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Übernachten im Nationalpark in den USA:

Do's and Dont's

Bei einem epischen Roadtrip durch Kalifornien gehört natürlich auch der ein oder andere Besuch in einem Nationalpark dazu. Yosemite, Death Valley und Joshua Tree sind nur einige der insgesamt 9 kalifornischen Nationalparks, die vom “California Department of Parks and Recreation” verwaltet werden.

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© roadsurfer GmbH / Keanu Tylle


Was die Parks gemeinsam haben, ist eine unglaublich schöne Landschaft, die zum Wandern und Verweilen einlädt. Wenn du mit deinem roadsurfer unterwegs bist, dann gibt es überall zahlreiche Campingplätze, die ein perfektes zu Hause unterwegs inmitten der Natur anbieten.

Was du beim Camping in den Nationalparks beachten solltest, das erfährst du bei uns!


Tipps zum Camping in den schönsten US–Nationalparks

Übernachten im Nationalpark

Do Am besten solltest du deinen Campingplatz im Voraus buchen, denn es gibt nur einige “First-Come First-Served” Stellplätze. Alle anderen kannst du online bis zu sechs Monate vorher unter www.ReserveCalifornia.com reservieren.

Don’t Freistehen auf asphaltierten Straßen ist in den Nationalparks verboten. Während Wildcampen zwar in einer Meile Entfernung von ausgewiesenen Straßen erlaubt ist, musst du deinen roadsurfer dafür auf dem Parkplatz lassen. Außerdem brauchst du dabei einen Backcountry Pass.

ACHTUNG: In den Death Valley Nationalpark kannst du nicht mit dem roadsurfer fahren, da dies nicht von der Versicherung abgedeckt wird. Eine Alternative ist stattdessen ein Zwischenstopp in Las Vegas, von wo aus du auch ganz bequem eine geführte Tagestour ins Death Valley unternehmen kannst.

Do Sparen: Von allen Nationalparks in den USA musst du in 108 Eintritt bezahlen. Die Gebühren hängen vom Park ab, was du machen willst und wann du kommst – Feiertage und Wochenende sind meistens teurer.

Wenn du einen längeren Roadtrip planst und mehrere Nationalparks in Kalifornien sehen willst, dann solltest du in einen “America the Beautiful Pass” investieren. Mit diesem Pass kriegen vier Erwachsene und Kinder für $ 80 ein ganzes Jahr lang Eintritt in Nationalparks und bei den National Monuments. Den Pass kannst du online erwerben, oder noch praktischer am Eingang der meistens Parks.

Eine weitere gute Option um zu sparen, sind die 5 sogenannten “Fee-Free Entrance Days” im Jahr. Dazu gehören Feiertage wie Martin Luther King, Jr. Day und Veterans Day. Eine Liste mit den genauen Daten kannst du auf den Webseiten der verschiedenen Parks einsehen.


Feuer machen

Don’t – Holz sammeln ist in allen Nationalparks streng verboten. Das gilt auch für abgestorbene Äste und Holzstückchen, da diese immer noch eine wichtige Rolle im Ökosystem der Wälder spielen können. In den meisten Parks kannst du Materialien zum Feuer machen kaufen.

Do – Mach nur Feuer in ausgewiesenen Bereichen und sei auch dann besonders vorsichtig – gerade im Sommer herrscht in vielen Parks in Kalifornien extreme Brandgefahr.


Müll

Don’t – Lass auf keinen Fall deinen Müll rumliegen! Abfall aller Art (das gilt auch für organische Abfälle) gehört in die vorgesehenen Mülleimer. Solltest du keinen finden, dann musst du deinen Müll wieder mitnehmen und ihn außerhalb vom Park fachgerecht entsorgen oder recyceln.

Do – Minimiere deinen Müllverbrauch am besten schon vorher. Auffüllbare Wasserflaschen und -container, Tupperdosen und Frischhaltetücher aus Stoff und Wachs sind auch beim Camping tolle, umweltfreundliche Begleiter.

Do – Entsorge dein Grauwasser richtig. Wenn du länger in einem Nationalpark unterwegs bist und zwischendurch deine Abwassertanks entleeren musst, dann kannst du das an den sogenannten “RV Dump Stations” tun. Erkundige dich vorher, ob dein präferierter Campingplatz so eine Station hat und budgetiere dafür $10-20 extra ein – die Kosten sind nicht in den Stellplatzpreisen eingeschlossen.


