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Mit dem Wohnmobil an die Côte d‘Azur

Côte d‘Azur – bereits der Name der französischen Mittelmeerküste verrät, was dich im Urlaub erwartet: Azurblaues Meer. Doch nicht nur das. Fantastische Campingplätze mit Meerblick, der Duft von Lavendel in der Provence, wunderschöne Strände und einsame Buchten sowie ein Hauch französische Leichtigkeit – das bietet dir die Küstenregion in Südfrankreich. Du könntest von all dem etwas gebrauchen? Dann erfährst du in diesem Artikel alles über Urlaub mit dem Wohnmobil an der Côte d‘Azur: Anreise aus Deutschland, Camping-Tipps vor Ort, Routenvorschläge und Sehenswürdigkeiten und vieles mehr! 

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Cote D'zur Sunset

© roadsurfer GmbH / Stefan Luginbühl

Anreise: Von Deutschland mit dem Wohnmobil an die Côte d‘Azur

Bei dem Gedanken an Campingurlaub an der Côte d‘Azur würdest du am liebsten gleich deine sieben Sachen packen und losdüsen? Verständlich, immerhin lockt die Region mit über 150 paradiesischen Sandstränden und wunderschönen Campingplätzen, die sich über die gesamte Côte d’Azur und die angrenzende Provence erstrecken. Doch bis zum Sprung ins azurblaue Mittelmeer sind es noch einige Kilometer. Je nachdem ob du vom hohen Norden oder im Süden Deutschlands startest, ist die Anreise natürlich unterschiedlich lang:

Von Norddeutschland: 15 bis 17 Fahrstunden (um die 1500 Kilometer)

Von Süddeutschland: 9 bis 11 Fahrstunden (um die 1000 Kilometer)

Egal ob ab Stuttgart, Leipzig oder Hamburg – eine Fahrt mit dem Wohnmobil an die Côte d’Azur will geplant werden, denn die Strecke ist lang und am besten teilst du sie in Etappen ein. Natürlich kannst du die Strecke notfalls auch an einem Stück fahren, doch entspannt ist anders. Plane unbedingt etwas Zeit für die Reise mit dem Wohnmobil an die Côte d‘Azur ein – zwei bis drei Tage mindestens. Am besten lässt du die Anreise selbst zum Teil des Urlaubs werden und suchst dir Ziele heraus, die dich in Urlaubsstimmung und an interessante Orte bringen. Hier ein paar Tipps für wunderschöne Zwischenstopps auf deinem Weg an Frankreich wilde Küste:

  • Allgäu / Bodensee (Deutschland)
  • Yverdon-les-Bains (Schweiz)
  • Como See (Schweiz / Italien)
  • Aix-les-Bains (Auvergne-Rhône-Alpes – Frankreich)
  • Bergamo (Lombardei – Italien)
  • Moustiers-Sainte-Marie (Provence-Frankreich)
  • Straßburg / Obernai ( Elsass – Frankreich)
  • Metz (Lorraine – Frankreich)
  • Dijon (Burgund – Frankreich)
  • Besançon ( Franche-Comté – Frankreich)

Übrigens: Von Übernachtung auf französischen Autobahnraststätten raten wir dir dringend ab (das Auswärtige Amt auch), da es allgemein bekannt ist, dass es immer wieder zu nächtlichen Überfällen und Einbrüchen kommt (besonders in Südfrankreich). Neben dem Zeitfaktor und den Benzinkosten solltest du dich auch über die Maut- bzw. Autobahngebühren in Frankreich als auch in Italien und in der Schweiz schlaumachen.

