Top-10 Anfängerfehler
1. Vermeide Gepäcküberschuss!
Dieser Fehler passiert wohl den meisten Neulingen, doch auch der ein oder andere erfahrenere Camper packt mal etwas zu viel ein.
Nicht nur das ständige Suchen und Umräumen des ganzen Gepäcks ist auf Dauer mühsam, auch die Spritkosten steigen an.
Mit „Es reist sich besser mit leichtem Gepäck“ spricht Silbermond so manchen alten Campinghasen aus der Seele und daran solltest du dich auch ein bisschen orientieren. Lasse deinen Koffer zuhause und reise mit gut verstaubaren Taschen oder Kisten, verschaffe dir einen guten Überblick und schreibe deine Packliste für deinen Roadtrip am besten vor deiner Reise.
2. Ladung sichern!
Nach dem Packen folgt das Einräumen deines Campers. Wenn deine Ladung nicht gesichert ist, besteht die Möglichkeit, dass sich Mitreisende verletzen oder deine Ladung eben auch beschädigt wird. Um das zu vermeiden, solltest du Geschirr und Kochutensilien immer in die dafür vorgesehenen Schubladen verstauen und nichts frei und ungesichert auf den Ablagen liegen lassen.
Grundsätzlich gilt hier: Schwere Sachen nach unten, leichte Dinge nach oben!
3. Reisezeitraum gekonnt bestimmen
Es ist sonnig, warm und die Menschen sind draußen unterwegs- Die Verlockung im Juli und August in den Campingurlaub zu fahren ist groß, doch schnell steckst du auf überfüllten Autobahnen fest, bekommst kaum noch einen Stellplatz auf dem Campingplatz und darfst dafür auch noch tief in den Geldbeutel greifen. Camping Urlaub in der Hochsaison kann schön, aber auch sehr stressig sein. Kleiner Tipp: Die anderen Monate im Jahr haben auch so einiges zu bieten.
Genieße den Frühlingsanfang von März bis Mai und bestaune die schöne Natur, wie sie langsam immer grüner wird und alles zu blühen anfängt. Auch der Herbst von September bis Oktober hat noch Spätsommertage zu bieten oder du bist ein absoluter Wintersport-Liebhaber, dann kann ein Roadtrip im Winter auch das Richtige für dich sein.
4. Wildcampen
Sich mit dem Camper einfach auf eine schöne Wiese, an den Waldrand oder an einen See zu stellen klingt toll und abenteuerlich, doch kann auch leider schnell in die Hose gehen. Wildcampen ist in manchen Ländern, unter anderem in Deutschland, nicht erlaubt. Informiere dich also vorab über dein Reiseziel und wo Wildcampen in Europa erlaubt ist und wo nicht.
5. Nimm deinen Müll mit
Schönes Bergpanorama, klare Seen, grüne Wiesen und mittendrin Müll? Das passt nicht in das Bild!
Hier eine Verpackung, da noch ein Taschentuch oder der Kassenzettel: Müll entsteht leider schnell, aber die Natur sollte nicht darunter leiden. Roadsurfer Stofftasche auf, Müll rein und schon kannst du alles fachgerecht an den dafür vorgesehenen Stationen abgeben!
6. Abwasser rechtzeitig entsorgen
Es gibt Schöneres als die Abwasserentsorgung deines Campers, aber gehört eben dazu. Ist der Abwassertank zu voll, kann bei einer scharfen Kurve, das Abwasser überlaufen und in den Innenraum des Campers gelangen. Um das zu vermeiden, solltest du dein Abwasser rechtzeitig leeren, Camping- und Stellplätze haben dafür extra gekennzeichnete Bereiche.
7. Maut und Vignette
Es passiert schnell: Du fährst nichtsahnend auf einer kleinen Straße oder du landest an der Grenze zu einem Nachbarland und auf einmal fällt dir auf: Mist, hier wird Maut verlangt oder eine Vignette! Um nicht unnötig Strafe zu zahlen, solltest du dich vor deinem Roadtrip informieren, welche Straßen und Grenzen du passierst.
8. Auch ein Roadtrip geht durch den Magen
Du fährst motiviert los und kommst nach einer langen Fahrt an deinem idyllischen Stellplatz in der Natur an. Es könnte alles so toll sein, wäre da nicht der knurrende Magen. Um die perfekte Menge an Lebensmittel auf deinem Roadtrip dabei zu haben, solltest du vorab eine Liste mit leckeren Gerichten schreiben und achte darauf auch Snacks einzupacken. So bleibt die Laune auch während der Fahrt ausgelassen und der kleine Hunger ist gestillt.
9. Zu viel Planung
Ein lästiger Stau, längere Pausen an Raststätten oder auch plötzlich aufkommende Müdigkeit – Es gibt viele Gründe, weshalb die Fahrt mit dem Camper doch länger dauern kann als geplant. Um Stress zu vermeiden, solltest du dir immer etwas Puffer einplanen, so genießt du jede Minute der Hinfahrt, ohne die Uhrzeit ständig im Hinterkopf zu haben. Der Weg ist schließlich auch ein Teil vom Ziel!
10. Zu wenig Planung
Spontan zu sein, bedeutet oft auch, dass die Zeit fehlt sich Reisepläne zu schmieden und Dinge genau zu überdenken. Wenn es doof läuft, kann dann schon mal Chaos entstehen: Du findest keinen Stellplatz für deinen Camper, du fährst lange Umwege oder hast nicht genügend Essen und Trinken dabei. Auch wenn es nur eine halbe Stunde ist, aber nimm dir die Zeit und mache dir einen groben Plan vor deiner Reise auf vier Rädern. Falls du dann aber trotzdem keinen geeigneten Stellplatz findest, kannst du über roadsurfer spots nach einem Plätzchen auf privatem Grund umsehen und dir Inspiration holen.