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Allgemeine Gesch├Ąftsbedingungen ÔÇô Camper Abo

1. Vertragsinhalt, Stellung des Abonnenten

Diese Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen gelten zwischen der roadsurfer GmbH (nachfolgend ÔÇ×roadsurferÔÇť) und Ihren Mietern (nachfolgend ÔÇ×AbonnentÔÇť).

Gegenstand des Vertrages ist die von roadsurfer angebotene Mobilit├Ątsl├Âsung, die dem Abonnent gegen Zahlung einer pauschalen All-inclusive Monatsgeb├╝hr (die “Abo Rate”) die Nutzung eines Mietfahrzeugs (nachfolgend ÔÇ×CampingbusÔÇť) f├╝r den Mindestzeitraum von 3, 6, oder 12 Monaten erm├Âglicht (das ÔÇ×Camper AboÔÇť).

Diese All-Inclusive-Monatsgeb├╝hr beinhaltet als Pauschale neben der Fahrzeugnutzung auch die ├ťbernahme der Kosten f├╝r die Zulassung des Campingbusses, die Zahlung der Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung, der KFZ-Steuer, der Rundfunkgeb├╝hren, der Wartungs- und Verschlei├čreparaturen sowie Inspektionen gem├Ą├č den nachstehenden Bedingungen.

Zum Abschluss eines Mietvertrages ist berechtigt, wer ├╝ber einen Wohnsitz in Deutschland verf├╝gt. Der Abonnent ist verpflichtet, roadsurfer ├╝ber einen WohnsitzWechsel oder Umzug schriftlich zu informieren.

F├╝r das Vertragsverh├Ąltnis ma├čgebliche Dokumente sind:

  1. der Mietvertrag mit den jeweils vereinbarten Konditionen,
  2. die Buchungsbest├Ątigung per Email,
  3. das von den Vertragsparteien vollst├Ąndig auszuf├╝llende und zu unterschreibende
  4. ├ťbergabe- und R├╝ckgabeprotokoll,
  5. diese allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen.

Der Abonnent setzt der Campingbus eigenverantwortlich ein. Roadsurfer schuldet keine Reiseleistungen. Die gesetzlichen Bestimmungen ├╝ber den Pauschalreisevertrag, insbesondere die ┬ž┬ž 651 a-m BGB, finden auf das Vertragsverh├Ąltnis weder unmittelbar noch entsprechend Anwendung.

Der Campingbus darf nur innerhalb der Staaten der Europ├Ąischen Union sowie Norwegen, Island, UK, Kroatien, Andorra, Albanien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, San Marino und der Schweiz benutzt werden. Ausgeschlossen sind insbesondere Reisen in die T├╝rkei, Russland, Marokko, Tunesien und alle anderen nicht EU-L├Ąnder.

Eine vor├╝bergehende, ununterbrochene Nutzung des Campingbusses in einem anderen Land als Deutschland darf 3 Monate nicht ├╝berschreiten. Weiterhin tr├Ągt der Abonnent das vollst├Ąndige Risiko, das aus einem Einsatz des Campingbusses au├čerhalb Deutschlands resultiert, soweit es nicht von der Haftungsfreistellung nach Ziff. 13 umfasst ist. Dies gilt beispielsweise f├╝r die Haftung hinsichtlich l├Ąnderspezifischer Vorschriften zur dauerhaften Einf├╝hrung eines im Ausland zugelassenen Fahrzeugs. In diesen F├Ąllen hat der Abonnent roadsurfer von der Inanspruchnahme durch Dritte freizustellen.

Die Campingbusse werden ausschlie├člich f├╝r private Zwecke, wie z.B. Urlaubsreisen, f├╝r die Teilnahme an Sportevents o.├Ą. vermietet. Jegliche gewerbliche Nutzung, un├╝bliches Fahrverhalten (beispielsweise gleiche Wegstrecke mehrfach hin und zur├╝ck) oder die Nutzung f├╝r Wohnungsumz├╝ge ist untersagt. Eine Zuwiderhandlung berechtigt roadsurfer zur fristlosen K├╝ndigung des Mietvertrages aus wichtigem Grund und gegebenenfalls zu Schadensersatzanspr├╝chen.

Es ist dem Abonnent untersagt, der Campingbus zur Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests, zur Bef├Ârderung von explosiven, leicht entz├╝ndlichen, giftigen, radioaktiven oder sonst gef├Ąhrlichen Stoffen zu verwenden. Auch zur Begehung von Zoll- oder sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind, zur Weitervermietung oder Verleihung oder f├╝r sonstige gewerbliche Zwecke ÔÇô au├čer zu ausdr├╝cklich vertraglich vereinbarten ÔÇô oder f├╝r sonstige Nutzungen, die ├╝ber den vertraglichen Gebrauch hinausgehen, ist die Nutzung untersagt. Bestehen Zweifel an der Nutzung des Campingbusses beh├Ąlt sich roadsurfer vor, diesen nicht auszuh├Ąndigen.

Die Anmietung eines Campingbusses zur Nutzung als Home-Office-Space f├╝r B├╝rot├Ątigkeiten des Abonnenten bzw. dessen Mitarbeitern (bei der Anmietung durch Firmenkunden) stellt keine Nutzung zu einem gewerblichen Zweck oder ein un├╝bliches Fahrverhalten dar.

2. Fahrzeug-F├╝hrungsberechtigte

Grunds├Ątzlich F├╝hrungsberechtigte der Campingbusse sind alle vollj├Ąhrigen nat├╝rlichen Personen, die zum Zeitpunkt der Abo-Laufzeit seit mindestens einem Jahr im Besitz einer g├╝ltigen Fahrerlaubnis der Klasse 3 oder B sind.

Der Abonnent und alle weiteren Fahrer werden im Mietvertrag schriftlich eingetragen und m├╝ssen ihren F├╝hrerschein bei Fahrzeug├╝bergabe roadsurfer im Original vorzeigen. Kopien werden nicht akzeptiert. Halter des Campingbusses ist f├╝r den vereinbarten Mietzeitraum der Abonnent. Bei Bedarf k├Ânnen weitere Fahrer unter den soeben genannten Bedingungen auch nachtr├Ąglich w├Ąhrend der Laufzeit des Abos hinzugef├╝gt werden.

Zus├Ątzlich zum Abonnent und allen weiteren Fahrern f├╝hrungsberechtigt sind Verwandte 1. Grades (Eltern, Kinder), Ehegatten oder nichteheliche Lebensgef├Ąhrten des Abonnenten und der eingetragenen Fahrer wenn und soweit diese denselben Wohnsitz (meldepflichtige Adresse) wie der Abonnent oder weiterer Fahrer haben und nach Abs.1 dieser Ziff. 2 grunds├Ątzlich f├╝hrungsberechtigt (ÔÇťnutzungsberechtigte DritteÔÇť).

Eine Vermietung des Campingbusses an Firmenkunden ist nur bei einer entsprechenden Vereinbarung mit roadsurfer zul├Ąssig. Die Konditionen sind in diesem Fall individuell zu vereinbaren und weichen von den Konditionen f├╝r Privatkunden ab. Sofern aufgrund der vertraglichen Regelung im Mietvertrag der Abonnent als Firmenkunde der Campingbusseinen Mitarbeitern f├╝r nach Ziff. 1 erlaubte Zwecke ├╝berlassen darf und die Personen der Fahrer bzw. der nutzungsberechtigten Dritten noch unbekannt sind, gilt Folgendes:

  • Der Abonnent ist verpflichtet, daf├╝r Sorge zu tragen, dass der Campingbus nur an Mitarbeiter ├╝berlassen wird, die f├╝hrungsberechtigt im Sinne dieser Ziff. 2 sind.
  • Vor Beginn des Camper Abos sind an den jeweiligen Mitarbeiter von roadsurfer Scans des F├╝hrerscheins und Personalausweises zu ├╝bersenden.