Von Norddeutschland mit dem Wohnmobil nach Frankreich ans Mittelmeer

Wenn du beispielsweise in Berlin oder Hamburg deinen roadsurfer Camper mietest, um anschließend an der Côte d‘Azur Campingurlaub zu machen, stehen dir prinzipiell zwei Wege zur Auswahl:

  1. Deutschland – Schweiz – Italien – Frankreich / Côte d’Azur
  2. Deutschland – Frankreich / Côte d’Azur

Beide Optionen nehmen sich zeitlich eher wenig. Von Hamburg aus empfiehlt sich außerdem die Strecke über Luxemburg und Frankreich, die mit circa 16 Stunden, die kürzeste ist. Von Berlin aus ist die Anreise über Italien mit circa 16 Stunden laut Berechnungen die schnellste. Doch sind die schnellsten Routen nicht immer die verkehrsgünstigsten. Die Alpenüberquerung mit dem Wohnmobil ist nicht immer die entspannteste Option.

Von Süddeutschland mit dem Wohnmobil an die Côte d‘Azur

Von Süddeutschland aus wird häufig die Strecke über Italien gewählt, um an die Côte d‘Azur zu fahren. Je nachdem ob du eher östlich (München) oder westlich (Karlsruhe) losfährst, empfehlen wir dir verschiedene Routen mit dem Wohnmobil an die Côte d’Azur:

  1. Deutschland – Frankreich / Côte d’Azur
  2. Deutschland – Schweiz – Frankreich / Côte d’Azur
  3. Deutschland – Schweiz – Italien – Frankreich / Côte d’Azur

Von München aus verläuft die kürzeste Strecke an die Côte d‘Azur über die Schweiz und Italien. Ein Umweg über Stuttgart macht in den meisten Fällen keinen Sinn. Gleiches gilt für andere südöstlich gelegene Städte wie Nürnberg und Regensburg. Von Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg i.B. aus ist hingegen der Weg direkt über Frankreich die günstigste Option. Du kannst aber auch aus dem Südwesten Deutschlands über Bern und Genf nach Südfrankreich fahren, was kaum einen Unterschied in Bezug auf Zeit und Kilometer macht.

Entscheidungshilfe: Über Frankreich oder Italien an die Côte d’Azur?

1. Kosten

Die Kosten für eine Vignette in der Schweiz (38,50 € | ADAC Stand 2021) samt Maut für die Autobahn in Italien bis zur französischen Grenze (33 € | ADAC Stand 2021) nehmen sich rechnerisch nicht viel von den Kosten über die französischen Autobahnen. Wenn du von Freiburg im Breisgau über Mülhausen (Mulhouse) mit dem Wohnmobil an die Côte d’Azur fährst, musst du mit Mautgebühren um die 63 € (ADAC Stand 2021) rechnen, von Metz aus mit 65 € (ADAC Stand 2021). Solltest du allerdings noch eine gültige Schweiz Vignette aus dem Skiurlaub besitzen, könnte sich eine Fahrt über die Schweiz und Italien nach Südfrankreich für dich lohnen.

Tipp: Wenn du die Mautgebühren deiner individuellen Strecke mit dem Wohnmobil an die Côte d‘Azur berechnen möchtest, dann empfehlen wir dir die Maps von ADAC

2. Verkehr

Die Alpenüberquerung mit dem Camper ist etwas nervenaufreibender, da die Autobahnen in der Schweiz voller sind. Dafür hast du ein wunderschönes Panorama. Die Küstenautobahn bei Genua bis zur französischen Grenze besteht aus zahlreichen Tunneln und fehlenden Ausweichmöglichkeiten, besonders wenn es Stau geben sollte. Solltest du in der Hauptferienzeit unterwegs sein, herrscht besonders um Mailand viel Verkehr und Stau. Im Gegensatz dazu sind die Autobahnen in Frankreich weniger stark befahren und sorgen für ein zügiges Vorankommen. Alle Autobahnen sind aufgrund der Mautgebühren in einem guten Zustand.

3. Tempolimit

Außerdem solltest du beachten, dass das Tempolimit auf Autobahnen in der Schweiz bei 120 km/h liegt und bei Überschreitung ein hohes Bußgeld droht. In Frankreich und Italien liegt die Geschwindigkeitsgrenze bei 130 km/h.

