Ostsee-Camping: Ein Kurztrip mit dem roadsurfer

Ein langes Wochenende mit roadsurfer – Campen an der Ostsee

Lust auf ein wenig Meeresluft? Worauf wartest du noch? Miete dir einen roadsurfer Camper und hoch geht’s an die deutsche Ostseeküste. Wo und wie du deinen Ostsee-Campingurlaub am besten genießt, liest du hier!

Wer den Wind in den Haaren und das Salz auf den Lippen liebt, der sollte sich an der deutschen Ostseeküste umschauen. Ob Fehmarn, Poel, Rügen oder Usedom – die Inseln sind ein Traum und bieten sich perfekt für ein verlängertes Wochenende mit dem VW Bus an.

Klein aber fein – Ostsee-Campingplätze mit Charme

  1. Entspannen im Winkel

Westlich des Timmendorfer Strands in der Lübecker Bucht gelegen, findet sich der süße Campingplatz „Klitzer Winkel“. Dass es hier ruhiger als anderswo zugeht, zeigt sich schon allein daran, dass dieses beschauliche Örtchen nicht gerade leicht zu finden ist. Der Naturstrand ist zwar steinig, liegt dafür aber auch an einer traumhaften 30 Meter hohen Steilküste. Hier sind gute Schwimmkünste gefragt – ein schöner Erholungsort für Abenteurer.

  1. Ab auf die Insel

Noch ein Stückchen weiter westlich befindet sich die Insel Poel inklusive eines schnuckligen Fleckchens Erde zum Campen. Auch hier geht es beschaulicher zu als auf Usedom oder Rügen: Am Forellenhof der Familie Hanekamp in Niendorf findest du einen einfachen Stellplatz – perfekt für Bulli-Reisende. Hier kannst du deinen Blick über den Hafen und die Wismarer Bucht schweifen lassen. Im Örtchen Kirchdorf gibt es leckere Kuchen und süße Bauernhäuser.

  1. Fast schon Polen

Usedom ist ein gefragtes Reiseziel, aber auch hier kannst du ein Idyll der Ruhe finden. So zum Beispiel auf dem Stellplatz „Hafen Peenemünde“. Wer hier sein Fernglas vergessen hat, verpasst einiges, denn in Sachen Vogelarten, scheint dieser Ort noch vollkommen unberührt. Baden zwischen Schilfrohr, ein rostiges U-Boot am Kai, Natur pur und nicht zuletzt eine schnuckelig, urige Bar für laue Sommerabende – was könnte schöner sein?

Dein Camping Ostsee-Trip – entspannt ins Abenteuer starten

Aus den Federn, genug entspannt! Ausgeruht startet es sich am besten in die größten Abenteuer und davon gibt es beim Campen an der Ostsee einige. Einmal vorab: Die Insel Hiddensee lohnt immer einen Besuch, nur musst du dafür den Bulli gegen einen Drahtesel eintauschen – denn die kleine Insel mit den drei süßen Dörfchen darf nicht mit vier Rädern befahren werden. Wer das nicht möchte, kann sich andernorts mit allerlei Wassersportarten, Bernstein schleifen, Baden, Buddeln und weiterem Meeresspaß die Zeit vertreiben. Hier unsere Tipps für vier Tage Campingurlaub Ostsee.

Tag 1: Fehmarn – Insel der Bulli-Fans

Wer hier keine feuchten Augen bekommt, ist wahrlich kein richtiger Bulli-Enthusiast. Denn die Insel Fehmarn ist nicht nur ein Traumziel für junge Familien und Pärchen, hier findet auch jedes Jahr das „Midsummer Bulli Festival“ statt. Lifestyler und Sonnenanbeter sind hier an der richtigen Adresse: Tagsüber nimmst du an verrückten Aktionen mit deinem Bulli teil, Bands sorgen für Sommerfeeling pur und abends lockt der Duft von frischem BBQ und rauchigen Lagerfeuern. Auch abseits vom Festival ist Fehmarn eine Reise wert: In der Wulfener Bucht lässt es sich hervorragend surfen und auch wer auf Leuchttürme oder U-Boote steht, wird hier unter Garantie nicht nur einmal fündig.

Tag 2: Karibikflair auf Usedom

Weiße Sandstrände und klares blaues Wasser kann nicht nur die Karibik, auch in Deutschland – genauer auf Usedom – gibt es den Traum vom lupenreinen Strandurlaub. Du hast deine Kids an Bord? Perfekt! Zwischen Schmetterlings-, Straußen- und Wisentfarmen haben die Kleinen garantiert ihren Spaß. Sportliche Abenteuer gibt es im Kletterwald in Neu Pudagla bei Ückeritz – bei Regen geht das sogar drinnen. Besonderes Usedom-Highlight: Der Ostsee-Lift erhebt sich 25 Meter über den Meeresspiegel. Von oben gibt es durch die drehbare Kuppel einen grandiosen Blick über Zinnowitz. Wild wird es mit einer der zahlreichen Insel-Safaris – wer Natur liebt: Willkommen auf Usedom!

Tag 3: Weiße Küsten, steife Brise

Die wohl bekannteste Ostsee-Insel Deutschlands ist Rügen. Einmal im Leben sollte jeder an den herrlich weißen Kreideküsten entlang gewandert oder geradelt sein. Das ist aber längst nicht alles, denn Rügen ist ein Paradies für Abenteuerlustige: Von Segeln, Surfen, Kiten, bis hin zu Paddeln, Tauchen und Wakeboarden – Wassersportler kommen an diesem wundervollen Ort mehr als auf ihre Kosten. Wer mit Kindern unterwegs ist, macht einen Abstecher in den Waldseilpark Rügen oder fährt mit dem „Rasenden Roland“ – einer alten Dampflok – über die Insel. Selbst Rodeln kannst du hier im Winter, aber auch im Sommer!

Tag 4: Badenixen und Wellenreiter

Das größte Highlight der Ostsee ist letztlich natürlich eines: das Meer selbst. Wer genug vom Sporteln hat, der gönnt sich am besten zum Schluss seiner Reise einen ausgiebigen Tag an einem der vielen wunderbaren Strände dieses atemberaubenden Binnenmeeres. Du brauchst Hilfe bei der Entscheidung? Das sind unserer Meinung nach die schönsten Ostseestrände. Also, raus aus den Schuhen und den feinen Sand zwischen den Zehen spüren:

  • Kronsgaard – unberührte Wiesen, Holzboote und Tradition
  • Heikendorf – Kreuzfahrtschiffen winken an der Kieler Förde
  • Kalifornien – Musik im Sommer, kalifornische Relaxtheit
  • Weissenhaus – Surfspot mit bis zu drei Meter hohen Wellen
  • Klützer Wildstrand – mauscheliger Platz für Turteltauben
  • Darßer Weststrand – Schiefe Kiefern, Bernstein und traumhafter Sand
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Von | 2018-10-05T13:05:12+00:00 04/2018|Unkategorisiert|0 Kommentare

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