich nichts. Unsere Empfehlung: Wenn ihr an einem Platz lĂ€nger bleiben wollt, solltet ihr fĂŒr die Hauptsaison vorab reservieren. Die FĂ€hre von Krk nach Cres mĂŒsst ihr aber nicht vorab buchen.

In diesem Sinne hoffen wir, dass wir euer Interesse geweckt haben und ihr einen Campingurlaub in der Kvarner Bucht oder Lust bekommen habt, das Projekt Camping in Kroatien auszuprobieren! Unser Tipp: Campen in Kroatien mit einem Campervan: Camper mieten und die Kvarner Bucht abfahren gehört definitiv zu den schönsten Roadtrips in Europa!

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