Skip to main content

Wie ein Campingurlaub f├╝r Entschleunigung und Achtsamkeit sorgt

Entspannung in der Freizeit, das bedeutet f├╝r die meisten ein Yogaurlaub, im All-inclusive Club am Pool faulenzen oder die Kinder bei der Oma parken. Campingurlaub dagegen steht oft f├╝r Abenteuer und Action nonstop und ist manchmal einfach auch die g├╝nstigste M├Âglichkeit, andere L├Ąnder zu bereisen. Wir finden allerdings, dass so ein roadsurfer Trip auch perfekt zum Entspannen ist, zur Entschleunigung beitragen kann und f├╝r mehr Achtsamkeit sorgt. Wie genau, erf├Ąhrst du bei uns!

Jetzt Camper mieten

Achtsam Camping

┬ę roadsurfer GmbH / Aldo Heubel

Was bedeutet Achtsamkeit?

Das Prinzip der Achtsamkeit stammt urspr├╝nglich aus dem Buddhismus, hat inzwischen aber einen festen Platz in der Psychologie bekommen und die positiven Folgen von erh├Âhter Achtsamkeit sind wissenschaftlich bewiesen.

Im Grunde genommen ist das Konzept von Achtsamkeit recht einfach: Es geht darum, voll und ganz den aktuellen Moment wahrzunehmen. Und zwar mit allen Sinnen. Was geht dir gerade durch den Kopf und was f├╝hlst du dabei? Bist du gl├╝cklich, ├Ąngstlich, ist dir warm oder kalt? Welche Details sehen deine Augen, welche Farben erkennst du und was riechst du?

Den meisten von uns f├Ąllt es schwer, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Zu schnell fallen uns Dinge ein, die wir noch erledigen m├╝ssten, die wir im Nachhinein h├Ątten anders machen wollen oder wir sorgen uns um die Zukunft. Das ist zwar irgendwie normal, aber gl├╝cklich und zufrieden machen uns diese Gedanken nicht. Darum geht es beim achtsam Sein darum, dass du dich nur auf den Moment und das, was gerade ist, konzentrierst.

Bei Achtsamkeit dreht sich alles um die konkrete Wahrnehmung dieser Sinneseindr├╝cke und Gef├╝hle, und zwar, das ist besonders wichtig, ohne diese zu bewerten. Wer Achtsamkeit ├╝bt, nimmt zwar alles wahr, aber bewertet nicht. Gerade diese wertfreie Wahrnehmung einer Situation macht Achtsamkeit so wichtig und ist auch der Grund, warum das Konzept f├╝r viele von uns erstmal so schwierig ist. Wir sind es gewohnt, die ganze Zeit bewusst oder unbewusst zu bewerten und bewertet zu werden – im Job, im Familienleben, im Freundeskreis oder wenn wir gem├╝tlich auf der Couch Germany’s next Topmodel schauen.

Wenn du allerdings lernst, einzelne Momente wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten, dann passieren auf einmal ganz erstaunliche Dinge. Durch das einfache Benennen von Emotionen und Sinneseindr├╝cken kannst du Distanz schaffen und diese Distanz ist wichtig, um aus deiner Gedankenm├╝hle rauszukommen. Denn eigentlich wei├čt du ja, dass du nichts gewinnst, wenn du dir um das Morgen Sorgen machst oder dar├╝ber gr├╝belst, was gestern war.

Wer sich regelm├Ą├čig in Achtsamkeit ├╝bt, der wird feststellen, dass sich Stress und Sorgen verringern, die Konzentration gef├Ârdert wird und man mit mehr Geduld und positiven Gedanken an Situationen herangeht.


Achtsamkeit beim Camping

Ob Buddhist oder nicht, inzwischen gibt es neben Meditation viele Achtsamkeits├╝bungen, die du mal probieren kannst. F├╝r uns bei roadsurfer ist ein Campingtrip dazu eine exzellente Gelegenheit. Wie das geht? Es f├Ąngt schon beim Fahren an ÔÇô auf einer langen Strecke fallen wir schnell in einen meditativen Zustand, der dennoch unsere volle Konzentration verlangt. Was sehe ich vor mir auf der Stra├če, fahre ich zu schnell oder zu langsam, was macht das Auto neben mir und was geht mir gerade so alles durch den Kopf? Gerade l├Ąngere Strecken sind eine gute Gelegenheit, sich immer mal wieder zu fragen: wie gehtÔÇÖs mir gerade eigentlich, was passiert in meinem Kopf, in meinem K├Ârper und um mich herum?