Verkehrsregeln für Wohnmobile und Camper entlang der Côte d’Azur

Wenn du mit dem Wohnmobil an die Côte d’Azur fährst, solltest du dich auf Frankreichs Straßen auskennen. Hier findest du einen quick check mit den wichtigsten Regeln in ”la douce France” für Camper und Wohnmobilisten.

Tempolimit

Für Campingbusse bis 3,5 Tonnen, wie der VW T6 California gelten folgende Geschwindigkeiten:

  • 130 km/h auf Autobahnen,
  • 110 km/h auf Schnellstraßen
  • 80km/h auf Landstraßen
  • 50km/h in Städten

Für Camper und Wohnmobile über 3,5 Tonnen gelten folgende Regeln:

  • 110 km/h auf der Autobahn
  • 100 km/h auf Schnellstraßen
  • 80 km/h auf anderen Straßen
  • 50 km/h in Städten

Maut in Frankreich

Wenn du in Frankreich eine Autobahn nutzt, musst du in vielen Fällen eine Mautgebühr an den Mautstellen (französisch: péages) zahlen. Das geht ganz einfach bar oder mit Kreditkarte.

Natürlich kannst du auch einfach die Landstraßen nutzen, auf denen keine Mautgebühren fällig werden. Die Wohnmobilroute entlang der Côte d’Azur beginnt in Marseille endet in Nizza / Menton. Wenn du die serpentinenartigen Straßen oben auf den Klippen der Côte d’Azur nimmst, sparst du nicht nur Mautgebühren, sondern du bekommst einen traumhaften Ausblick gratis noch dazu.

Weitere Verkehrsregeln in Frankreich

  • Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille, für Fahranfängern (bis 3 Jahre nach dem Führerscheinerwerb) bei 0,2 Promille.
  • Seit dem 1. Januar 2021 müssen schwere Fahrzeuge, also auch Wohnmobile über 3,5 Tonnen einen Warnhinweis für den toten Winkel am Fahrzeug anbringen. Bei Wohnmobilen aus Deutschland wird dabei keine Ausnahme gemacht. Du findest diese Aufkleber im Internet oder an grenznahen Tankstellen. Für roadsurfer Modelle brauchst du keinen Warnhinweis, da alle unsere Camper unter 3,5 Tonnen liegen.
  • Parken? Erlaubt ist es überall, wo du eine weiße, gestrichelte Linie siehst! Blaue Linie bedeutet Parken mit Parkscheibe; gelbe Linie: Verbot! Die blauen Markierungen (französisch: “Zones Bleues”) bedeuten begrenztes Halte- und Parkverbot.
  • Es gibt in Frankreich immer wieder Parkplätze und Supermärkte mit Höhenbeschränkungen! Also aufpassen!

Außerdem gut zu wissen, wenn du mit dem Camper in Frankreich unterwegs bist

  • Wildcampen: Wildcampen ist in Frankreich verboten. Auch an der Côte d’Azur wird grundsätzlich vom Wildcampen abgeraten, denn nahezu überall ist es von den Behörden streng verboten. An vielen Orten wird ein Bußgeld von bis zu 200 € fällig. Außerdem ist das Campen in Natur- und Wasserschutzgebieten, am Strand sowie in einem Umkreis von 500 Metern rund um Monumente verboten.
  • Übernachten, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen: Wenn du deine Fahrtüchtigkeit wiederherstellen musst, kannst du eine Nacht an einer Straße oder auf Parkplätzen stehen (achte auf Schilder, die das Übernachten ausdrücklich untersagen)
  • Private Grundstücke: Auf privaten Grundstücken kannst du mit der Zustimmung des Besitzers übernachten.
  • Französische Autobahnraststätten: Auf Autobahnraststätten darfst du maximal 24 Stunden stehen bleiben, allerdings rät das Auswärtige Amt ausdrücklich davon ab, da viele Camper in ihren Wohnmobilen bereits ausgeraubt wurden (insbesondere entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs).
  • Sicherheit in Südfrankreich: Vor allem in Marseille und den angrenzenden Orten gibt es eine erhöhte Kriminalität. Lasse keine Wertgegenstände oder Gepäck im Reisemobil, auch Autoradios können Diebe anlocken. Die sicherste Lösung ist, ein videoüberwachtes Parkhaus oder bewachte Parkplätze zu nutzen.