Parken & Fahren

Don’t – Fahr nicht schneller als 15 mph.

Do – Parken ist nur in besonderen, ausgeschilderten Zonen erlaubt.

Do – Fahr nur auf ausgewiesenen Straßen – Off-roading ist ein absolutes No-Go!


Wandern

Don’t – Wandern macht sowieso mehr Spaß in Begleitung und auch zur Sicherheit, solltest du nicht alleine losziehen. Gib auch jemandem deine Wanderroute und sag Bescheid, wann du in etwa wieder zurück sein wirst.

Do – Pack genügend Wasser und Essen für deine Wanderung ein. Außerdem gehören feste Schuhe, Sonnenschutz, eine Taschenlampe und etwas Wärmeres zum Anziehen dazu.

Don’t – Nach Einbruch der Dunkelheit solltest du nicht mehr wandern gehen.


Tierische Gefahr

Bären gehören zu den Attraktionen der Nationalparks und kommen relativ häufig vor. Es gibt Schwarzbären, Braunbären und Grizzlybären in den amerikanischen Parks zu bewundern, aber Achtung – so cool es ist, einen Bären aus nächster Nähe zu sehen, so gefährlich kann das auch sein.

Don’t – Solltest du einen Bären sehen, darfst du auf keinen Fall wegrennen. Der Bär ist sowieso schneller als du und Rennen könnte ihn aggressiv machen.

Don’t – Klettere auch nicht auf einen Baum – gerade Schwarzbären können sehr gut klettern.

Do – Wenn dich ein Bär gesichtet hat, geh langsam zurück. Wenn dich der Bär noch nicht entdeckt hat, dann sollte das am besten so bleiben. Vorsichtig in Windrichtung des Bären weggehen.

Do – Wenn ein Bär auf dich zugeht, solltest du dich groß machen und mit den Armen wedeln. Auch Schreien und Lärm machen hilft.

Do – Bären haben einen guten Geruchssinn und deine roadsurfer Küche kommt ihnen wie ein Schlaraffenland vor. Sorge dafür, dass du deine Lebensmittel luftdicht verpackst. Auf den meisten Campingplätzen gibt es dafür Bärensichere Container. Wenn du im Backcountry zelten gehst, dann hebe deinen Proviant in einiger Entfernung vom Zelt auf – am besten an einem Seil im Baum.


Gewitter

Do – Checke im Vorfeld den Wetterbericht. Gerade im Sommer können Gewitter lebensgefährlich sein und du solltest am besten drinnen bleiben.

Don’t – Solltest du doch von einem Gewitter überrascht werden, vermeide es, unter Bäumen oder hohen Objekten Schutz zu suchen. Außerdem solltest du hochgelegene, offene Gelände meiden.

Do – Am besten solltest du dich in Kuhlen oder Tälern so auf den Boden hocken, sodass deine Sohlen den Untergrund berühren. Leg dich nicht hin!

Do – Wer mit mehreren Leuten wandern geht, sollte bei Gewitter Abstand suchen. Verteilt euch so, dass immer min. 10 m Abstand zum Nachbarn herrscht.


Weitere Don’ts beim Wandern & Camping im Nationalpark

Don’t – Störe und zerstöre das Ökosystem des Parks nicht! Die Umgebung, Pflanzen und Tiere stehen unter dem gesetzlichen Schutz von Park und Staat.

Don’t – Jagen und geladene Waffen sind in den meisten Teilen der Nationalparks verboten.

Don’t – Auch laut Krach machen ist in den Nationalparks eigentlich immer verboten – so werden die hier lebenden Tiere und andere Besucher nicht gestört. Besonders zwischen 10:00 und 6:00 Uhr solltest du besonders leise sein und Generatoren dürfen nur von 10:00 bis 20:00 Uhr laufen.

Don’t – Rauchen ist in den Nationalpark fast nirgendwo erlaubt. Dazu gehören nicht nur Wälder, sondern auch Strände. Die einzige Ausnahme bilden asphaltierte Straßen und öffentliche Parkplätze.

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