Und dann bist du da! Wo auch immer da sein mag. Egal ob du auf einem wuseligen Campingplatz schl├Ąfst oder irgendwo in der freien Natur, es bieten sich immer gute M├Âglichkeiten, um Achtsamkeit zu ├╝ben.

Wenn du in freier Natur campen gehst, was ja gerade in L├Ąndern wie Schweden oder Norwegen, wo das Jedermannsrecht gilt, besonders easy ist, kannst auf deiner Reise ganz leicht das Prinzip der Achtsamkeit ├╝ben. Abseits von Menschenmassen, umgeben von Vogelgezwitscher, w├Ąhrend dir der Wind um die Nase streift, l├Ąsst sich n├Ąmlich der einzelne Moment, das Jetzt, besonders gut wahrnehmen.

Eine echte Herausforderung bietet sich dagegen auf der Autobahn im Stau oder auf einem vollen Campingplatz. Krakeelen deinen Nachbarn auf dem Stellplatz nebenan? Statt dich dar├╝ber aufzuregen, atme erstmal tief durch. H├Âre den Ger├Ąuschen zu, guck dir die h├Ąssliche Markise, die sie gerade aufspannen, an und f├╝hle wie vielleicht die Wut in dir hochsteigt, weil dich die Markise und der Krach so nerven. Bewerte diese Gef├╝hle und Eindr├╝cke nicht, nimm sie einfach nur an. So merkst du schnell, dass die Markise sich nicht in eine Augenweide verwandelt, nur weil du dich ├╝ber ihren Anblick aufregst. Und dann kannst du frei entscheiden, einfach aufzuh├Âren mit dem Aufregen.


Und wie steht es mit der Entschleunigung?

Entschleunigung geht Hand in Hand mit Achtsamkeit. Es ist ein Wort, das in den letzten Jahren zum Modewort geworden ist, denn unsere Welt wird immer schneller. Damit wird sie auch immer hektischer, sodass man oft das Gef├╝hl hat, sich in einem Hamsterrad zu befinden, aus dem man nicht mehr herauskommt und trotzdem auf der Stelle tritt. Beim Entschleunigen geht es aktiv darum, runterzufahren, eben nicht noch zu beschleunigen, sondern langsamer zu werden.

Camping ist pr├Ądestiniert zur Entschleunigung, weil es bei einem Campingtrip eigentlich nie darum geht, so schnell wie m├Âglich irgendwo hinzukommen. Wer mit dem Camper unterwegs ist, w├Ąhlt nicht wie bei der Flugsuche oder mit der Bahn, die k├╝rzeste Route. Stattdessen nehmen wir den Weg, der vielleicht ein bisschen ungewiss ist oder ein Abenteuer verspricht, oder den, der einfach am sch├Ânsten ist. Selten war das Motto ÔÇ×der Weg ist das ZielÔÇť so angebracht wie bei einem Campingtrip.

Wenn wir dann irgendwo einen h├╝bschen Stellplatz f├╝r den roadsurfer gefunden haben, dann geht es weiter mit der Entschleunigung. Im Einklang mit der Natur sein, bedeutet n├Ąmlich auch oft, langsamer zu werden. Ein Lagerfeuer ist keine Mikrowelle, es braucht Zeit bis es sch├Ân lodert und auch die Folienkartoffeln brauchen l├Ąnger als ein Happy Meal. Das ist gut so und macht letztendlich gl├╝cklicher. Genauso wie das Sternegucken, den V├Âgeln zuzuh├Âren und das Gef├╝hl, wenn du morgens die T├╝r von deinem roadsurfer ├Âffnest und den ersten Schluck Kaffee beim Sonnenaufgang trinkst. Ganz ohne gehetzt einen Blick auf die Uhr werfen zu m├╝ssen.

Campervan mieten und entspannen!

Finde deinen Camper