Der Abonnent hat das Handeln der weiteren Fahrer und der nutzungsberechtigten Dritten wie Eigenes zu vertreten. Mehrere Abonnenten haften als Gesamtschuldner.

Gestattet der Abonnent einem nicht berechtigten Fahrer, der Campingbus zu f├╝hren, stellt dies eine Verletzung der Vermietungsbedingungen dar. Der Abonnent ist f├╝r alle Sch├Ąden haftbar, die durch einen nicht berechtigten Fahrer verursacht werden. Der nicht berechtigte Fahrer genie├čt keinen Versicherungsschutz durch die von roadsurfer angebotene Haftungsfreistellung. Deckungsschutz besteht in diesen F├Ąllen ausschlie├člich im Rahmen der gesetzlichen Haftpflichtversicherung.

Der Abonnent bzw. die Fahrer d├╝rfen der Campingbus nicht f├╝hren, wenn ihre Fahrt├╝chtigkeit beeintr├Ąchtigt ist, insbesondere unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder bei Krankheit.

3. Preise

In der monatlichen Abo-Rate enthalten ist die Fahrzeug├╝berlassung f├╝r die im Mietvertrag festgelegte Mindestlaufzeit. Die monatliche Abo-Rate ist auf der jeweiligen Detailseite f├╝r jede Fahrzeugkategorie spezifiziert und kann je nach Ausstattung, Anzahl der inkludierten Kilometer, L├Ąnge der Mindestlaufzeit und Fahrzeugkategorie variieren.

In der Abo-Rate nicht enthalten sind insbesondere Mautkosten, Kraftstoffkosten, Parkgeb├╝hren, Campingplatzgeb├╝hren sowie andere Stellplatzkosten oder Transportgeb├╝hren wie beispielsweise F├Ąhrkosten.

Auch Strafgeb├╝hren oder Bu├čgelder gehen zu Lasten des Abonnenten. Roadsurfer erhebt f├╝r die Bearbeitung der Strafmandate, Blitzer und Parktickets eine Geb├╝hr von 19ÔéČ pro Mandat.

Der Abonnent autorisiert hiermit roadsurfer, die aus dem Vertragsverh├Ąltnis geschuldeten Mietwagenkosten und alle mit dem Mietvertrag zusammenh├Ąngenden sonstigen Anspr├╝che von der bei Abschluss des Mietvertrages oder nachtr├Ąglich vorgelegten oder im Mietvertrag bezeichneten Kreditkarte abzubuchen bzw. ├╝ber das erteilte SEPA-Lastschriftmandat einzuziehen. Insbesondere autorisiert der Abonnent roadsurfer, die vereinbarte Geb├╝hr nach dieser Ziff. 3 f├╝r Strafmandate, Blitzer und Parktickets, die Bearbeitungsgeb├╝hren f├╝r Sch├Ąden nach Ziff. 13 und die Bearbeitungsgeb├╝hr f├╝r Mautgeb├╝hren nach Ziff. 16 ├╝ber die Kreditkarte abzubuchen bzw. ├╝ber das erteilte SEPA-Lastschriftmandat einzuziehen.

Alle Kilometer, die der Abonnent mit dem Campingbus zur├╝cklegt, sind wie im jeweiligen Abo-Paket dargestellt inkludiert, soweit nicht anders schriftlich vereinbart und kein un├╝bliches Fahrverhalten erkennbar ist. Ist im Nachhinein eine Zweckentfremdung erkennbar, ist der Abonnent zu Schadensersatz verpflichtet.

Im Grundpreis sind jeweils 1.250 Kilometer pro Monat bzw. 15.000 Kilometer im Jahr enthalten. Bei Zahlung eines Aufpreises auf die monatliche Abo-Rate k├Ânnen diese Inklusiv-Kilometer mit zus├Ątzlichen Kilometerpaketen bis insgesamt 3.000 Kilometer erweitert werden. Die Preise f├╝r die zus├Ątzlichen Kilometerpakete sind auch auf der Detailseite der jeweiligen Fahrzeugkategorie aufgef├╝hrt. Jeder weitere Mehrkilometer, der nicht in der monatlichen Rate inkludiert ist, wird ÔÇô vorbehaltlich der Regelung im folgenden Absatz ÔÇô bei R├╝ckgabe des Campingbusses mit 0,39ÔéČ in Rechnung gestellt.

Die maximale Anzahl gefahrener Kilometer darf 3.000 Kilometer pro Monat nicht ├╝berschreiten. Kilometer, die auf die Gesamtlaufzeit des Abos gerechnet diese 3.000 Kilometer pro Monat ├╝berschreiten, werden dem Abonnent mit 0,90ÔéČ pro Kilometer in Rechnung gestellt.

Minderkilometer werden nicht erstattet oder ausgezahlt.

Mehrkilometer werden immer auf die Gesamtlaufzeit des Abos berechnet und k├Ânnen entsprechend auch im Folgemonat genutzt werden.

Sonderrabatte (Aktionen, Mitarbeiterangebote oder Messeaktionen) sind grunds├Ątzlich weder untereinander noch mit anderen Rabatten wie Langzeit- oder Fr├╝hbucherrabatten kombinierbar.

4. Buchung und Kaution

Der Abonnent erkl├Ąrt ein verbindliches Vertragsangebot erst durch ├ťbersendung des unterschriebenen Buchungsformular per E-Mail an roadsurfer oder durch Bet├Ątigung des Buttons ÔÇ×Abo kostenpflichtig buchenÔÇť innerhalb der Online-Buchung (ÔÇ×BuchungsanfrageÔÇť). Nach ├ťbermittlung der Buchungsanfrage erh├Ąlt der Abonnent eine Eingangsbest├Ątigung ├╝ber die Buchungsanfrage und gegebenenfalls eine Reservierungsbest├Ątigung f├╝r ein Campingbus, welche jedoch keine Vertragsannahme durch roadsurfer darstellen.

Roadsurfer erkl├Ąrt die verbindliche Annahmeerkl├Ąrung durch ├ťbersendung einer finalen Buchungsbest├Ątigung per Textform nach positiver Kreditpr├╝fung gem├Ą├č internen Kriterien und einer Abfrage bei der Schufa Holding AG, Kormoranweg 5 in 65201 Wiesbaden (ÔÇ×Buchungsbest├ĄtigungÔÇť); erst dann kommt zwischen den Parteien ein Mietvertrag zustande. Roadsurfer beh├Ąlt sich vor, einen Vertragsschluss bei negativer Kreditpr├╝fung abzulehnen.

Mit der Buchungsanfrage f├Ąllt eine einmalige Bearbeitungsgeb├╝hr in H├Âhe von 199ÔéČ an. Nach Buchungsbest├Ątigung ist eine Monatsrate als Kaution zu zahlen. Je nach Bonit├Ąt des Abonnenten ist roadsurfer berechtigt, die Kaution auf bis zu 3 Monatsraten erh├Âhen.