Tipp: Zum Glück gibt es in Frankreich und an der Côte d’Azur überall wunderschöne und bezahlbare Campingplätze und Stellplätzen mit Versorgung. Seit Neuestem kannst du auch auf viele herrliche Gamping-Plätze zurückgreifen! Dabei handelt es sich um Stellplätze im Garten von Privatpersonen oder bei Winzern oder Landwirten. Schau mal bei roadsufer Spots vorbei, um “Gamping” selbst auszuprobieren.

Wie viel Zeit sollte ich für einen Roadtrip an der Côte d’Azur einplanen?

Wenn du mit dem Wohnmobil an der Côte d’Azur unterwegs bist, musst du von einem Punkt zum nächsten oft nur 30 bis 60 Minuten fahren. Die Gesamtdistanz von 230 Kilometer ist überschaubar und die Highlights von Cassis bis Menton sind relativ gleichmäßig an der Mittelmeerküste verteilt. Du sparst also viel Fahrzeit und kannst deinen Urlaub vor Ort umso mehr genießen. Ein Roadtrip mit dem Wohnmobil in die Provence und an die Côte d’Azur ist in 7 bis 8 Tagen möglich, allerdings musst du die Hin- und Rückfahrt mit einplanen, sodass du am besten mit 2 Wochen rechnen solltest. Für noch mehr Entspannung vor Ort – vor allem, wenn du an Spots länger bleiben willst als nur ein oder zwei Nächte – empfehlen wir dir sogar 3 Wochen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Côte d’Azur?

Für eine Tour mit dem Wohnmobil nach Frankreich ans Mittelmeer eignen sich am besten die Monate Mai, Juni, Juli und September. Ab Mai kann man im Mittelmeer baden. Juni, Juli und August sind sehr touristisch, da auch viele Franzosen an der Côte d’Azur Urlaub machen. Meide, wenn möglich den August, denn dann sind Sommerferien in Frankreich! Wenn du in dieser Zeit mit deinem Wohnmobil nach Frankreich ans Mittelmeer fährst, solltest du unbedingt vorher deine Campingplätze reservieren! Optimal ist der September, da das Wasser noch warm ist, die Luft angenehm und die Touristen weniger. April und Oktober sind auch gute Reisemonate, die sich für eine Camper-Tour an der Côte d’Azur eignen. Durch das mediterrane Klima sind die Winter recht mild und mit etwas Glück klettert das Thermometer bis an die 15 bis 20 Grad-Marke. Wenn du also dem ganzen Trubel entgehen möchtest, kannst du auch im November und Dezember einen schönen Campingurlaub an der Côte d’Azur verbringen. Ganzjährig geöffnete Campingplätze findest du an der französischen Mittelmeerküste ohne Probleme.

Cote D'zur France

© roadsurfer GmbH / Hella Kühner

Unsere Top 4 Routenvorschläge rund um die Côte d’Azur

Schroffe Steilküsten, weite Lavendelfelder, bergige Voralpen und pittoreske Städte – die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur hat viele Reize. Wer diese im Gesamtpaket entdecken möchte, bleibt am besten mobil. Nicht nur die französische Riviera der Côte d’Azur bietet sich für eine Tour mit dem Camper an, sondern auch das Hinterland der Côte d’Azur, die urigen Dörfer der Provence und die Nationalparks und Naturparks kannst du auf deiner Route ansteuern. Außerdem warten bekannte Orte wie Saint-Tropez, Cannes, Antibes, Nizza, Monaco und Menton mit ihren Sonnenterrassen und Promenaden auf dich. In unseren Routenvorschlägen stellen wird die schönsten Stopps und Sehenswürdigkeiten rund um die Côte d’Azur vor.

Aber was gehört eigentlich alles zur Côte d’Azur?

Die französische Mittelmeerküste der Côte d’Azur erstreckt sich von der Kleinstadt Cassis (bei Marseille) bis Menton an der italienischen Grenze. Wenn du die Küstenstraße wählst, sind es 230 Kilometer, die du mit deinem Wohnmobil oder Camper entlang der Côte d’Azur fahren kannst. Würdest du durchfahren, wärst du ungefähr 5 bis 6 Stunden unterwegs. Allerdings lohnt sich nicht nur ein Roadtrip an der Küstenstraße, sondern auch ein Abstecher in die provenzalischen Dörfer und die atemberaubenden Naturparks der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Klassische Route: Provence – Marseille – Menton

Die klassische Côte d’Azur Route führt dich über die Provence einmal entlang der Küste bis an die italienische Grenze oder umgekehrt. Du fährst also die gesamte Küstenstraße mit ihren bekanntesten Orten und Sehenswürdigkeiten ab. Welche das sind verraten wir dir hier.

  1. Lavendelblüte in der Provence: von Anfang/Mitte Juni bis Anfang/Mitte August blühen die Lavendelfelder in der Provence lila. Die berühmtesten Lavendelfelder der Provence findest du bei dem Kloster “Abbaye de Sénanque” im Département Vauclus sowie in Sault und Aix-en-Provence.
  2. Marseille erkunden: Die wichtigste Hafenstadt Frankreichs sollte bei einer Rundreise mit dem Wohnmobil durch die Provence nicht fehlen. Imposante Bauwerke, maurische Architektur und Hafenatmosphäre. Spaziere einmal um den Vieux Port in Marseille bis zum Aussichtspunkt auf Fort Saint Jean. Auf dem Weg um den alten Hafen gibt es viele Bars und Restaurants. Stelle dein Reisemobil auf einem der vielen bewachten Campingplätze rund um Marseille ab und genieße das Flair der großen Hafenstadt.
  3. Abstecher in die Hafenstadt Cassis: Cassis ist eine kleine gemütliche Hafenstadt und lohnt sich als Zwischenstopp für eine leckere Bouillabaisse (Fischsuppe) oder für eine Portion Moules Frites.
  4. Kiten und Tiere beobachten bei Hyères: In Hyères und entlang der wunderschönen Küstenlandschaft der Halbinsel Giens, kannst du dich ganz der Natur widmen: vom Whale Watching über alten Salinen, in denen Flamingos und viele andere Vögel zu beobachten bis über die wunderschöne Küstenlandschaft der Halbinsel Giens. Zwei Tage Aufenthalt solltest du mindestens einplanen, um die vielfältigen Angebote zu entdecken
  5. Mondäne Hafenstadt Saint Tropez: Der kleine Hafenort Saint Tropez ist eigentlich klein und beschaulich, doch die Luxus-Yachten und Edel-Restaurants lassen erahnen, dass sich hier die Reichen und Schönen die Hände schütteln.
  6. Corniche d‘Or: Nimm die Traumstraße Corniche d‘Or, die dich mit deinem Wohnmobil an der Côte d’Azur entlang von Mandelieu-La-Napoule bis St. Raphaël bringt.
  7. Der Nase nach in Grasse: Grasse ist die Duft- und Parfüm Hauptstadt. Hier spielt nicht nur Patrick Süskinds Roman „Das Parfüm“, sondern auch Duft-Klassiker wie Chanel No. 5 sind hier entstanden. In einigen Parfümerien in Grasse kannst du sogar deinen ganz individuellen Duft herstellen lassen.
  8. Stars und Sternchen in Cannes: Berühmt ist die idyllische Stadt am Mittelmeer vor allem durch das internationale Filmfestival. Ein von Hauch von Luxus-Flair gehört zu Cannes, ebenso wie die schönen Strände, Flaniermeilen und Uferpromenaden.
  9. Altstadtbummel in Nizza: In der Hafenstadt lohnt sich vor allem ein Einkaufsbummel durch die verwinkelten Altstadtgassen und über die vielen Wochenmärkte. Der Markt von Cours Saleya gehört auf jeden Fall zum Pflichtprogramm bei deinem Besuch in Nizza dazu.
  10. Zitronenstadt Menton: Wenn du mit deinem Wohnmobil bis zum Ende der Côte d’Azur fährst, kommst du in Menton an, dessen Stadtteil Garavan direkt an Italien grenzt. Hier scheint immer die Sonne zu scheinen und du hast einen wunderschönen Bergblick. Menton ist für seinen Obstanbau und seine Zitrusfrüchte bekannt und wirkt herrlich entspannt.

