Roadtrip nach Südtirol: Tipps für deinen Campingurlaub in den Bergen

Campen in den Südtiroler Alpen: die schönsten Straßen, Campingplätze und Wanderwege

Südtirol – die nördlichste Provinz Italiens ist für Naturliebhaber, Kletterfreunde im Sommer und Skifahrer im Winter ein wahres Paradies. Mit dem Camper von roadsurfer macht es gleich doppelt Spaß: Du hast dein kleines Zuhause immer mit dabei und kannst die kurvigen Routen so richtig genießen auf deinem Roadtrip nach Südtirol.

Noch ein weiterer Pluspunkt für Campingtouristen: Die Campingplätze in Südtirol sind zwar nicht so dicht gesetzt, wie in der Mittelmeerregion Italiens, dafür aber ist ihr Standard erstaunlich hoch. Sie bieten den perfekten Ausgangspunkt für vielfältige sportliche Aktivitäten oder aber sind beschauliches Idyll zum Entspannen.

Wir haben für dich einige Campingplatz-Tipps, Pässe, bei denen das Fahren nicht nur mit dem Bulli zum Highlight wird und wunderschöne Wanderrouten der Region zusammen getragen. So wird dein Roadtrip nach Südtirol zu einem Urlaub, von dem du noch lange erzählen kannst.

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Ausflug über den Brenner – Campingplätze in Südtirol

Für Südtirol typisch sind die steil aufragenden Felswände der Dolomiten – perfektes Ausflugsziel also für Sportler, die die Berge zu ihrer zweiten Heimat gemacht haben. Aber nicht nur für die Aktiven unter den Campern bietet Südtirol ein aufregendes Urlaubserlebnis: Ältere Menschen und stressgeplagte Arbeitstiere finden hier die Entspannung, auf die sie im Alltag oft verzichten müssen und auch für Familien mit Kindern ist die italienische Provinz ein tolles Ziel inmitten von idyllischer Natur.

Für all diese Campingfreunde gilt es, das perfekte Domizil für Bulli und Mensch zu finden. Und genau das haben wir für dich gemacht. Hier unsere Tipps für Sportler, Familien und diejenigen, die Erholung suchen.

Natur-Camping für Familien

„Think green!“ ist das Motto des Campingplatzes Moosbauer am Stadtrand von Bozen. Hier wird die Natur ganz groß geschrieben. Oben drauf gibt es das „LernCamping-Konzept“. Was das heißt? Infotafeln, Mini-Seminare und leckere Verkostungen von kulinarischen Spezialitäten aus der Region. Wir finden: Ein tolles Konzept für Groß und Klein!

Der Platz liegt inmitten von sattgrünen Obstwiesen. In der Urban Gardening Lounge kannst du lernen, ernten, verkosten und verweilen. Wenn das nichts ist. Zudem bietet der Platz alle üblichen Annehmlichkeiten eines Campingplatzes inklusive Spielplatz und Schwimmbad mit Kinderschwimmbecken.

Aktiv in Südtirol – Camping für Sportler

Der Südtiroler Campingplatz am Toblacher See ist perfekt auf aktive roadsurfer zugeschnitten. Auf 1.259 Metern Höhe erlebst du die kompletten Vorzüge, die Dolomiten mit ihren bekannten Drei Zinnen des Weltnaturerbes UNESCO für Sportbegeisterte zu bieten haben. Die umliegende Bergwelt kann sowohl von erfahrenen Kletterern, als auch von Hobby-Bergsteigern erkundet werden. Hier findest du auch den höchsten Indoor-Kletterturm Italiens. Auch Bike-Touren von hier aus bieten sich an und im Winter locken tolle Loipen und Pferdeschlitten-Fahrten die Wintersportler.

Ganz große Erholung für Senioren und Hundefreunde

Das Waldcamping Naturns im Naturpark Texel bietet das, was der Name bereits verspricht: Natur und Erholung. Der Familienbetrieb glänzt durch seine Gastfreundschaft und ist durch seine beschauliche Lage inmitten eigener Obstgärten und einem Mischwald und seine eher geringe Größe besonders gut geeignet, um die Seele fernab von Massentourismus baumeln zu lassen. Zusätzlich sind hier auch Hunde sehr willkommen.