5. Stornierung

Tritt der Abonnent von seiner verbindlichen Buchung zur├╝ck, gilt Folgendes:

  • Nach Stellung der Buchungsanfrage kann der Abonnent diese innerhalb von 24h kostenfrei widerrufen
  • Nach Erhalt der Buchungsbest├Ątigung, aber vor ├ťbergabe des Campingbusses wird bei einer Stornierung die Bearbeitungsgeb├╝hr i.H.v. 199ÔéČ nicht erstattet und es m├╝ssen zwei Brutto-Monatsraten zu den vereinbarten Konditionen vollst├Ąndig bezahlt werden

Auch bei Sch├Ąden, die nach Erhalt der Buchungsbest├Ątigung eintreten und nach den obigen Pauschalen geltend gemacht werden bleibt dem Abonnent der Nachweis vorbehalten, dass ├╝berhaupt kein oder nur ein geringerer Schaden entstanden ist.

6. Zahlungsmodalit├Ąten und R├╝ckzahlung der Kaution

Die Zahlung der ersten Monatsrate, der Bearbeitungsgeb├╝hr sowie der Kaution sind direkt bei Abschluss des Mietvertrages f├Ąllig. Die H├Âhe der Monatsraten, Startgeb├╝hr und Kaution ergeben sich dabei aus dem individuell vereinbarten Mietvertrag. Nach Beginn der Abo-Laufzeit werden alle weiteren Monatsraten jeweils zu Beginn des Monats f├Ąllig. Entsprechend der Festlegung im jeweiligen Mietvertrag werden die f├Ąlligen Zahlungen von einer Kreditkarte des Abonnenten oder ├╝ber ein SEPALastschriftmandat eingezogen.

Der Abonnent stimmt zu, dass roadsurfer die Rechnungen grunds├Ątzlich in elektronischer Form an die vom Abonnent hinterlegte E-Mail-Adresse ├╝bermittelt werden. Der Abonnent ist damit einverstanden, dass er keine Papierrechnungen erh├Ąlt und roadsurfer eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende elektronische Rechnung an die hinterlegte E-Mail-Adresse ├╝bersendet.

Bei der Fahrzeug-├ťbergabe zu Beginn der Mietzeit werden etwaig bereits vorhandene Besch├Ądigungen am Campingbus schriftlich festgehalten und dem Abonnent ein Zustandsbericht ausgeh├Ąndigt. Bei ordnungsgem├Ą├čer R├╝ckgabe des Campingbusses in unbesch├Ądigtem Zustand, abgesehen von den im Zustandsbericht aufgef├╝hrten Sch├Ąden, erfolgt die R├╝ckzahlung der Kaution innerhalb von 30 Tagen nach Beendigung des Mietverh├Ąltnisses. Dies befreit den Abonnent aber nicht von der Haftung f├╝r verdeckte oder versteckte M├Ąngel oder Besch├Ądigungen, die im Nachgang von roadsurfer festgestellt werden.

Bei einem Unfall mit Unfallgegner wird die Kaution inkl. f├Ąlligem Selbstbehalt des Abonnenten so lange von roadsurfer einbehalten bzw. eingefordert, bis die Schuldfrage eindeutig gerichtlich oder au├čergerichtlich gekl├Ąrt ist.

Zus├Ątzliche Geb├╝hren oder Kosten (beispielsweise Sonderreinigungspauschalen) werden dem Abonnent bei Fahrzeugr├╝ckgabe in Rechnung gestellt, sofern diese zu diesem Zeitpunkt berechnet werden k├Ânnen. Falls zus├Ątzliche Kosten entstehen, z. B. durch ein Bu├čgeld, oder wenn Sch├Ąden am Campingbus verursacht wurden, die bei R├╝ckgabe festgestellt wurden, wird roadsurfer dem Abonnent in diesem Fall diese und weitere administrative Kosten (z.B. Kosten f├╝r die Schadensbearbeitung, Bearbeitungspauschale f├╝r Bu├čgelder) zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt berechnen, sobald roadsurfer von diesen Kosten Kenntnis erlangt hat.

Roadsurfer ist berechtigt, die entsprechenden zus├Ątzlichen Geb├╝hren oder Kosten unmittelbar von der Kaution einzubehalten bzw. ├╝ber das SEPA-Lastschriftmandat oder von der Kreditkarte abzubuchen.

Einwendungen gegen Rechnungen von roadsurfer kann der Abonnent innerhalb einer Frist von 14 Tagen, beginnend ab Zugang des Schreibens von roadsurfer, per E-Mail oder per Post vorbringen; dies gilt auch für den Beweis, dass der Abonnent nicht der Verursacher  eines etwaig entstandenen Schadens ist. Falls der Abonnent nicht innerhalb dieser Frist reagiert, werden ihm die Kosten in Rechnung gestellt.

7. Mietzeitraum und Wechsel des Campingbusses?

Der Abo-Laufzeit erstreckt sich von der vereinbarten ├ťbernahme des Campingbusses bis zur endg├╝ltigen R├╝ckgabe. Die Mindestvertragslaufzeit kann je nach Abo-Rate zum Beispiel 3, 6 oder 12 Monate betragen. N├Ąhere Details ergeben sich aus dem individuell vereinbarten Mietvertrag. Dieser kann fr├╝hestens zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit mit K├╝ndigung in Textform beendet werden. Die K├╝ndigungsfrist ist dabei abh├Ąngig von der jeweils gew├Ąhlten Mindestvertragslaufzeit und ergibt sich aus dem individuell vereinbarten Mietvertrag.

Der Abonnent kann den Campingbus- innerhalb der Abo-Laufzeit einmal kostenfrei innerhalb der gebuchten Fahrzeugkategorie wechseln, jeder weitere Wechsel kostet 199ÔéČ. Erfolgt ein Wechsel in eine h├Âherwertige Fahrzeugkategorie passt sich die AboRate entsprechend an. Jeder Wechsel ist abh├Ąngig von der Verf├╝gbarkeit des gew├╝nschten Modells und der jeweiligen Fahrzeugkategorie.

Alle Campingbusse der Marke Volkswagen M├ťSSEN nach 12 Monaten zwingend gewechselt werden. Der Abonnent kann in diesem Fall kostenfrei zu einem beliebigen Fahrzeugmodell innerhalb der gebuchten Fahrzeugkategorie wechseln. Der Fahrzeugwechsel ist bei diesem verpflichtenden Wechsel kostenfrei und passiert unabh├Ąngig von einem freiwillig gew├Ąhlten Wechsel.

Sofern es sich bei dem Campingbus um ein von roadsurfer finanziertes Fahrzeug handelt und der Finanzierer aus dem jeweiligen Finanzierungsvertrag ein Herausgaberecht hinsichtlich des Campingbusses geltend machen sollte, ist der Abonnent mit einer Ank├╝ndigungsfrist von 14 Tagen zum Wechsel zu einem Fahrzeug des gleichen oder eines vergleichbaren Fahrzeugmodells verpflichtet. Das Sonderk├╝ndigungsrecht von roadsurfer nach Ziff. 10 bleibt hiervon unber├╝hrt.

F├╝r jeden Wechsel gelten die Regelungen zur ├ťbernahme und R├╝ckgabe nach Ziff. 8.

8. ├ťbernahme und R├╝ckgabe des Campingbusses

Der Campingbus muss zum vereinbarten Termin p├╝nktlich an dem im Mietvertrag vereinbarten Standort vom Abonnent ├╝bernommen werden.

Der Abonnent ist verpflichtet, der Campingbus nach Ablauf der Abo-Laufzeit an dem im Mietvertrag vereinbarten Ort und Zeitpunkt zur├╝ckzugeben. Falls der Campingbus nicht an dem im Mietvertrag vereinbarten Tag zur├╝ckgegeben wird und falls auch nicht unverz├╝glich eine Meldung seitens des Abonnenten zum Grund der versp├Ąteten R├╝ckgabe vorliegt, muss roadsurfer davon ausgehen, dass der Abonnent den Campingbus widerrechtlich nutzt. Roadsurfer ist dann berechtigt, bei der zust├Ąndigen Beh├Ârde Anzeige zu erstatten.

