In der Elternzeit Europa erkunden
Urlaubsalltag gestalten
Zunächst einmal: Stillen, Wickeln oder der Spaziergang mit dem Kinderwagen zur Mittagszeit, erfordern bei einem Campingurlaub keinerlei Mehraufwand! Schließlich bietet dein Campingbus genügend Rückzugsraum, auf der Rückbank kannst du dir dein Still- oder Fläschchen-Plätzchen einrichten und genauso gut wickeln wie Zuhause. Ebenso in der freien Natur! Babys lieben die Bewegung von Blättern und Bäumen und sind besser abgelenkt als auf dem heimischen Wickeltisch. Eine Picknick-Decke und eine Wickelauflage mitnehmen, dann ist das bei schönem Wetter kein Problem! Noch dazu: Ein Campingplatz in herrlicher Natur ist geradezu ideal für einen Rundgang mit dem Kinderwagen für den entspannten Baby-Mittagsschlaf.
Okay, der Abwasch in der Gemeinschaftsküche auf dem Campingplatz ist beim Campen mit Baby natürlich so eine Sache – du brauchst beide Hände. Also gilt es hier genauso wie zuhause: Entweder die Schlafzeiten des Babys ausnutzen, Tragehilfen oder Babyschale mitnehmen.
Für die Kleinen findest du beim Camping alles
Das Babybad erledigst du am einfachsten in einem aufblasbaren Mini-Planschbecken – das passt gut ins Gepäck und lässt sich schnell säubern. In den Sanitäranlagen der Campingplätze gibt es zudem meist mindestens eine Duschkabine mit fließend warmem Wasser – bei höheren Temperaturen macht ein Bad unter freiem Himmel garantiert noch mehr Spaß und bietet eine neue Erfahrung für dich und dein Baby. Einige Campingplätze bieten sogar Familien-Waschräume an, dort sind alle erforderlichen Einrichtungen und genug Platz vorhanden. Es gibt dort sogar festinstallierte Babybadewannen mit flexiblem Duschkopf zum Abbrausen der kleinen Mäuse – Du siehst, Campen mit Baby ist super entspannt.
Auch funktioniert ein Campingplatz nach dem Prinzip der Nachbarschaftshilfe, gerne wirft der Parzellennachbar ein Auge auf deinen Sprössling, wenn du zum Beispiel schnell einmal auf die Toilette musst. Auf einigen Campingplätzen gibt es sogar Babysitter-Services – am besten erkundigst du dich hier beim ADAC. Dort werden besonders familienfreundliche Campingplätze gelistet.
Das musst du beachten:
Einige Dinge sind beim Campen mit Baby besonders zu beachten. Lange Fahrten zum Beispiel stressen kleine Kinder oftmals – lange Flüge im Gegenzug allerdings auch. Viele Pausen, häufiges Lüften, die richtige Kleidung und natürlich ausreichender Sonnenschutz sind im Sommer unabdingbar, sorgen aber auch schnell für die richtige Wohlfühl-Atmosphäre für die Kleinen.
Campen mit Baby: Was muss mit?
Sind deine Baby-Koffer ausreichend gepackt, steht einem Campingurlaub mit Baby eigentlich nichts im Weg. Die Campervan Modelle bieten genug Stauraum, um alles nötige einzupacken. Folgende Dinge solltest du dabei haben: