Campingurlaub Nordsee: Camping-Tipps für deinen 4-Tages-Trip

4 Tage Campen an der Nordsee – unsere Weekend-Tipps!

Steife Brise, breite Sandstrände und richtig Wellengang gefällig? Dann ab in den Camper und die Nordsee entdecken. Diese deutsche Küste hat für Bulli-Abenteurer so einiges zu bieten. Ob für Sandbuddler, Wellenhüpfer, Strandkorb-Chiller, Surfweltmeister oder Fahrradfahrer – Campen an der Nordsee hat seinen ganz eigenen Charme und bietet z.B. für Hamburger die ideale Umgebung für ein verlängertes Wochenende mit dem roadsurfer Camper – wir sagen dir, wo du es die gut gehen lassen kannst!

Von Westerland auf Sylt bis in den Norden Ostfrieslands erstreckt sich die wohl schönste und raueste Küste Deutschlands. Die Nordsee ist ein grandioser Platz für ein verlängertes Wochenende für Bulli-Reisende. Wo übernachtet es sich am besten und was kannst du unternehmen? Hier unsere Tipps für deinen Camping-Trip an die Nordsee.

Die schönsten Nordsee-Campingplätze

Du willst ein paar Tage an der Nordsee die Seele baumeln lassen? Eine glänzende Idee. Damit dir und deinem Campingbus nicht schon am ersten Tag die Laune vergeht, haben wir drei der coolsten Campingplätze an der Nordsee für dich heraus gesucht. Hier macht ein Campingurlaub wirklich Spaß:

  1. Freier Blick aufs Meer

Das gibt es tatsächlich nur einmal: Der Campingplatz Seeblick in Husum im Ortsteil Schobüll ist der einzige Platz an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins mit ungehindertem Blick aufs Meer – denn hier gibt es keinen trennenden Deich zwischen dir und dem Horizont. Hier kannst du die Stille förmlich greifen – perfekt um einmal ganz und gar aus dem Alltag auszusteigen. Im nahegelegenen Wald genießt du die frische, erdige Luft und bei einem Wattenmeer-Ausflug spürst du den salzigen Sand zwischen den Zehen. Hier kann der Urlaub beginnen!

  1. Ganz privat genießen

Eine wahre Perle der Entspannung bietet dieser Nordsee-Campingplatz am Büsumer Sandstrand. Der Platz „Zur Perle“ verleiht nicht nur Strandkörbe, sondern hat sogar eine eigene Lagune direkt vor der Haustür. Hier kann man zu jeder Tageszeit von den Gezeiten unabhängig schwimmen. Egal ob mit der Familie entspannen oder beim Surfen auspowern – hier genießt du deinen Urlaub ganz privat.

  1. Stadtnahe Erholung

Du möchtest dich im Handumdrehen ins städtische Getümmel stürzen können und trotzdem die Ruhe des Strandcampings genießen? Dann findest du bestimmt auf dem Wattenlöper Campingplatz nur fünf Kilometer von Cuxhaven dein Glück. Für das Fünkchen Extra-Entspannung besticht der Platz mit eigener Sauna und einem Biergarten – wird das zu eintönig, ist die Innenstadt von Cuxhaven nicht fern. Von hier aus lassen sich weitere coole Trips planen!

Nordsee erleben – so kann dein Nordsee Camping Wochenende aussehen

Moin, moin, sagt man im Norden und das nicht nur in den frühen Stunden. Doch das heißt nicht, dass an der Nordseeküste die Schlafmützen beheimatet sind. Zwischen merkwürdig anmutenden Traditionen wie Besenwerfen und Boßeln geht es auf Borkum, Norderney, Sylt und Co. mit Fahrrad fahren, Surfen oder Segeln sportlich ordentlich zur Sache. Wer sich erst einmal einen Überblick über die Gegend des UNESCO-Welterbe Wattenmeer verschaffen will, bevor er seine Zehen in den grauen Schlick steckt, der macht einen Rundflug oben drüber. Hierfür gibt es verschiedene Anbieter an unterschiedlichen Orten. Wer direkt loslegen will, erkundet mit unseren Tipps in vier Tagen die Nordseeküste.

Tag 1: Action in St. Peter Ording

Sowohl für Familien als auch für junge Weltenbummler ist St. Peter Ording perfekt geeignet. Hier dreht sich alles rund um den Wassersport – von SUP, über Windsurfen bis hin zum Kiten. Außerdem – besonderes Highlight für die kleinen Campingfreunde: Die Seehundanlage im Westküstenpark. Neben einer kleinen Seehund-Show werden die niedlichen Knopfaugen hier auch zweimal täglich öffentlich gefüttert.

Tag 2: Leben wie die Promis

Wer sich einmal in die Riege der Stars und Sternchen reihen möchte, sollte sich einen Abstecher auf Sylt nicht entgehen lassen – hier trifft sich das Who ist Who der Prominentenwelt zwischen Champagnerkorken und Meeresbrise. Mit jährlich 850.000 Gästen kannst du hier auch selbst ordentlich die Puppen tanzen lassen: Tagsüber wird bei Algen-Wellnessbehandlungen entspannt und ein standesgemäßer Plausch bei Golf, Tennis oder Reitausflug gehalten, nachts geht’s auf die angesagtesten Strandpartys oder zu einer exklusiven Sportveranstaltung. Ja, auf Sylt lässt es sich leben und die eine oder andere Auster schlürfen. Ein absolutes Muss ist übrigens ein Spaziergang über die Whiskeymeile und ein Besuch des Kult-Restaurants in den Dünen – der Sansibar.

Tag 3: Der „schönste Sandhaufen der Welt“

Der bitte was? Na, der „schönste Sandhaufen“ – so nennen die Einwohner ihr Borkum, die größte ostfriesische Insel mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Hier dreht sich alles um den sandigen Spaß – ob beim Strandsegeln, beim Beachbuggy-fahren oder beim Beach-Volleyball. Im Sommer bestaunst du hier über 800 Mannschaften bei ihrem Ballspiel am Strand. Auch auf Borkum lassen sich bestens Seehunde beobachten. So zum Beispiel auf der Seehundbank Hohes Riff. Romantische Meeresliebhaber können die besten Sonnenuntergänge neben dem Musikpavillon am Nordstrand genießen.

Tag 4: Buddeln und Klettern

Ebenfalls sandig geht’s auf der zweitgrößten ostfriesischen Insel zu: Norderney ist mit seinen weißen Sandstränden ein Paradies für Wasservögel und Zugvögel auf ihren Reisen. Geduldige Beobachter kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Alle anderen werden die fast schon karibischen Strände zu schätzen wissen – Baden und buddeln am Beach, das mögen nicht nur die Kleinen. Bekanntestes Wahrzeichen der „Stadt am Meer“ sind die Norderneyer Windmühlen und der backsteinrote Leuchtturm. Wer Abwechslung zum Strand sucht, kann sich auf dem kostenlosen Indoor- und Outdoorspielpark Kap Hoorn so richtig austoben – Spaß für die Kleinen, Entspannung für die Großen.

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Von | 2018-10-04T13:27:03+00:00 04/2018|Deutschlandtrip, Sommerurlaub|0 Kommentare

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