Die R├╝ckgabe des Campingbusses erfolgt nach Ablauf der Abo-Laufzeit nach Vereinbarung zwischen roadsurfer und dem Abonnent. Wird der Campingbus nicht termingem├Ą├č zur├╝ckgegeben, wird dem Abonnent f├╝r jeden Tag bis einschlie├člich dem Tag der tats├Ąchlichen R├╝ckgabe ein Grundbetrag von 1/30 der f├╝r die Vertragszeit vereinbarten monatlichen Abo-Rate berechnet. Wird der Campingbus nicht zu dem vereinbarten Termin vom Abonnent zur├╝ckgebracht, wird ein pauschales Bearbeitungsentgelt von 200ÔéČ f├Ąllig, wobei dem Abonnent der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ├╝berhaupt nicht┬á entstanden oder wesentlich niedriger als das pauschale Bearbeitungsentgelt ist. Entsteht der roadsurfer aufgrund einer versp├Ąteten R├╝ckgabe des Campingbusses ein weitergehender Schaden (z.B. entgangener Gewinn, Schadenersatzanspr├╝che des nachfolgenden Abonnenten, Organisationsaufwand etc.), so beh├Ąlt sich roadsurfer vor, diese Schadensersatzanspr├╝che gegen den Abonnent geltend zu machen.

Bei R├╝ckgabe des Campingbusses ist der Abonnent verpflichtet, den Campingbus gemeinsam mit einem Vertreter von roadsurfer zu besichtigen und ein R├╝ckgabeprotokoll f├╝r der Campingbus zu unterschreiben. Das R├╝ckgabeprotokoll f├╝hrt nicht zum Ausschluss von Anspr├╝chen von roadsurfer hinsichtlich nicht aufgef├╝hrter Sch├Ąden (insbesondere nicht hinsichtlich versteckter Sch├Ąden), es handelt sich nicht um ein negatives Schuldanerkenntnis zugunsten des Abonnenten.

Entscheidend f├╝r die abschlie├čende Bewertung des Campingbusses bei R├╝ckgabe ist, wenn roadsurfer und der Abonnent bei R├╝ckgabe keine Einigung ├╝ber den Fahrzeugzustand erzielen k├Ânnen oder wenn roadsurfer aus sonstigen Gr├╝nden die Begutachtung des Campingbusses durch einen Sachverst├Ąndigen bei oder vor R├╝ckgabe f├╝r erforderlich h├Ąlt, ein von roadsurfer beauftragtes Sachverst├Ąndigengutachten eines unabh├Ąngigen Sachverst├Ąndigen (ÔÇ×BegutachtungÔÇť). Roadsurfer beh├Ąlt sich vor, die Begutachtung des Campingbusses durch den Sachverst├Ąndigen auch vor der R├╝ckgabe durchf├╝hren zu lassen.

Ist das Fahrzeug bei R├╝ckgabe oder bei Begutachtung

  • nicht in einem einwandfreien, vollst├Ąndigen, der vertragsm├Ą├čigen Fahrleistung entsprechenden, verkehrs- und betriebssicheren Zustand oder
  • weist das Fahrzeug M├Ąngel oder Sch├Ąden auf, die nicht auf normale Alterung oder vertragsgem├Ą├če Abnutzung zur├╝ckzuf├╝hren sind oder

entspricht das Fahrzeug nicht den Vorschriften der StVZO oder k├Ânnen die vorgeschriebenen Wartungen und Inspektionen nicht nachgewiesen werden, ist der Abonnent zum Ausgleich des entstandenen Schadens verpflichtet. Keine Ausgleichspflicht besteht f├╝r Zust├Ąnde, die ausweislich des Zustandsprotokolls bereits bei ├ťbergabe an den Abonnenten vorhanden waren.

Wird bei R├╝ckgabe des Fahrzeuges oder nach der Begutachtung des Campingbusses zwischen roadsurfer und dem Abonnent keine Einigung ├╝ber die H├Âhe etwaiger Reparaturkosten bzw. des Minderwerts erzielt, ist roadsurfer berechtigt, einen weiteren Kfz-Sachverst├Ąndigen, der den Umfang der M├Ąngel und die H├Âhe der Reparaturkosten und den Minderwert feststellt, zu beauftragen. Sollte der Kfz-Sachverst├Ąndige Feststellungen zu vertragswidrigen Zust├Ąnden am Fahrzeug treffen, die nicht auf Gebrauchsspuren oder roadsurfer bereits vom Abonnent gemeldete Vorsch├Ąden zur├╝ckzuf├╝hren sind, tr├Ągt der Abonnent die Kosten dieser Begutachtung.

Der aus der Pr├╝fung des Sachverst├Ąndigen resultierende Sachverst├Ąndigenbericht wird Grundlage der Schadensberechnung in den jeweiligen Abschlussrechnungen.

Der Campingbus muss vollgetankt zur├╝ckgegeben werden. Ein nur teilweise gef├╝llter Tank wird unter Berechnung der konkreten Benzinkosten zur Auff├╝llung des Tanks und einer Bearbeitungspauschale i.H.v. 19ÔéČ von roadsurfer aufgef├╝llt. Der Betrag wird direkt von der Kaution abgezogen.

Der Campingbus muss innen gereinigt (gefegt, gesaugt und gewischt) vom Abonnent an roadsurfer ├╝bergeben werden. Die weitergehende Innen- und Au├čenreinigung ├╝bernimmt roadsurfer; sie ist mit der allgemeinen Abo-Rate abgegolten.

Entstandene Reinigungskosten f├╝r starke Verunreinigungen, z.B. auf den Polstern, an der Innendecke oder Innenw├Ąnden oder die Kosten einer Au├čenreinigung bei sehr starker Verschmutzung (z.B. Schlamm), werden von der Kaution einbehalten und mindestens mit einer Sonderreinigungspauschale von 200ÔéČ berechnet, wobei dem Abonnent der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ├╝berhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Sonderreinigungspauschale ist.

Wird der Campingbus nicht ordnungsgem├Ą├č innen gereinigt (gefegt, gesaugt und gewischt) ├╝bergeben, wird eine Sonderreinigungspauschale von 100ÔéČ berechnet, wobei dem Abonnent der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ├╝berhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Sonderreinigungspauschale ist.

9. Verf├╝gungen, Zwangsvollstreckung, Zur├╝ckbehaltungsrecht, Aufrechnung, Abtretungen

Eine Verpf├Ąndung, Sicherungs├╝bereignung oder eine andere Verf├╝gung ├╝ber der Campingbus durch den Abonnent ist nicht statthaft.

Falls eine Zwangsvollstreckung in der Campingbus droht, ist roadsurfer unverz├╝glich zu benachrichtigen.

Ein Zur├╝ckbehaltungsrecht steht dem Abonnent nicht zu, es sei denn, das Zur├╝ckbehaltungsrecht beruht auf demselben Vertragsverh├Ąltnis.

Die Aufrechnung gegen├╝ber Forderungen von roadsurfer ist nur mit unbestrittenen oder rechtskr├Ąftig festgestellten Forderungen des Abonnenten zul├Ąssig.

Anspr├╝che und sonstige Rechte des Abonnenten aus dem Vertragsverh├Ąltnis mit roadsurfer k├Ânnen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von roadsurfer abgetreten werden. Roadsurfer ist berechtigt, Forderungen aus dem Vertragsverh├Ąltnis u.a. zum Zwecke der Refinanzierung abzutreten.

