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Mit dem Wohnmobil durch Frankreich an die Atlantikküste

Das Mittelmeer ist für dich Badewannenwasser? Du sehnst dich nach spektakulärer Landschaft, wellenumspülten Sandstränden, schattigen Stellplätzen unter duftenden Pinien, und brauchst immer eine frische Brise? Dann bist du an der französischen Atlantikküste bestens aufgehoben! Ob Surfer, Kulturhungrige, Gourmets oder Familien, die entspannten Strandurlaub machen wollen – bei unseren Routenvorschlägen mit dem Wohnmobil an Frankreichs Atlantikküste ist für jeden das Passende dabei!

© roadsurfer GmbH / Hella Kuehner

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Französische Atlantikküste mit dem Wohnmobil: Die schönsten Routen

hier noch ein kleiner Überblick und die Abkürzungen zu den einzelnen Routen

↠  Route 1: Einmal von Nord bis Süd am Atlantik entlang

↠  Route 2: Mit dem Wohnmobil in die Normandie

↠  Route 3: Mit dem Wohnmobil durch die Bretagne

Anreise von Deutschland an die Atlantikküste

Die Anreise mit dem Camper oder Wohnmobil kann je Startpunkt und Ziel 12 bis 16 Stunden Fahrt in Anspruch nehmen. Das ist natürlich ohne Probleme mit dem Reisemobil machbar, aber wir empfehlen dir auf der Route Zwischenstopps einzulegen.

Von Nord- und Mitteldeutschland eignet sich die Strecke über Belgien, um am schnellsten mit dem Wohnmobil an die französische Atlantikküste zu gelangen. Dabei ist es egal, ob du nach Nantes oder lieber nach Bordeaux möchtest – du fährst über Paris geradewegs an dein Ziel am Meer.

Von Süddeutschland fährst du am schnellsten direkt nach Frankreich. Nimm die Strecke über Clermont-Ferrand, wenn du eher in den Süden der Atlantikküste möchtest. Wenn du Richtung Bretagne oder Pays de la Loire fahren willst, dann fährst du über Orléans oder Paris.

Route 1: Einmal von Nord bis Süd am Atlantik entlang

Wenn du dir die Atlantikküste Frankreichs einmal von oben bis unten anschauen möchtest, dann solltest du etwas Zeit mitbringen. Die Strecke von Guérande bis Biarritz ist zwar nur 650 Kilometer lang, aber es gibt so viele Spots auf deiner Reise zu entdecken, dass zwei bis drei Wochen ideal für diese Reise sind.

1. Guérande: Salzgärten und Mittelalter

Neben den berühmten Salzgärten von Guérande und dem weltbekannten Meersalz “Le Guérandais” ist auch das mittelalterliche Städtchen ein echtes Schmuckstück.

2. Nantes: die kreative Studentenstadt an der Loire

In Nantes trifft “alt auf neu”. Besuche die herrliche Innenstadt und das Schloss der Herzöge der Bretagne und die prunkvolle “Passage Pommeraye”. Für den alternativen Charme sorgen die Ausstellung “Les Machines de l’île” auf der Île de Nantes, das alte Hafengelände am Bananenhangar, sowie die ehemalige Keksfabrik Lefèvre-Utile (“Tour LU”) mit Kulturprogramm und Ausstellungen. Wenn du etwas Zeit hast, dann mach unbedingt einen Ausflug in das Fischerdorf Trentemoult.

3. Insel Noirmoutier: Austern bei Salzgärten schlürfen

Wenn du Guérande doch ausgelassen hast, hast du in Noirmoutier ebenfalls die Möglichkeit Salzgärten zu besichtigen und das berühmte “Sel de mer” aus dem französischen Atlantik vor Ort zu kaufen. Verbunden mit einer Platte frischer Austern ist der Ausflug auf die Insel mehr als gelungen.

4. Côte de Lumière: Notre-Dame-de-Monts

Die Côte de Lumière („Küste des Lichts“) zieht sich 250 Kilometer von Noirmoutier bis zur Bucht von l’Aiguillon am Atlantik entlang. Wildromantische Buchten, vielseitige Landschaft, malerische Fischerdörfer, lange Sandstrände und weite Heidelandschaft wechseln sich ab. Der tosende Atlantik zieht nicht nur Camper, sondern auch Wassersportler und Surfer an. Besonders schön ist die Ecke um Notre-Dame-de-Monts.

5. La Rochelle: Die prächtige Hafenstadt am Atlantik

Die mittelalterlichen Fachwerkhäuser und prächtigen Renaissance-Bauten in der Altstadt von La Rochelle laden zu einem Stadtbummel in der alten Hafenstadt ein. Das der größte Yachthafen der Atlantikküste immer noch in La Rochelle liegt, beweist wie wichtig die Hafenstadt ist. Für Familien mit Kindern empfehlen wir einen Ausflug in das Aquarium von La Rochelle, das zu den größten und schönsten Aquarien Europas gehört.

6. Soulac-sur-Mer: Strand, Baden, Sonne genießen

Der sieben Kilometer lange Sandstrand von Soulac-sur-Mer gehört zu den schönsten Stränden an der Atlantikküste, ist aber im Sommer auch dementsprechend beliebt! Unbedingt zeitig Campingplatz reservieren!

7. Bordeaux: Traditionell hip

Bordeaux ist wunderschön, aber als Studentenstadt frisch geblieben. Der Name der Stadt steht nicht nur für den weltberühmten Bordeauxwein und die regionale Küche der „Bordelais“, sondern wird auch auf der Liste des Weltkulturerbe der UNESCO geführt. Erkunde erst den historischen Stadtteil “Saint-Pierre” und tauche dann in hippe Stadtteile wie “Le Bacalan”, “La Bastide” oder “Saint-Michel” mit dem lebhaften “Marché des Capucins” ein. Unbedingt zu einer Tasse Kaffee “Cannéles Bordelais” probieren!

8. Bassin d’Arcachon, Cap Ferret und Dune de Pilat

Während das Cap Ferret an der Westseite mit kilometerlangen Stränden und dem wilden Atlantik viele Surfer anlockt, ist die Ostseite der Insel an der Bucht von Arcachon deutlich ruhiger und gut für Familien mit Kindern geeignet. Unweit von Arcachon liegt einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten an Frankreichs Atlantikküste: die größte Wanderdüne Europas. Wenn du einen der fünf Campingplätze rund um die Dune du Pilat reservieren kannst, dann kannst du den Touristenströmen tagsüber entgehen und die Düne bei Sonnenuntergang erklimmen!

9. Biarritz: Surf-Mekka und elegantes Seebad an der Côte Basque

Wer möchte, kann seinen Roadtrip an der Atlantikküste bis in den Süden und dann in Spanien fortsetzen. In der Nähe der französisch-spanischen Grenze an der “Côte Basque” hat sich das ehemalige Fischerdorf Biarritz zu einem berühmten Seebad gemausert. Das Seebad mit seinen langen Traumstränden gilt außerdem als Surfspot-Mekka.

© roadsurfer GmbH / Aldo Heubel

Route 2: Mit dem Wohnmobil in die Normandie

Wer die extreme Hitze in Südfrankreich nicht mag, der wird die Normandie lieben! Milde Sommer sorgen für einen Sommerurlaub, bei dem du Outdooraktivitäten auch in der Mittagszeit machen kannst! Außerdem ist die Normandie für seine 3 kulinarischen C’s berühmt: Cidre, Calvados und Camembert. Für unsere empfohlene Reiseroute kannst du 10 bis 14 Tagen einplanen. Wenn du möchtest, kannst du deinen Roadtrip verlängern und mit dem Wohnmobil durch die Normandie und Bretagne fahren.

1. Dieppe: Frankreichs ältestes Seebad

In Dieppe wurde angeblich der Badeurlaub erfunden. Das alte Seebad wird von hohen Kreidefelsen umrahmt und erstreckt sich entlang des Flusses Arques. Von der alten Burg aus hast du eine wunderschöne Aussicht auf Dieppe und die Kreideklippen.

2. Fécamp: Spektakuläre Aussichten mit Kräuterlikör

Fécamp war einst der wichtigste Kabeljau-Hafen Frankreichs und ist berühmt für seinen Kräuterlikör aus dem Benediktinerkloster “Palais Bénédictine”. Das Cap Fagnet ist mit 110 Metern Höhe der höchste Punkt der Alabasterküste und liegt oberhalb des Hafens von Fécamp. Außerdem kannst du von Fécamp Bootstouren zu den berühmten Kreidefelsen von Étretat machen.

3. Die Alabasterküste: Die berühmten Kreideklippen von Étretat

Zwischen Le Tréport bis Le Havre erstreckt sich auf über 120 km Länge die Alabasterküste mit ihren charakteristischen Felswänden und bizarren Felsbögen. In Étretat findest du die spektakulärsten Felsbögen.

4. Die Blumenküste: Von Honfleur bis Cabourg

An der Blumenküsten (Côte Fleurie) reiht sich ein Seebad ans nächste, denn hier machen die Pariser seit eh und je Urlaub am Meer. Wunderschöne Villen der Belle Epoque, malerische Altstadtgassen und Fischereihäfen findest du in jedem Badeort. Besonders beliebt sind Trouville-sur-Mer, Honfleur, Deauville und Cabourg. Übrigens: Nur wenige Kilometer von Cabourg entfernt befindet sich Villers-sur-Mer. Dort hast du eine gute Aussicht auf die schwarzen Felsen der Falaise des Vaches Noires!

5. Abstecher ins Pays d’Auge auf der Route du Cidre

Ein Ausflug ins Hinterland der Côte Fleurie lohnt sich – besonders während der Apfelblüte. Auf der Route du Cidre kannst du dich nicht nur der schönen Landschaft erfreuen, sondern Cidre direkt vom Erzeuger probieren.

6. Die Perlmuttküste und die Landungsstrände des D-Day

Die “Côte de Nacre” schimmert perlmuttfarben und lockt mit kleinen Buchten zwischen den Steilklippen. Andere kommen wegen der Geschichte an den Küstenabschnitt. An den Landungsstränden Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach wurde mit dem D-Day Europa vom Nationalsozialismus befreit. Überall findest du Museen, Soldatenfriedhöfe, Gedenkstätten.

7. Halbinsel Cotentin und die Route des Caps

Die nächste Etappe mit dem Wohnmobil führt dich um die Halbinsel Cotentin herum und folgt der Route des Caps bis Barneville-Carteret. Die Normandie zeigt sich hier von ihrer wilderen Seite: raue Klippen, idyllische Buchten, karge Heidelandschaften, pittoreske Häfen und Leuchttürme. Ein Abstecher in eines der schönsten Dörfer Frankreichs darf natürlich nicht fehlen: Barfleur.

8. Krönender Abschluss: Mont Saint-Michel

Obwohl der Mont Saint-Michel genau genommen bereits in der Bretagne liegt, solltest du ihn auf deiner Rundreise durch die Normandie keinesfalls verpassen. Die Klosterinsel ist Frankreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Dementsprechend musst du in den Urlaubsmonaten auch mit viel Andrang rechnen.

© roadsurfer GmbH / Jannik Obenhoff

Route 3: Mit dem Wohnmobil durch die Bretagne

Die Bretagne ist nach der Côte d’Azur das zweitbeliebteste Reiseziel Frankreichs. Die schroffe Atlantikküste Frankreichs mit malerischen Fischerdörfern und Leuchttürmen wird dich bei einem Schluck Weißwein und einer Meeresfrüchteplatte begeistern. Unser Roadtrip mit 6 Etappen ist in 7 Tagen möglich, allerdings mit 14 Tagen definitiv entspannter.

1. Studentenstadt Rennes

Die Hauptstadt der Bretagne lockt mit jungem Flair in einer traditionellen Altstadt mit charmanten, schief-krummen Fachwerkhäusern. Genieße bei einem Stadtbummel die süßen Boutiquen, Cafés und Crêperien.

2. Malo: Korsarenstadt mit Piraten-Feeling

Von Rennes aus geht es mit dem Wohnmobil an die Smaragdküste. So nennt sich der Küstenabschnitt, an dem die Stadt Saint-Malo liegt. Spaziere einmal entlang der massiven Festungsmauern, die vom Wasser umspült werden und genieße die beste Aussicht auf Altstadt, Meer und Hafen.

3. Cap Fréhel und Cancale: Stadt der Austern

Leuchttürme, steile Klippen und wilde Küsten machen die Bretagne zu dem was sie ist. Am Cap Fréhel findest du all das. Auf dem Weg zum Cap triffst du auf die Austern-Hauptstadt Frankreichs – Cancale.

4. Plage de Trestrignel: Wandern und Baden an der rosa Granitküste

Die Felsen leuchten in roten und orangen Nuancen, was der Küste ihren Namen gegeben hat. Entlang des Küstenwanderwegs GR34, der übrigens um die ganze bretonische Küste führt, kann man entlang der Küste wandern. Der Strand in Trestrignel ist nicht nur wunderschön und weitläufig, sondern bietet auch viele Aktivitäten wie Katamaran oder SUP an.

5. Kajaktour auf die Île de Batz

Von Roscoff aus kannst du mit einer geführten Kajaktour auf die idyllische Atlantikinsel paddeln. Alternativ gibt es auch eine Fähre, auf der du dein Rad mitnehmen kannst. Vergiss nicht die Badesachen bei schönem Wetter, denn die Insel mit karibischem Flair bietet 20 feine Sandstrände und ist der ideale Ort zum Schwimmen und Kajak fahren.

6. Halbinsel Crozon: Einmalige Ausblicke von den Landspitzen

Richtiges Bretagne-Feeling kommt an den beeindruckenden Steilküsten von Crozon auf. Zu den schönsten zählen “Pointe de Penhir”, “Pointe de Dinan”, aber auch die “Pointe des Espagnols” und das “Cap de la Chèvre” locken mit einmaligen Ausblicken.

Camping an Frankreichs Atlantikküste: Das musst du wissen!

Wenn du in Frankreich unterwegs bist, dann musst du auf Autobahnen mit einer Mautgebühr rechnen. Bezahlt wird ganz einfach bar oder mit Kreditkarte. Natürlich kannst du auch einfach die Landstraßen nutzen und Geld sparen. Hier findest du mehr zu den Mautgebühren in Europa.

Die französische Atlantikküste ist schön und wild und bei vielen Urlaubern und Franzosen sehr beliebt. Wenn du in der Sommersaison mit dem Wohnmobil an den Atlantik fahren willst, gilt es schnell zu sein: Campingplätze und Stellplätze am Meer sind schnell ausgebucht. Deshalb solltest du deinen Campingurlaub schon im Voraus planen und Plätze am Meer und in der Nähe von bekannten Sehenswürdigkeiten vorab reservieren. Ansonsten kann es passieren, dass du keinen Platz mehr an deinem Lieblingsspot findest und zum Übernachten weiter ins Inland fahren musst. Wildcampen ist in Frankreich übrigens verboten. Die Camping-Infrastruktur ist aber so gut, dass du im Umkreis immer einen Stellplatz finden solltest.

Wenn es dir möglich ist, dann meide unbedingt den August, denn dann macht ganz Frankreich Sommerferien. Aber auch im Juli solltest du dich bereits auf viele Touristen einstellen. April bis Juni und September und Oktober sind hingegen eher entspannte Monate.

Ab geht’s an den Atlantik!

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