Westliche Côte d’Azur: Spots abseits der großen Städte

Nach Marseille kannst du sogar fliegen und vor Ort deinen roadsurfer Camper in Südfrankreich mieten, um anschließend die Côte d’Azur und die Provence zu erkunden. Das erspart dir die lange Anfahrt. Auch für alle, die aus Deutschland über Frankreich an die Côte d’Azur fahren, eignet sich dieser Tourenvorschlag von Marseille bis Saint Tropez. Wer noch mehr Zeit im Gepäck hat, kann natürlich auch einfach unsere Routen vom Westen bis zum Osten der Côte d’Azur miteinander kombinieren.

  1. Nationalpark Calanques: Direkt nach Marseille erstreckt sich ein Nationalpark in Großstadtnähe. Die Calanques sind fjordähnliche Buchten im Kalkgestein des Mittelmeers und gehören zu den größten Touristenattraktionen Südfrankreichs.
  2. Von Cassis über die “Route des Crêtes” nach La Ciotat: Die malerische “Route des Crêtes” ist eine etwa 15 Kilometer lange Kammstraße zwischen Cassis und La Ciotat durch den Nationalpark der Calanques.
  3. Calanque d’En-Vau und Calanque Du Port D’Alon: Hier kannst du in den fjördähnlichen Buchten baden und bestens schnorcheln.
  4. Hyères Stadt der Palmen: Hyères bietet einfach alles: schmale Gassen, leckere Restaurants und Cafés, eine Halbinsel zum Baden und Windsurfen und atemberaudende Flora und Fauna. Mit etwas Glück kannst du sogar Flamingos sehen. Durch die vielen Palmen kommt in der alten Hafenstadt Hyères richtiges Mittelmeer-Feeling auf.
  5. Tagesausflug mit dem Rad auf die Île de Porquerolles und/oder die Insel Port-Cros: Zur Stadt Hyères gehören der Archipel „Iles d’Or“ (Porquerolles, Port-Cros und Le Levant). Die kleinen Inseln erreichst du von Hyères aus nach circa 20 bis 40 Minuten Bootsfahrt. Dein Wohnmobil musst du allerdings stehen lassen, denn die Inseln dürfen nur zu Fuß oder mit dem Rad betreten werden. Unbedingt Badesachen und Schnorchel-Equipment einpacken!
  6. Besuch im Blumen-Städtchen Bormes-les-Mimosas: Das Fischerdorf liegt in Hanglage zum Mittelmeer und versprüht mit seinen alten Gebäuden und Gassen das typische provenzalische Flair. Außerdem eignet sich Bormes-les-Mimosas als Ausgangspunkt der touristischen “Mimosen-Route”, die dich und dein Wohnmobil an der Côte d’Azur über Rayol-Canadel-sur-Mer, Sainte-Maxime, Saint-Raphaël, Mandelieu-la-Napoule, Tanneron und Pégomas bis nach Grasse führt.
  7. Fahrt auf den Gebirgspass Col du Canadel: Diese Traumstraße führt dich vom Meer ins Hinterland. Von Cavalaire-sur-Mer biegst du auf die schmale Straße D27 ab, die sich in Serpentinen nach oben schlängelt. Von oben hast du einen wunderschönen Ausblick auf das azurblaue Mittelmeer und die Küste.
  8. Küstenwanderung an der Baie de Cavalaire: In der Nähe des Plage du Sylvabelle verläuft oberhalb des Meeres ein schmaler Küstenpfad mit tollen Aussichten über das Mittelmeer.
  9. Mittelalterlicher Stadtkern von Ramatuelle: Das mittelalterlich geprägte Dorf liegt in einem Pinienwald und lädt zum Schlendern in den kleinen Gassen ein. Auch einen Besuch auf dem Wochenmarkt (jeden Donnerstag und Sonntag) solltest du nicht verpassen: frische Oliven, Salami, Obst und Gemüse eignen sich als Snack und Olivenöl aus der Provence, Töpferwaren und Seifen als Mitbringsel.
  10. Port Grimaud: Kurz vor Saint Tropez liegt die Lagunenstadt Port Grimaud, die unweigerlich an Venedig erinnert.