Roadsurfer sowie von roadsurfer benannte Dritte haben jederzeit das Recht, der Campingbus nach Ank├╝ndigung und zu den ├╝blichen Gesch├Ąftszeiten zu besichtigen. Hierzu wird der Abonnent auf Anforderung den Standort des Campingbusses mitteilen.

Bei Abtretung von Forderungen aus dieser Vereinbarung ist roadsurfer berechtigt, die personenbezogenen Daten des Abonnenten und Vertragsdaten zu ├╝bermitteln.

10. K├╝ndigung und Sicherstellung

Ordentlich k├╝ndbar ist der Mietvertrag fr├╝hestens zum Ablauf der Mindestlaufzeit beidseitig unter Wahrung einer K├╝ndigungsfrist von 1, 2 oder 3 Monaten. N├Ąhere Details ergeben sich aus dem individuell vereinbarten Mietvertrag. Die K├╝ndigung muss in Textform erfolgen.

Das Recht zur au├čerordentlichen fristlosen K├╝ndigung aus wichtigem Grund bleibt unber├╝hrt. Ein zur au├čerordentlichen K├╝ndigung berechtigender Grund liegt insbesondere vor, wenn

  • der Abonnent f├╝r zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der monatlichen Abo-Raten oder eines nicht unerheblichen Teils der monatlichen Abo-Raten im Verzug ist; oder
  • der Abonnent in einem Zeitraum, der sich ├╝ber mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung von monatlichen Abo-Raten in H├Âhe eines Betrages in Verzug ist, der die monatliche Abo-Rate f├╝r zwei Monate erreicht; oder
  • der Abonnent, der nutzungsberechtigte Fahrer oder nutzungsberechtigte Dritte die Rechte von roadsurfer dadurch in erheblichem Ma├če verletzt, dass er der Campingbus durch Vernachl├Ąssigung der ihm obliegenden Sorgfalt erheblich gef├Ąhrdet oder es unbefugt einem Dritten ├╝berl├Ąsst und dieses Verhalten auch nach Abmahnung durch roadsurfer fortsetzt; einer Abmahnung bedarf es nicht, wenn diese offensichtlich keinen Erfolg verspricht oder die sofortige K├╝ndigung aus besonderen Gr├╝nden unter Abw├Ągung der beiderseitigen Interessen gerechtfertigt ist; oder
  • der Abonnent unrichtige Angaben gemacht oder Tatsachen verschwiegen hat und deshalb roadsurfer die Fortsetzung des Vertrages bis zum Ablauf der K├╝ndigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Nutzungsverh├Ąltnisses nicht zuzumuten ist; oder
  • der Abonnent die nach Eintritt eines Versicherungsfalls zu leistende Selbstbeteiligung zur Schadensregulierung nach zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht innerhalb einer angemessenen Frist leistet; oder
  • sich die wirtschaftlichen Verh├Ąltnisse des Abonnenten derart verschlechtern oder zu verschlechtern drohen, dass ein Vertragsabschluss unter den eingetretenen oder drohenden Umst├Ąnden nicht erfolgt w├Ąre; oder
  • die Fortsetzung des Camper-Abos aufgrund der vom Abonnent zu vertretenden Schadensquote unzumutbar ist; dies ist insbesondere bei einem Gesamtschaden ab einer H├Âhe von 5.000ÔéČ der Fall, sofern ein Schaden in dieser H├Âhe vom Abonnent zu vertreten ist.

Des Weiteren ist roadsurfer zur au├čerordentlichen K├╝ndigung mit einer K├╝ndigungsfrist von 14 Tagen berechtigt, wenn es sich bei dem Campingbus um ein von roadsurfer finanziertes Fahrzeug handelt, der Finanzierer aus dem jeweiligen Finanzierungsvertrag ein Herausgaberecht hinsichtlich des Campingbusses geltend macht und roadsurfer und/oder dem Abonnent ein Wechsel des Fahrzeuges nach Ziff. 7 nicht zumutbar oder m├Âglich ist.

Mit der au├čerordentlichen K├╝ndigung verliert der Abonnent das Besitzrecht am Campingbus und ist zur Herausgabe des Campingbusses mit s├Ąmtlichen Schl├╝sseln und allen ├╝berlassenen Unterlagen (z. B. Fahrzeugschein, Kundendienstheft, o. ├Ą.) auf seine Kosten und Gefahr unter Wahrung des R├╝ckgabeprozesses nach Ziff. 7 verpflichtet.

Roadsurfer ist nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Herausgabefrist berechtigt, der Campingbus in Besitz zu nehmen (ÔÇ×SicherstellungÔÇť). Gibt der Abonnent der Campingbus, die Schl├╝ssel oder die ├╝berlassenen Unterlagen nicht innerhalb der Herausgabefrist heraus, hat er die Kosten der Lokalisierung und Sicherstellung des Campingbusses und der Ersatzbeschaffung der Fahrzeugschl├╝ssel und Unterlagen sowie einen sich daraus ergebenden weiteren Schaden zu ersetzen, es sei denn, der Abonnent┬á hat die versp├Ątete Herausgabe nicht zu vertreten.

11. Obhuts- und Sorgfaltspflicht

Der Abonnent hat der Campingbus sorgsam zu behandeln und alle f├╝r die Benutzung ma├čgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten sowie der Campingbus immer ordnungsgem├Ą├č zu verschlie├čen und gegen Diebstahl zu sch├╝tzen. Die Betriebsanleitungen des Campingbusses sowie aller eingebauten Ger├Ąte etc. sind genauestens zu beachten. Insbesondere verpflichtet sich der Abonnent, die bestehenden Verkehrsvorschriften in den jeweiligen L├Ąndern zu beachten. Das Fahren ist nur mit gesicherter bzw. verriegelter Gasflasche gestattet.

F├╝r die Einhaltung der Devisen-, Gesundheits-, Maut-, Pass-, Visa-, Verkehrs-, und Zollbestimmungen sind der Abonnent und Mitreisende selbst verantwortlich. Alle eventuellen Kosten und Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Bestimmungen entstehen k├Ânnen, gehen zu Lasten dieser Personen.

Das Rauchen ist in den Campingbussen nicht gestattet. Wird das Rauchverbot im Campingbus missachtet, werden 500ÔéČ von der Kaution einbehalten, um den Wertverlust zu kompensieren und eine professionelle Rauchr├╝ckst├Ąndebeseitigung durchf├╝hren zu lassen. Dem Abonnent ist der Nachweis gestattet ist, dass ein Schaden ├╝berhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Sonderreinigungspauschale ist.

Die Mitnahme von Haustieren, insbesondere Hunden, ist grunds├Ątzlich m├Âglich. Allerdings muss der Abonnent s├Ąmtliche Reinigungskosten ├╝bernehmen (Tierhaarentfernung, Ozonbehandlung etc.) und er muss f├╝r Kratzspuren oder andere durch die Mitnahme entstandenen Sch├Ąden aufkommen.

12. Reparatur und Wartung

W├Ąhrend des der Abo-Laufzeiten ist der Abonnent verpflichtet, alle erforderlichen Ma├čnahmen zu treffen, um den Campingbus in dem Zustand zu erhalten, in dem er sich bei Anmietung befand. Der Abonnent hat auf die Warnlampen im Fahrzeugdisplay zu achten und alle erforderlichen Ma├čnahmen gem├Ą├č der Bedienungsanleitung zu ergreifen.

Der Abonnent ist verpflichtet, w├Ąhrend der Gesamtlaufzeit des Abos die nach den Serviceintervallen des jeweiligen Herstellers erforderlichen Wartungen und Verschlei├čreparaturen sowie notwendige Inspektionen (insbesondere HU und AU) auf Kosten von roadsurfer durchf├╝hren zu lassen. Roadsurfer wird zur Durchf├╝hrung der Wartungen eine in der N├Ąhe des Orts der urspr├╝nglichen Anmietung gelegene Werkstatt benennen oder ÔÇô sofern m├Âglich und im freien Ermessen von roadsurfer ÔÇô am jeweiligen Aufenthaltsort des Abonnenten.

Insbesondere ist der Abonnent verpflichtet, regelm├Ą├čig vor und w├Ąhrend der Fahrt den ├ľlstand, den K├╝hlwasserstand sowie den Reifendruck und die Reifenbeschaffenheit zu ├╝berpr├╝fen.

Der Abonnent ├╝bernimmt einen vollen Adblue-Tank bei Reiseantritt. Der Abonnent ist verpflichtet, den Adblue-Tank regelm├Ą├čig zu kontrollieren und bei aufleuchtenden Warnsignalen unverz├╝glich f├╝r das ordnungsgem├Ą├če Auff├╝llen des Adblue-Tanks auf eigene Kosten zu sorgen.

Der Abonnent haftet f├╝r alle Folgen, die sich aus der Verletzung dieser Instandhaltungsverpflichtungen ergeben.

Laufende Unterhaltskosten, wie z.B. Betriebsstoffe des Campingbusses, tr├Ągt im vereinbarten Abo-Laufzeit der Abonnent. Die Kosten f├╝r die vorgeschriebenen Wartungsdienste und notwendigen Verschlei├čreparaturen tr├Ągt roadsurfer.

Jede Änderung und jeder mechanische Eingriff am Campingbus sind ohne die vorherige schriftliche Genehmigung durch roadsurfer untersagt. Sollte diese Bestimmung verletzt werden, ist der Abonnent verpflichtet, die Kosten zu tragen, die erforderlich sind, um den Fahrzeugzustand wiederherzustellen, der bei Anmietung bestand.

Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- oder Verkehrssicherheit des Campingbusses zu gew├Ąhrleisten, d├╝rfen vom Abonnent nur mit Einwilligung von roadsurfer im Abo-Laufzeit in Auftrag gegeben werden. Die Reparaturkosten tr├Ągt roadsurfer gegen Vorlage der entsprechenden Belege, sofern der Abonnent nicht f├╝r den Schaden haftet.

Bei Glatteis, Schneegl├Ątte, Schneematsch, Eis- oder Reifgl├Ątte darf der Campingbus nur mit f├╝r diese Witterung geeigneten Reifen gefahren werden. Ist aufgrund einer zu erwartenden Witterungs├Ąnderung ein Reifenwechsel hin zu Sommer- oder Winterr├Ądern geboten, hat der Abonnent dies roadsurfer mindestens 4 Wochen vor dem gew├╝nschten Reifenwechsel anzuzeigen, damit roadsurfer die Winter- und Sommerreifen nach eigenem Ermessen bereitstellen kann. Die Auswahl von Gr├Â├če, Fabrikat und Material von Reifen und Felgen obliegt roadsurfer. F├╝r Reifenwechsel legt roadsurfer in Abstimmung mit dem Abonnent einen Werkstattermin fest. Die Auswahl der Werkstatt steht im freien Ermessen durch roadsurfer, wobei die Belange des Abonnenten m├Âglichst zu ber├╝cksichtigen sind.

13. Haftung des Abonnenten und Versicherung

Bei Unf├Ąllen, Verlust, Diebstahl oder unsachgem├Ą├čer Bedienung des Campingbusses oder Verletzung vertraglicher Obliegenheiten gem├Ą├č der Ziffern 2, 12, 13 und 14 dieser AGB haftet der Abonnent f├╝r die hierdurch entstandenen Reparaturkosten, bei Totalschaden f├╝r den Wiederbeschaffungswert des Campingbusses abz├╝glich Restwert, es sei denn, der Abonnent hat den Eintritt des Schadens nicht zu vertreten. Daneben haftet der Abonnent auch f├╝r etwaige anfallende Folgesch├Ąden, insbesondere Wertminderung, Abschleppkosten und Sachverst├Ąndigengeb├╝hren. Die Haftung des Abonnenten entf├Ąllt, sofern weder er noch der Fahrer den Schaden zu vertreten hat.

Der Campingbus ist haftpflicht-, teilkasko- und vollkaskoversichert. Die Deckungssumme der Haftpflicht-Versicherung betr├Ągt 100 Mio ÔéČ.

Roadsurfer ist bevollm├Ąchtigt, gegen den Abonnent geltend gemachte Schadenersatzanspr├╝che in dessen Namen zu erf├╝llen oder abzuwehren und alle daf├╝r zweckm├Ą├čig erscheinenden Erkl├Ąrungen im Rahmen pflichtgem├Ą├čen Ermessens abzugeben.

Werden gegen den Abonnent Anspr├╝che au├čergerichtlich oder gerichtlich geltend gemacht, ist der Abonnent verpflichtet, dies unverz├╝glich nach Erhebung des Anspruchs anzuzeigen. Bei gerichtlich geltend gemachten Anspr├╝chen wird roadsurfer die F├╝hrung des Rechtsstreits ├╝berlassen. Roadsurfer ist berechtigt, im Namen des Abonnenten einen Rechtsanwalt zu beauftragen, dem durch den Abonnent Vollmacht sowie alle erforderlichen Ausk├╝nfte zu erteilen und angeforderte Unterlagen zur Verf├╝gung gestellt werden m├╝ssen.

Roadsurfer stellt den Abonnent nach den Grunds├Ątzen einer Vollkaskoversicherung auf Basis der jeweils g├╝ltigen Musterbedingungen der AKB (Allgemeinen Bedingungen f├╝r die Kfz-Versicherung) mit Selbstbeteiligung zuz├╝glich einer Kostenpauschale f├╝r Sch├Ąden pro Schadenfall von 49ÔéČ am Campingbus frei. Dem Abonnent wird der Nachweis gestattet, dass roadsurfer kein Schaden oder ein wesentlich niedriger Schaden als die Kostenpauschale entstanden ist.

Jungfahrer unter 23 Jahre haben eine Selbstbeteiligung im Schadensfall von 2.500ÔéČ pro Schadensfall im Vollkaskofall, 1.250ÔéČ beim Teilkaskofall. Im ├ťbrigen betr├Ągt der Selbstbehalt grunds├Ątzlich 1500ÔéČ f├╝r Vollkaskof├Ąlle und 750ÔéČ f├╝r Teilkaskof├Ąlle. Die Haftungsbefreiung erfasst die Besch├Ądigung durch Unfall, d. h. durch ein unmittelbar von au├čen her pl├Âtzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis; Betriebs- und reine Bruchsch├Ąden sind keine Unfallsch├Ąden. Ebenfalls gelten Sch├Ąden zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug oder Anh├Ąnger ohne Einwirkung von au├čen nicht als Unfallsch├Ąden.

Von der Haftungsbefreiung sind daher insbesondere Sch├Ąden nicht erfasst, die durch einen Schaltfehler oder eine Falschbetankung (Wassertank oder Dieselkraftstofftank) oder durch das Ladegut entstanden sind.

Ebenfalls nicht von der Haftungsbefreiung umfasst sind durch Bedienungsfehler┬á verursachte Sch├Ąden an der Markise, im Innenraum des Campingbusses oder am Aufstelldach samt Dach-Zelt.