Mit dem Camper auf die Piste –  die schönsten Routen Südtirols

In Südtirol gibt es Kurven ohne Ende. Diese mit dem Camper zu befahren macht besonders viel Spaß. Doch Strecke ist nicht gleich Strecke. Auf diesen Routen kannst du nicht nur als Fahrer etwas erleben, sondern auch als Urlauber die herrliche Umgebung genießen.

Der höchste Pass der Ostalpen: Stilfser Joch Passstraße

In Prad geht’s los in Richtung des Stilfser Joch. Dieses legt auf 2.757 Metern Höhe und die Tour dorthin ist somit die höchste in den Ostalpen. Weiter geht’s über den Umbrailpass, nach Santa Maria und über Laatsch bei Mals bis nach Glurns im Vinschgau. Auf den circa 74 Kilometern hast du einen traumhaften Blick auf die Ortlerregion mit dem Nationalpark Trafoli und die Dreiländerspitze und dabei garantiert Spaß beim Fahren: In insgesamt 48 Kehren windet sich die Strecke den Berg hinauf.

Alte Werte erleben – Jaufenpass und Penser Joch

Tolle Burgen und Schlösser erwarten dich auf der Route vom Jaufenpass im Passererland über das Penser Joch, Bozen nach Terlan und über die Mebo zurück. Die 155 Kilometer Strecke zeigen dir das traditionelle Italien und das Herz Südtirols.

Zwei Pässe in ruhigste Lage – Gampenpass und Ultental

Deine Rundtour beginnt in Lana von wo aus du den Gampenpass befährst. Ab hier durchstreifst du viele kleine Ortschaften wie St. Felix, Fondo, Castelfondo, Laurein und Proveis. Über das Ultental gelangst du schließlich nach 95 Kilometern und hoffentlich einigen süßen ländlichen Begebenheiten deine Endstation Castrinjoch.

Imposante Panoramablicke durch die Dolomiten – Schlernrunde

Die Schlernrunde startest du im Schlerngebiet und tourst dann über die Höhenstraße von Völs über Kastelruth und über den Panidersattel bis nach Gröden. Ganz in der Nähe der ungefähr 74 Kilometer langen Route befindet sich eine der schönsten Hochalmen Europas – die Seiser Alm.

Spaß beim Fahren garantiert – Würzjoch und Pustertal

Hoch aufs Würzjoch geht’s nicht ohne ein bisschen sportliches Fahrgeschick. Oben angekommen wird der Adrenalinschub jedoch mit einem wunderbaren Blick auf dann mächtigen Peitlerkofel belohnt. Außerdem kannst du die auf der Strecke vom Würzjoch durchs Gader- und Pustertal bis Mühlbach und zurück nach Brixen an zahlreichen Burgen erfreuen. Die Rundtour ist ungefähr 86 Kilometer lang.

Einmal quer durch die Dolomiten brausen

Starte deine Tour in Auer auf dem San Lugano Pass in 1.100 Metern Höhe. Dann geht es durchs Fassatal auf das Pordoi Joch bis auf 2.239 Meter hinauf. Es folgen der Falzarego Pass und der Passo Tre Croci. Anschließend geht’s durchs Pustertal und durch das Eisacktal nach Bozen und wieder zurück nach Auer. Mit den insgesamt 155 Kilometern hast du die volle Ladung Dolomiten, denn du fährst über insgesamt 5 Dolomiten-Pässe. Für die Abkühlung zwischendurch sorgt ein Stopp am malerischen Misurina See hinter dem Tre-Croci Pass.

Herrlich aber überlaufen – die Sella ronda

Schön ist die spektakuläre Autotour Stella rund um das Sellamassiv – dem Herzstück der Dolomiten. Bist du früh genug unterwegs, bietet die 101 Kilometer lange Tour aber genau das, was ihr Ruf verkündet: Panoramablicke vom Feinsten – und dann hoffentlich auch ohne volle Straßen. Starte in Klausen und fahre durch das Grödner Tal nach Wolkenstein, dann aufs Groderjoch und nimm den Campolongo Pass. Es folgt das Pordoi Joch und das Sella Joch. Durchs Gröden Tal geht es zurück nach Klausen.

Weltbekannte Mautstraße – Drei Zinnen

Die Drei Zinnen Mautstraße ist weit über die Grenzen Südtirols bekannt – klar, schließlich bilden die drei Zinnen die bekannteste Felsformation der Dolomiten. Ein Ausflug zur Auronzo Hütte und ein Abstecher ins Misurina Gebiet sollte auf deiner Liste ganz oben stehen – noch dazu, da diese Strecke mit ihren gerade einmal 27 Kilometern wirklich die kürzeste Route überhaupt ist. In Toblach fährst du los durch das Höhlensteintal ab in die Dolomiten, am Düren- und Misurinasee vorbei und nach dem Schutzhaus Antorno über die Mautstrecke zur Auronzo Hütte. Der Rückweg ist die gleiche Strecke.

Nichts für Führerschein-Neulinge – Timmelsjoch

50 Kilometer und insgesamt 44 lang gezogene Kehren liegen nach dieser Route hinter dir. Von Sölden aus geht’s weiter nach St. Leonhard in Passeier auf italienischen Boden. Das Timmelsjoch in 2.500 Höhenmetern ist nicht nur der höchste Straßengrenzübergang Österreichs, sondern auch die höchste unvergletscherte Passage zwischen dem Reschen- und dem Brennerpass.

Aus dem Camper in die Trekkingschuhe – Wandern in Südtirol

Almwiesen, Flüsse, Wallfahrtskirchen und Rosengärten – obwohl es natürlich eigentlich nichts Schöneres gibt, als im Bulli die Pässe Südtirols entlang zu brausen, kann ein wenig körperliche Ertüchtigung hin und wieder auch nicht schaden – und noch dazu an einem solche beschaulichen Fleckchen Erde wie Südtirol. Wo sich der Schritt aus dem Camper, raus auf Schusters Rappen besonders lohnt, erfährst du hier.

  1. Das Tschamintal

In St. Zyprian weist ein Schild den Weg in Richtung Tschamintal. Durch den Wald geht es bis zur Tschaminschwaige in 1.284 Metern Höhe. An einem niedlichen Bach entlang führt der Weg bis zum Rechten Leger und einer kleinen Almhütte. Bei einem Erfrischungsgetränk genießt du hier den Blick auf die Spitzen des Rosengartens, die Grasleitenspitzen und den Valbonkogel.

  • Anspruch: Anfänger
  • Strecke: 9 Kilometer
  • Dauer: 3,5 Stunden
  1. Die Passerschlucht

Wer es etwas kühler mag, beginnt seine Wanderung in St. Leonhard. Von hier aus schlängelt sich die Passerschlucht mit beeindruckenden Felsformationen, Gumpen und Strudeln bis nach Moos. Die Wege sind auch für Kinder und Hunde dank kleiner Stege, Brücken und Treppchen bestens geeignet.

  • Anspruch: Anfänger
  • Strecke: 6,5 Kilometer
  • Dauer: 3 Stunden
  1. Heiligkreuz-Hospiz

Von St. Kassian führt dich dein weg zur Wallfahrtskirche Heiligkreuz direkt am Heiligkreuzkofel gelegen und weiter über St. Leonhard bis nach Pedraces. Unterwegs genießt du den herrlichen Blick auf die Dolomiten. Zunächst sind es nur leicht ansteigende Wiesenhänge, doch der Aufstieg durch Lärchen- und Ziebenwälder wird Stück für Stück anstrengender. Gut, dass du im Gasthaus an der Wallfahrtskirche eine guten Kaiserschmarrn zur Stärkung bekommst – denn dafür ist die Schänke bekannt. Hast du keine Lust, den Rückweg zu bestreiten, kannst du ab Pedraces auch einfach den Sessellift nehmen.