Östliche Côte d’Azur: Küstenroute ab Menton mit vielen Geheimtipps

Wenn du dich entscheidest die Strecke über die Schweiz und Italien zu fahren, bietet dir das urige Städtchen Menton den ersten Blick auf die Côte d’Azur. Von hier aus kannst du in zehn Etappen an der Küstenstraße bis nach Cannes fahren. Je nach Lust und Laune kannst du auch bis nach Cassis weiter roadtrippen.

  1. Ezé bei Menton: Das kleine Dörfchen Ezé versprüht einen ganz besonderen Charme. Man stelle sich vor: ein mittelalterlicher Ort mit schmalen Gassen auf einem kleinen Hügel mit einem spektakulären Blick auf das Mittelmeer.
  2. Monaco – Abstecher ins Fürstentum: Auf deiner Wohnmobil Rundreise entlang der Côte d’Azur kannst du Frankreich kurz verlassen und in den zweitkleinsten Staat der Welt, Monaco einen Besuch abstatten.
  3. Wale und Delfine beobachten: Direkt in und um Nizza kannst du dein Camper mit einem Boot eintauschen und bei geführten Bootstouren Delfine und Wale in der freien Natur beobachten.
  4. Nizza und das Hinterland von Nizza: Das Hinterland von Nizza (L’Arrière-Pays niçois) lockt mit vielen malerischen Dörfern, verschlungenen Straßen und überwältigenden Aussichten! Ein Muss für jeden der die Côte d’Azur mit dem Wohnmobil abseits der überlaufenen Pfade entdecken möchte.
  5. Le Broc: Dieses auf einem Felsvorsprung über dem Zusammenfluss des Var und des Estéron thronende Dorf wird vom Berg Chiers überragt.
  6. Nationalpark Mercantour: Dieser sehr schöne und wenig überlaufene Nationalpark eignet sich mit seinen einsamen Tälern und wunderschönen Bergwelt perfekt zum Wandern und Mountainbiken.
  7. Künstlercharme in Saint-Paul-de-Vence & Vence: Saint-Paul-de-Vence liegt malerisch auf einem Hügel zwischen Weinbergen und Zypressen. Der Nachbarort Vence ist nur fünf Kilometer entfernt. Du wirst jede Menge kleine Ateliers, Cafés und Restaurants finden und den kreativen Charme spüren. Berühmte Maler wie Henri Matisse und Marc Chagall haben hier bereits ihre Zeit verbracht. Achtung: Autofreie Zone!
  8. Naturreservat Monts d’Azur: Tierliebhaber und Kinder kommen hier auf ihre Kosten: bei geführten Touren kannst du wildlebende Bisons, Hirsche, Wildschweine, Füchse und Wildpferde ganz nah beobachten. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit in einer Ecolodge mit Blick auf den Park zu übernachten. Vorher unbedingt reservieren!
  9. Antibes: Die Stadt Antibes bietet dir eine reizvolle Mischung aus Strand, Meer und Bergen. Schon von Weitem beeindruckt der Anblick der Stadt mit ihrer Festung am Meer und dem Alpenpanorama im Hintergrund. Im Schloss Grimaldi, in dem Pablo Picasso einst ein Atelier besaß, ist heute das Picasso-Museum.
  10. Mougins: Nur 15 Minuten von Cannes entfernt, liegt dieses wunderschöne mittelalterliche Dorf inmitten einer Landschaft mit Kiefernwäldern, Olivenbäumen und Zypressen.