Hierzu noch folgende Hinweise:

  • Die Markise darf niemals bei starkem Wind oder Regen ausgefahren werden und im ausgefahrenen Zustand nie unbeaufsichtigt gelassen lassen. Die Kosten f├╝r eine neue Markise mit Montage muss bei Zuwiderhandlung der Abonnent tragen. Diese k├Ânnen den Kautionsbetrag ├╝bersteigen
  • Das Wassersystem kann, wenn unsachgem├Ą├č Dieselkraftstoff in den Tank gef├╝llt wurde, nicht gereinigt werden. Es muss komplett ausgetauscht werden. Dies betrifft Tanks, Boiler, Pumpe, Wasserh├Ąhne und Leitungen. Die Kosten sind vom Abonnent in voller H├Âhe zu tragen. Ebenso haftet der Abonnent f├╝r alle daraus resultierenden Sch├Ąden am Campingbus und dem Zubeh├Âr.
    Gleiches gilt bei Falschbetankung des Dieselkraftstofftanks.

Der Abonnent haftet voll ÔÇô und unabh├Ąngig von seinem Verschulden ÔÇô f├╝r die folgenden Sch├Ąden:

Reifensch├Ąden: Entstehende Kosten f├╝r den Abschleppdienst, die Reifen selbst oder die Montage der Reifen m├╝ssen ebenfalls vom Abonnent ├╝bernommen werden. Das Reserverad am Campingbus darf nicht selbst, sondern nur durch einen Abschlepp oder Pannendienst montiert werden;

Steinschl├Ąge in Scheiben: Steinschl├Ąge in Scheiben werden je nach Gr├Â├če und Ort repariert oder die Scheibe getauscht;

Sch├Ąden im Innenraum des Campingbusses.

Es besteht kein Versicherungsschutz f├╝r Sch├Ąden am Campingbus, die bei der Benutzung von F├Ąhren oder Autoz├╝gen entstanden sind. S├Ąmtliche Kosten f├╝r Sch├Ąden, die auf dem jeweiligen Verkehrsmittel entstanden sind, sind durch den Abonnent zu tragen. Der Abonnent ist in der Pflicht, F├Ąhr- und andere Transportsch├Ąden roadsurfer anzuzeigen.

Der Abonnent haftet voll bei vors├Ątzlicher Verletzung der vertraglichen Obliegenheiten, insbesondere f├╝r Sch├Ąden, die bei Benutzung durch einen nicht berechtigten Fahrer oder bei der Nutzung des Campingbusses zu verbotenen Zwecken entstehen. Hat der Abonnent vors├Ątzlich Unfallflucht begangen oder seine Obliegenheiten gem├Ą├č Ziff. 14 verletzt, haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hat keinen Einfluss auf die Feststellung des Schadensfalls. Bei grob fahrl├Ąssiger Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit haftet der Abonnent voll, wenn er den Schaden vors├Ątzlich verursacht. Verursacht er den Schaden grob fahrl├Ąssig, haftet er in einem der Schwere seines Verschuldens entsprechenden Verh├Ąltnis; die Beweislast f├╝r das Nichtvorliegen einer groben Fahrl├Ąssigkeit tr├Ągt der Abonnent.

Im ├ťbrigen haftet der Abonnent nach den gesetzlichen Regelungen.

Roadsurfer beziffert und reguliert Sch├Ąden auf Grundlage von Kostenvoranschl├Ągen einer deutschen Vertragswerkstatt oder durch eigenes Fachpersonal mit Standardsoftware f├╝r die Kalkulation von Sch├Ąden (SilverDAT) und auf Basis der Kostenstruktur einer Vertragswerkstatt am roadsurfer-Sitz.

F├╝r die Abwicklung eines in der Abo-Laufzeit entstandenen Schadens jeglicher Art, der von roadsurfer bearbeitet werden muss, wird je Schadensfall eine Bearbeitungsgeb├╝hr von 49ÔéČ erhoben.

Das vorzeitige Abstellen der Campingbusse am Standort oder in der N├Ąhe des Standorts (egal ob ├Âffentliches oder Privatgel├Ąnde) erfolgt auf eigene Gefahr!

Roadsurfer ├╝bernimmt keine Haftung f├╝r Sch├Ąden, die bis zum offiziellen Abo-Ende entstehen.

Bei Verlust des KFZ-Scheins stellt roadsurfer eine Bearbeitungspauschale in H├Âhe von 200ÔéČ in Rechnung. Bei Verlust des Schl├╝ssels stellt roadsurfer eine Bearbeitungspauschale in H├Âhe von 1.000ÔéČ in Rechnung. Dabei bleibt dem Abonnent der Nachweis vorbehalten, dass ├╝berhaupt kein oder nur ein geringerer Schaden entstanden ist.

14. Unf├Ąlle und Sch├Ąden

Im Falle einer Panne oder einer Fehlfunktion des Campingbusses (z.B. Motorlampe leuchtet, Reifenpanne) ist die 24h Vermieter-Hotline unter der Telefonnummer (089) 2154 1673 zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen abzukl├Ąren.

Bei jeglicher Besch├Ądigung des Campingbusses w├Ąhrend der Abo-Laufzeit ist der Abonnent verpflichtet, roadsurfer unverz├╝glich ├╝ber alle Einzelheiten des Ereignisses, das zur Besch├Ądigung des Campingbusses gef├╝hrt hat, in Textform zu unterrichten. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen und Versicherungsdaten der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Der Abonnent soll zu diesem Zweck den bei den Fahrzeugpapieren im Handschuhfach befindlichen Vordruck f├╝r einen Unfallbericht in allen Punkten sorgf├Ąltig und wahrheitsgem├Ą├č ausf├╝llen. Dieser Vordruck kann auch jederzeit bei roadsurfer┬á telefonisch angefordert oder auf der roadsurfer Webseite abgerufen werden. Der Abonnent hat den Vordruck elektronisch als Scan unverz├╝glich an damage@roadsrufer.com zu schicken.

Sofern der Abonnent dieser Verpflichtung nicht nachkommt, beh├Ąlt sich roadsurfer die Berechnung einer Vertragsstrafe von 1.000 ÔéČ vor. Hinzu kommt eine etwaige Haftung nach Ziff.13.

Nach einem Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden hat der Abonnent zus├Ątzlich unverz├╝glich die Polizei vor Ort zu verst├Ąndigen. Dies gilt auch bei selbstverschuldeten Unf├Ąllen ohne Mitwirkung Dritter. Unterl├Ąsst der Abonnent, den Schaden polizeilich aufnehmen zu lassen, haftet er voll f├╝r jegliche daraus erwachsenden wirtschaftlichen Nachteile f├╝r roadsurfer. Gegnerische Anspr├╝che d├╝rfen nicht anerkannt werden.

Au├čer dem genormten Europ├Ąischen Unfallbericht d├╝rfen keine Dokumente bez├╝glich des Unfalls unterschrieben werden.

Werden unterwegs Sch├Ąden festgestellt, so ist roadsurfer per Mail unverz├╝glich zu unterrichten. Sollte eine Reparatur notwendig sein, ist der Campingbus, noch bevor weitere Sch├Ąden eintreten k├Ânnen, unverz├╝glich abzustellen. Die Weiterfahrt, auch bis zur n├Ąchsten Werkstatt, ist nur nach der vorherigen Zustimmung durch roadsurfer zul├Ąssig. Dies gilt nicht, wenn nach der Art des Schadens ein Folgeschaden auszuschlie├čen ist.