  • Anspruch: Fortgeschritten
  • Strecke: 10 Kilometer
  • Dauer: 3,5 Stunden
  1. Neveser Höhenweg

An der Grenze zwischen dem Zillertal und dem Hochpustertal führt dich diese Wanderung von Lappach, einem kleinen Dorf im Mühlwalder Tal bis zur Edelrauthütte und weiter über den Nevesferner zur Nevesjochhütte. Hier hast du einen fabelhaften Blick auf den Hauptkamm der Alpen und den Großen Möseler.

  • Anspruch: Fortgeschritten
  • Strecke: 18 Kilometer
  • Dauer: 6,5 Stunden
  1. Rosengarten-Runde

Wer laut König Laurin die Legende um das Alpenglühen erfunden und ähnlich strahlt wohl auch das Gesicht all jener, die diese Wanderung hinter sich gebracht haben. Du beginnst an der Kölner Hütte, die du auch mit dem Sessellift erreichen kannst. Von dort aus gehst du hinauf auf einen Felsriegel und wanderst weiter an einer steilen Wand entlang zum Santnerpass. Der Weg führt weiter zur Gartlhütte über einen Klettersteig. Hier gibt es manchmal Drahtseile und Leitern, jedoch ist nicht jede Passage so gut gesichert. Wer unter Schwindel leidet, sollte sich diese Route besser sparen.

  • Anspruch: Profi
  • Strecke: 8 Kilometer
  • Dauer: 6 bis 7 Stunden
  1. 8 Gipfel Marsch (Vinschgau)

Vom Stilfser Joch geht es bis zur Rötlspitze. Diese Wanderung ist nichts für schwache Nerven und schmerzende Kniegelenke, denn der Gipfel liegt in 3.004 Metern Höhe. Bei einer Starthöhe von 894 Metern über dem Meeresspiegel, bedeutet das immerhin eine Höhendifferenz von 2.110 Metern, die es hinter sich zu bringen gilt.

  • Anspruch: Profi
  • Strecke: 25 Kilometer
  • Dauer: 12 Stunden (Aufstieg)

Du siehst, Südtirol ist nicht nur mit dem Camper hervorragend zu erkunden. Neben diesen Vorschlägen, gibt es zahlreiche, traumhafte – mal leichtere, mal schwerere – Wanderrouten in der nördlichsten Provinz Italiens. So zum Beispiel der Sextner Rundweg, der neben der körperlichen Ertüchtigung auch als Themenweg mit viel geschichtlichen Wissen rund um die Region aufwartet. Oder auch der Kalterer Weinweg entlang der Weinstraße, der ebenfalls hält, was sein Name verspricht.

Roadtrip nach Südtirol – das ganze Jahr ein tolle Wahl

Das Beste an Südtirol ist wohl, dass die Region nicht nur in den Sommermonaten ein fantastisches Reiseziel für Camper ist. Im Frühling ist es nördlich der Alpen oft noch frostig kühl, nicht so in Südtirol. Hier blühen dann schon die Blumen und in den Gärten tragen die Bäume ihr duftendes Kleid aus zartrosafarbenen und weißen Blüten. Trotzdem aber gibt es noch genug Schnee, um sich die Ski anzuschnallen und ein paar Runden zu drehen.

Im Sommer spenden die Berge Südtirols hingegen angenehme Kühle – immer weht ein laues Lüftchen und verscheucht die stickige Hitze, die man aus anderen Regionen Europas kennt. Der Herbst lockt mit milden Temperaturen und der Weinlese. Wer kann an goldenen Herbstabenden schon einen guten Tropfen verwehren?

Und auch im Winter haben Camper in Südtirol gut lachen, denn besonders in den Dolomiten finden sich zahlreiche Campingplätze, die auf Winterurlauber eingerichtet sind. Schließlich bricht jetzt die Zeit für alle Ski- und Snowboardfahrer und die Schneewanderer an. Und wem es auf der Piste zu kalt geworden ist, genießt die wohlige Wärme in einem Spa danach zum Abspannen.

Es spricht also rein gar nichts gegen einen Roadtrip nach Südtirol – ob im Sommer oder Winter – hier lohnt es sich immer. Worauf wartest du noch? Ab in den roadsurfer Camper und los auf den Pass!

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Von | 2018-10-08T15:54:10+00:00 06/2018|Camping Leben, Sommerurlaub|0 Kommentare

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