Mit dem Wohnmobil in die Provence bis an die Côte d’Azur bei Toulon

Bei der Anreise aus Deutschland über Frankreich lohnt sich ein erster großer Halt im regionalen Naturpark Verdon (Parc naturel régional du Verdon), um dann in einzelnen Etappen bis in die älteste Stadt Frankreichs Marseille zu fahren. Wenn du Lust hast, kannst du am Ende deines Roadtrips auf die Inseln von Hyères übersetzen (allerdings ohne Wohnmobil) und dort entspanntes Inselfeeling wie in der Karibik genießen. Insgesamt ist die Route 500 Kilometer lang und erstreckt sich über acht Etappen von der Verdonschlucht, über das Herz der Provence bis an die östliche Côte d’Azur.

  1. Verdonschlucht: Der regionale Naturpark Verdon gehört zu den Perlen Frankreichs und eignet sich perfekt als erste Station nach der langen Reise mit dem Wohnmobil. Entdecke die spektakuläre Landschaft rund um den Lac de Saint Croix und die Verdonschlucht (Gorges du Verdon). Bei zahlreichen Wanderungen kannst du den 700 Meter tiefen Canyon bestaunen oder du siehst dir das Naturspektakel von unten an, indem du ein Wildwasser-Kajak mietest. Unzählige Campingplätze mit Seezugang stehen dir zur Auswahl.
  2. Mit dem Rad nach Bédoin, Flassan und Mormoiron: Vom Campingplatz “Les Verguettes” kannst du eine 23 Kilometer lange Rundstrecke „Aux portes du Velo“ mit dem Rad machen und die urigen Dörfer der Provence Bédoin, Flassan und Mormoiron erkunden.
  3. Avignon: “Sur le pont d’Avignon” – dieses Lied kennt jedes Kind. Bei deiner Tour mit dem Wohnmobil nach Frankreich ans Mittelmeer kannst du die Brücke in Avignon und den Papstpalast (beides Teil des UNESCO-Welterbes) in echt bestaunen.
  4. Gordes, Roussillon, Menerbes: Lavendelfelder, Zypressen, kleine Kapellen und Klöster – das ist die Provence par excellence. In den drei malerischen Dörfern findest du all das und vieles mehr!
  5. Marseille: Zu einer Tour mit dem Wohnmobil entlang der Côte d’Azur gehört ein Abstecher in die wichtigste Hafenstadt Frankreichs einfach dazu! Übernachten kannst du auf einem der vielen Campingplätze und Stellplätze in und um Marseille.
  6. Nationalpark Calanques: Direkt nach Marseille wartet ein Wander- und Schnorchelparadies auf dich: die Calanques zwischen Marseille und Cassis. Also Wanderschuhe auspacken und Badesachen (je nach Saison) einpacken, da es viele wunderschöne Badebuchten gibt.
  7. Plage de l’Almanarre bei Hyères: Der Strand ist der ideale Spot für Kitesurfer und Windsurfer.
  8. Tagesausflüge zu den Inseln von Hyères: Wenn du mit deinem Wohnmobil Station in Hyères machst, dann nutze die Gelegenheit und setze mit einem Boot auf die Inseln von Hyères über und entdecke unberührte Natur mit dem Rad oder zu Fuß.

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