Sollte der Abonnent der Campingbus in eine Werkstatt bringen oder bringen lassen, so ist roadsurfer unverz├╝glich zu deren Gesch├Ąftszeiten und vor Erteilung des Reparaturauftrages ├╝ber die Werkstatt, Dauer und Kosten der Reparatur zu informieren. Die Genehmigung der Reparatur ist abzuwarten. Reparaturkosten ├╝bernimmt roadsurfer nur, wenn die Reparatur vorher durch sie genehmigt wurde und nur gegen Vorlage entsprechender Belege. Die genaue Kontaktadresse der Werkstatt ist roadsurfer unverz├╝glich mitzuteilen.

15. Haftung roadsurfer

Jegliche Haftung von roadsurfer wegen Verletzung ihrer vertraglich geregelten Pflichten ist auf Vorsatz und grobe Fahrl├Ąssigkeit, einschlie├člich Vorsatz und grobe Fahrl├Ąssigkeit ihrer Vertreter und Erf├╝llungsgehilfen beschr├Ąnkt. Roadsurfer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalspflicht) vorliegt. In diesem Fall ist die Haftung dem Umfang nach auf den Ersatz des vertragstypisch vorhersehbaren Schadens begrenzt. Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des K├Ârpers oder der Gesundheit bleibt davon unber├╝hrt.

Roadsurfer stellt den Campingbus zum angemieteten Zeitpunkt bereit. Sollte der Campingbus aus irgendeinem Grund zum Reisebeginn nicht verf├╝gbar sein, stellt roadsurfer ein entsprechendes Ersatzfahrzeug. Sollte dies ebenfalls nicht m├Âglich sein, werden dem Abonnent die geleisteten Zahlungen von roadsurfer erstattet.

Im Rahmen der M├Âglichkeiten versucht roadsurfer dem Abonnent im Schadens- oder Werkstattfall w├Ąhrend einer laufenden Abo ein Ersatzfahrzeug in der jeweils gebuchten oder einer h├Âherwertige Fahrzeugkategorie zu stellen, sofern dieses verf├╝gbar ist. Au├čer bei Sch├Ąden aufgrund anf├Ąnglicher M├Ąngel ist das Abo auch w├Ąhrend eines Schadens- oder Werkstattfalls weiterzubezahlen, eine Minderung nach ┬ž 536 BGB ist insoweit ausgeschlossen. Erforderliche Werkstatttage bzw. entgangene Urlaubstage aufgrund von Sch├Ąden, die w├Ąhrend eines Abos auftreten, werden dem Abonnent nicht erstattet.

L├Ąsst der Abonnent bei R├╝ckgabe des Campingbusses Gegenst├Ąnde zur├╝ck, ist roadsurfer nur zur Verwahrung dieser Gegenst├Ąnde verpflichtet, wenn dies zumutbar ist und unter Kostentragungspflicht des Abonnenten.

Sofern Privatfahrzeuge im Einzelfall auf dem Gel├Ąnde von roadsurfer abgestellt werden, ├╝bernimmt roadsurfer keine Haftung f├╝r Sch├Ąden oder Diebstahl.

16. Mautgeb├╝hren

F├╝r alle anfallenden Maut-Geb├╝hren hat der Abonnent vor Ort oder vorab per ├ťberweisung aufzukommen. F├╝r Reisen nach Norwegen, D├Ąnemark, Irland, Ungarn, Portugal und UK verpflichtet sich der Abonnent, sich vorher auf www.autopass.no ├╝ber die Zahlungsmodalit├Ąten zu informieren. Des Weiteren ist der Abonnent verpflichtet, sich vorher online auf www.epcplc.com/rental zu registrieren. Das FahrzeugKennzeichen kann┬á nach Aush├Ąndigung des Campingbusses der Registrierung nachtr├Ąglich hinzugef├╝gt werden. F├╝r Reisen nach Schweden muss sich der Abonnent bei www.epass24.com vorab registrieren.

Bei Nichteinhaltung erhebt roadsurfer f├╝r jede Zahlungsaufforderung eine Bearbeitungsgeb├╝hr in H├Âhe von 19ÔéČ zus├Ątzlich zu den Mautgeb├╝hren und etwaigen Strafgeb├╝hren.

17. Speicherung von Personaldaten

Im Rahmen der Durchf├╝hrung bzw. Erf├╝llung des Vertrags mit dem Abonnent ist es erforderlich, dass roadsurfer personenbezogene Daten des Abonnenten verarbeitet.

Der Umfang der Datenverarbeitung ergibt sich ebenso wie die einschl├Ągige Rechtsgrundlage und weitere Informationen nach Artikel 13 DSGVO aus der Datenschutzerkl├Ąrung von roadsurfer. Diese ist verf├╝gbar unter: https://roadsurfer.com/de-de/datenschutz/.

Infolge der Nutzung eines Navigationsger├Ąts k├Ânnen die w├Ąhrend der Abo-Laufzeit eingegebenen Navigationsdaten ggf. im Campingbus gespeichert werden. Bei Kopplung von Mobilfunk- oder anderen Ger├Ąten mit dem Campingbus k├Ânnen Daten von diesen Ger├Ąten ggf. ebenfalls im Campingbus gespeichert werden. Sofern der Abonnent w├╝nscht, dass die vorgenannten Daten nach R├╝ckgabe des Campingbusses nicht mehr im┬á Campingbus gespeichert sind, hat er vor R├╝ckgabe des Campingbusses f├╝r eine L├Âschung Sorge zu tragen. Eine L├Âschung kann durch Zur├╝cksetzen der Navigations- und Kommunikationssysteme des Campingbusses auf die Werkseinstellung erfolgen. Eine Anleitung dazu kann der Bedienungsanleitung entnommen werden, die sich im Handschuhfach befindet. Roadsurfer ist zu einer L├Âschung der vorgenannten Daten nicht verpflichtet.

18. Sonstige Vereinbarungen

Auf den Vertrag findet ausschlie├člich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, wenn die Anmietung an einem Standort von roadsurfer in Deutschland erfolgt. Die Geltung des UN-Kaufrechts und des deutschen Internationalen Privatrechts ist ausgeschlossen. Ist der Abonnent ein Verbraucher, d.h. eine nat├╝rliche Person, die ein Rechtsgesch├Ąft zu Zwecken abschlie├čt, die ├╝berwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbst├Ąndigen beruflichen T├Ątigkeit zugerechnet werden k├Ânnen (vgl. ┬ž 13 BGB) und erfolgt die Anmietung an einem Standort au├čerhalb Deutschlands sind dar├╝ber hinaus die zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen anwendbar, die in dem Staat gelten, in dem der Abonnent seinen gew├Âhnlichen Aufenthalt hat, soweit diese dem Abonnent einen weitergehenden Schutz gew├Ąhren.

Der Gerichtsstand f├╝r alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist M├╝nchen.

Sofern der Unfall polizeilich aufgenommen wurde, werden Schadensersatzanspr├╝che von roadsurfer gegen den Abonnent erst f├Ąllig, wenn roadsurfer Gelegenheit hatte, die Ermittlungsakte einzusehen. Die Verj├Ąhrungsfrist beginnt sp├Ątestens sechs Monate nach R├╝ckgabe des Campingbusses.

├änderungen dieser AGB teilt roadsurfer dem Abonnent in Textform mit. Widerspricht der Abonnent den ├änderungen nicht innerhalb von 6 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die ├änderungen als vereinbart. Auf das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen des Schweigens wird der Kunde bei Mitteilung der ├änderung der Vertragsbedingungen gesondert hingewiesen. Im Falle eines rechtzeitigen Widerspruchs bleiben die urspr├╝nglichen Regelungen anstatt der ├änderung unver├Ąndert bestehen.

Nach ┬ž 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht kein Widerrufsrecht des Abonnenten.